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Champions League: Juventus Turin muß auf Khedira verzichten

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Champions League  

Juve ohne Khedira - Derby-Sieg als "Wendepunkt"

02.11.2015, 16:38 Uhr | dpa

Champions League: Juventus Turin muß auf Khedira verzichten. Sami Khedira droht mit einer Wadenzerrung für Juventus Turin auszufallen.

Sami Khedira droht mit einer Wadenzerrung für Juventus Turin auszufallen. Foto: Stefano Gnech. (Quelle: dpa)

Turin (dpa) - Ohne den verletzten Sami Khedira, aber mit Schwung aus dem Derby-Sieg geht Juventus Turin in das Champions-League-Duell mit Borussia Mönchengladbach.

"Für uns ist es ein wichtiges Spiel, weil wir mit einem Sieg dort mit mehr als einem Fuß im Achtelfinale wären", sagte Mittelfeldspieler Claudio Marchisio vor der Partie am Dienstagabend (20.45 Uhr). Juves Sieggarant Sami Khedira, mit dem der Meister in dieser Saison noch kein Spiel verloren hat, wird seinem Club mit muskulären Problemen in Gladbach aber fehlen.

Untersuchungen am Montag ergaben jedoch, dass der 28-Jährige sich nicht die zunächst befürchtete Wadenzerrung zugezogen hat, sondern nur eine leichte Überlastung. Wie lange Khedira ausfällt, war zunächst unklar, für die kommenden Tage sind weitere Untersuchungen geplant. Sein Einsatz in den folgenden Test-Länderspielen mit der deutschen Nationalelf gegen Frankreich und die Niederlande ist zumindest nicht ausgeschlossen. Wieder im Teamtraining steht bei Juve nach seiner Herz-OP der Schweizer Stephan Lichtsteiner, der aber voraussichtlich noch nicht von Beginn an spielen wird.

Doch auch ohne Khedira hat sich der Champions-League-Finalist für die Partie in Gladbach viel vorgenommen. "Diese Partie muss der Wendepunkt gewesen sein, wenn wir unsere Ziele diese Saison noch erreichen wollen", forderte Marchisio nach dem 2:1-Sieg im Derby gegen den FC Turin am Samstag, den der Kolumbianer Juan Cuadrado erst in der Nachspielzeit perfekt gemacht hatte. "Das gewonnene Derby hat unsere Moral noch einmal gestärkt", urteilte Andrea Barzagli.

Doch auch der Respekt vor der Borussia ist bei den Turinern groß. "Es wird schwer, sie kommen aus einer optimalen Phase, das hat man auch im Hinspiel gesehen, wo sie sehr gut verteidigt haben", kommentierte Barzagli. Die Turiner Zeitung "Tuttosport" warnte mit Blick auf die Erfolgsserie unter Interims-Coach André Schubert vor dem "Magier Schubert und seiner Tormaschine". Nationalspieler Marchisio mahnte: "Sie haben gerade eine optimale Phase mit sechs Siegen in Serie in der Meisterschaft und das Publikum auf ihrer Seite."

Trotz des schwachen Starts in der Liga stehen die Turiner in der Champions League relativ gut da. Nach sieben Zählern aus den ersten drei Spielen würden sie im Rückspiel in Gladbach mit einem Sieg sogar schon den Achtelfinal-Einzug perfekt machen, sollte der FC Sevilla gegen Manchester City verlieren. "Für uns ist es grundlegend wichtig, ein gutes Ergebnis zu erzielen", sagte Barzagli.

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