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Champions League: Dämpfer für VfL Wolfsburg - Pleite beim PSV

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Pleite in Eindhoven  

Herber Dämpfer: Wolfsburg muss wieder bangen

04.11.2015, 11:59 Uhr | t-online.de, sid

Champions League: Dämpfer für VfL Wolfsburg - Pleite beim PSV. Enttäuschung pur: Nach der Niederlage in Eindhoven schleichen die Wolfsburger Diego Benaglio, Timm Klose und Ricardo Rodriguez (von links) vom Platz. (Quelle: Reuters)

Enttäuschung pur: Nach der Niederlage in Eindhoven schleichen die Wolfsburger Diego Benaglio, Timm Klose und Ricardo Rodriguez (von links) vom Platz. (Quelle: Reuters)

Der VfL Wolfsburg hat in der Champions League einen herben Rückschlag hinnehmen müssen und einen Big Point im Kampf um den Achtelfinal-Einzug vergeben. Der deutsche Vize-Meister verlor nach einer schwachen Leistung bei der PSV Eindhoven mit 0:2 (0:0) und verpasste damit auch die vorzeitige Qualifikation für die Europa League.

Mit einem Sieg hätte der VfL neun Punkte auf dem Konto. So aber liegen die Wölfe punktgleich mit Eindhoven (beide 6) nur noch auf dem dritten Rang in der Gruppe B und müssen wieder bangen. Jürgen Locadia (56. Minute) und Luuk de Jong (86.) schockten die Niedersachsen.

"Das ist sehr schade", sagte Stürmer Bas Dost bei Sky. "Bei allem Respekt für die PSV - wir können gegen diese Mannschaft gewinnen. Jetzt wird es natürlich schwieriger." Sein Trainer Dieter Hecking sagte: "Insgesamt war das nicht der Auftritt, den du brauchst, um International zu punkten. Vorne hatten wir keine Durchschlagskraft, haben uns kaum eine Chance kreiert."

In der Defensive gefordert

35-Millionen-Euro-Mann Julian Draxler, Matchwinner beim 2:1-Ligaerfolg gegen Bayer Leverkusen, saß erneut nur auf der Bank. Der ehemalige Schalker wurde erst in der 69. Minute für Josuha Guilavogui eingewechselt. Weltmeister André Schürrle stand dagegen wie auch Maximilian Arnold in der Startelf, enttäuschte aber über weite Strecken.

Zunächst waren die Niedersachsen in der Defensive gefordert. Lautstark angefeuert von seinen Anhängern bestimmte der niederländische Meister die ersten Minuten, insbesondere Arnold wirkte im zentralen Mittelfeld überfordert und wurde früh verwarnt. VfL-Trainer Dieter Hecking ließ den Youngster aber trotzdem durchspielen.

Gefahr zumeist bei Standards

Die PSV spielte die Angriffe selten aus, bei den wenigen Abschlüssen, beispielsweise vom Ex-Gladbacher Luuk de Jong (7.), griff VfL-Torhüter Diego Benaglio sicher zu.

Wenig später rettete der 32-Jährige glänzend gegen Jeffrey Bruma, als er einen Distanzschuss des ehemaligen Hamburger Bundesligaprofis zur Ecke klärte (18.). Für Gefahr sorgte der VfL zumeist nur durch Standards, Luiz Gustavo (4.) köpfte nach einem Freistoß von Ricardo Rodriguez aber über das Tor. Torjäger Bas Dost (22.) scheiterte zudem im Eins-gegen-Eins an PSV-Keeper Jeroen Zoet.

Führung spielt Eindhoven in die Karten

In der zweiten Halbzeit erwischte der VfL einen etwas besseren Start - auch weil die Niederländer weniger aggressiv zu Werke gingen. Torjäger Dost, beim 2:0 beim ersten Aufeinandertreffen vor knapp zwei Wochen noch erfolgreich, verpasste eine Hereingabe knapp (54.). Mitten in der besten Phase der Wölfe schlug Locadia zu. Nach einem Pass von De Jong kam er frei zum Schuss und traf zur verdienten Führung.

Das Tor spielte der PSV, die zu Hause bereits gegen Manchester United (2:1) überrascht hatte, in die Karten. Die Gastgeber zogen sich weit zurück und lauerten auf Konter, Wolfsburg blieb weiter viel zu harmlos und erspielte sich keine nennenswerte Torchance. Auch die Einwechslung von Draxler hatte zunächst keinen positiven Effekt - im Gegenteil: Eindhovens Maher (71.) vergab die große Chance zum 2:0. Das holte De Jong dann kurz vor Schluss nach.

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