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Champions League: VfL Wolfsburg steht kurz vorm Achtelfinale

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Souveräner CL-Auftritt  

Wolfsburg gelingt wichtiger Sieg gegen Eindhoven

22.10.2015, 11:40 Uhr | t-online.de, dpa

Champions League: VfL Wolfsburg steht kurz vorm Achtelfinale. Wolfsburgs Naldo (hinten) im Zweikampf mit Luuk de Jong von der PSV Eindhoven. (Quelle: AP/dpa)

Wolfsburgs Naldo (hinten) im Zweikampf mit Luuk de Jong von der PSV Eindhoven. (Quelle: AP/dpa)

Der VfL Wolfsburg hat sich in der Champions League beim 2:0 (0:0) gegen die PSV Eindhoven keine Blöße gegeben und einen wichtigen Schritt in Richtung Achtelfinale gemacht. Bas Dost (46. Minute) und Max Kruse (57.) sorgten für klare Verhältnisse. Die Wölfe sind nun Tabellenerster der Gruppe B.

Das Team von Trainer Dieter Hecking darf nun schon in zwei Wochen im Rückspiel in Holland auf eine Vorentscheidung auf seinem Weg zur ersten Achtelfinal-Teilnahme der Klubgeschichte in der Königsklasse hoffen.

Vor der erneut enttäuschenden Kulisse von nur 23.375 Zuschauern bescherten Dost und Kruse mit ihren Premieren-Toren in der Champions League dem VfL eine hervorragende Ausgangslage vor den verbleibenden drei Partien.

Benaglio hält Strafstoß in der Nachspielzeit

Wolfsburg führt die Gruppe B jetzt mit sechs Punkten vor Manchester United und ZSKA Moskau (jeweils vier Zähler) an - auch weil VfL-Keeper Diego Benaglio in der Nachspielzeit einen Elfmeter von Jürgen Locadia stark hielt.

Zum Auftakt wichtiger Wochen mit Spielen unter anderem im Pokal gegen Bayern München (27. Oktober), in der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen (31. Oktober) und dem Königsklassen-Rückspiel in Eindhoven (3. November) war es ein willkommenes Erfolgserlebnis für die Niedersachsen.

Fernschüsse finden nicht ihr Ziel

Heckings Truppe zeigte sich gegen den 22-maligen niederländischen Meister dominant, ließ nur vor dem Tor die Durchschlagskraft vermissen und machte sich das Leben lange schwer. Dank einer deutlichen Effizienzsteigerung nach der Pause sprang noch der verdiente zweite Sieg im dritten Vorrundenspiel heraus.

Ohne den aus dem Kader verbannten Nicklas Bendtner begannen die Wölfe sofort spielbestimmend. Binnen weniger Sekunden versuchten Daniel Caligiuri und Julian Draxler ihr Glück mit Fernschüssen (7. Minute) - die Hoffnung auf ein frühes erstes Tor erfüllte sich für den Werksklub allerdings nicht.

Nach knapp einer Viertelstunde machte Kruse aus der bis dato besten Szene zu wenig, als der Nationalspieler den Ball freistehend verstolperte.

Gustavo und Dost vergeben Großchancen

Mitte der ersten Hälfte kamen die Gäste besser in die Partie, bis zur Pause entwickelte sich mehr und mehr eine zähe Angelegenheit mit viel Mittelfeldgeplänkel. Gefährlich wurde es erst wieder nach über einer halben Stunde, als zunächst Luiz Gustavo (34.) und kurz darauf Dost (39.) jeweils Großchancen vergaben.

Auf der Gegenseite hatten die Wölfe Dusel, dass Adam Maher drei Minuten vor der Pause per Kopf nach einer feinen Linksflanke knapp daneben zielte.

Dost staubt ab - Kruse erhöht per Kopf

Danach hatte das Warten der Wolfsburger Anhänger allerdings ein schnelles Ende - binnen elf Minuten besorgte der Bundesligist die Entscheidung. Zunächst ließ Eindhovens Torwart Jeroen Zoet einen platzierten Schuss des Franzosen Josuha Guilavogui nach vorn abklatschen, so dass Dost aus wenigen Metern zur Führung abstauben konnte. Kurz darauf versenkte Kruse den Ball unhaltbar für Zoet nach einer feinen Caligiuri-Flanke per Kopf.

Ausschreitungen vor dem Anpfiff

Bereits vor dem Duell hatte eine Massenschlägerei zwischen beiden Fanlagern unschöne Szenen hervorgerufen. Nach Polizeiangaben gerieten in der Wolfsburger Innenstadt 40 bis 50 Menschen aneinander.

Zunächst war noch nicht bekannt, was der Anlass für die Auseinandersetzung zwischen den Gruppen gewesen war und ob es Verletzte gegeben hat. Sechs Beteiligte wurden in Gewahrsam genommen.

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