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Champions-League-Wahnsinn: Bayer Leverkusen rettet sich zum Remis

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CL-Wahnsinn in Leverkusen  

"Alles andere als ein normales Fußballspiel"

21.10.2015, 11:20 Uhr | sid, t-online.de

Champions-League-Wahnsinn: Bayer Leverkusen rettet sich zum Remis. Bayer-Angreifer Javier Hernandez (li.) und Roms Torwart Wojciech Szczesny klatschen nach dem Schlusspfiff ab.  (Quelle: dpa)

Bayer-Angreifer Javier Hernandez (li.) und Roms Torwart Wojciech Szczesny klatschen nach dem Schlusspfiff ab. (Quelle: dpa)

Bayer Leverkusen hat in einem völlig verrückten Champions-League-Spiel gegen den AS Rom ein 4:4 (2:2) gerettet. Die Werkself kam durch einen Doppelschlag in der Schlussphase noch zu einem Remis, nachdem sie zuvor nach einer 2:0-Führung mit 2:4 in Rückstand geraten war.

Bayer-Trainer Roger Schmidt war nach dem Spiel "geflasht", wie er zugab. "Das war alles andere als ein normales Fußballspiel. Erst schienen wir sicher auf der Siegerstraße, danach sicher auf der Verliererstraße und am Ende hatten wir noch eine Riesenchance, um 5:4 zu gewinnen. Es wäre gar nicht auszudenken gewesen, wenn wir den noch rein gemacht hätten. So etwas geht nicht spurlos an mir vorbei", sagte der 48-Jährige. 

Bernd Leno war nach dem Abpfiff mehr unzufrieden als geflasht. "Aus irgendwelchen Gründen haben wir nach dem 2:0 nachgelassen. Mit der Art und Weise können wir heute nicht zufrieden sein", sagte der Torhüter bei Sky. Roms deutscher Nationalspieler Antonio Rüdiger sprach von einem "irren" Spiel: "Erst haben wir gepennt, dann haben wir uns gefangen. Und was danach passiert ist, kann man nicht erklären."

Gute Chancen auf die K.o.-Runde

Mit vier Punkten liegt Leverkusen in der Tabelle somit weiter vor dem dreimaligen italienischen Meister auf Rang zwei und hat vor dem Rückspiel gute Chancen auf das Achtelfinale. Spitzenreiter in Gruppe E bleibt Topfavorit FC Barcelona.

Bayer verkrampft nach der Führung

Gegen den ehemaligen Klub von Bayer-Sportchef Rudi Völler, der sowohl als Spieler als auch als Trainer für die Roma tätig war, begannen die Hausherren stark. Hernandez verwandelte in der vierten Minute einen Handelfmeter eiskalt zum 1:0 und feierte anschließend ausgelassen seinen zweiten Treffer im laufenden Wettbewerb. Nach einem Handspiel von Vasilis Torosidis hatte der ungarische Schiedsrichter Viktor Kassai zunächst weiterlaufen lassen, ehe einer seiner Assistenten das Vergehen anzeigte und der Referee doch noch auf den Punkt zeigte.

In der 19. Minute schockte Chicharito die Römer erneut. Nach einem Zuckerpass von Hakan Calhanoglu, der auch am ersten Treffer maßgeblich beteiligt war, scheiterte Hernandez zunächst an Gäste-Torwart Wojciech Szczesny, ehe er im zweiten Versuch den polnischen Nationaltorwart doch noch überwand.

Doch anstatt weiter so selbstbewusst zu agieren wie im ersten Spieldrittel, verkrampfte Bayer nach der komfortablen Führung und lud die Italiener immer wieder zu Möglichkeiten ein. De Rossi gelang zunächst der Anschlusstreffer, nachdem Bayer-Torwart Bernd Leno nach einer Ecke von Kostas Manolas den Ball nicht optimal aus der Gefahrenzone befördern konnte. In der 38. Minute profitierte der Nationalspieler nach einem Freistoß von Miralem Pjanic von einer Unaufmerksamkeit des Leverkusener Ersatzkapitäns Ömer Toprak, der De Rossi aus den Augen verlor.

Doppelschlag durch Kampl und Mehmedi

Nach der Pause übernahm Rom das Kommando, Bayer hatte dem Angriffswirbel der Gäste nur noch wenig entgegenzusetzen und wirkte im Gegensatz zur guten Anfangsphase fahrig und unkonzentriert. Wenige Minuten nach der Pause verhinderte Leno im Anschluss an einen weiteren Freistoß von Pjanic gegen seinen eigenen Abwehrspieler Guilio Donati ein weiteres Gegentor, ehe er auch gegen Gervinho rettete. Beim Freistoß von Pjanic in der 55. Minute war er aber machtlos. Der bosnische Nationalspieler zirkelte den Ball aus und 25 Metern unhaltbar ins Tor.

Bayer fiel anschließend so gut wie nichts mehr ein, ein Fehlpass folgte dem anderen. In der Schlussphase traf Falque zunächst den Querbalken, ehe er für das 4:2 sorgte. Ein Traumtor von Kevin Kampl (84.) und Admir Mehmedis (86.) Abstauber sorgten aber für das späte Remis.


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