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Gladbach verpasst Sieg: Juventus Turin zerstört Achtelfinal-Traum

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CL-Sieg trotz Überzahl verpasst  

Juve zerstört Gladbachs Achtelfinal-Traum

03.11.2015, 23:16 Uhr | t-online.de, dpa

Gladbach verpasst Sieg: Juventus Turin zerstört Achtelfinal-Traum. Borussia M'gladbachs Lars Stindl im Zweikampf mit Juve-Profi Claudio Marchisio. (Quelle: imago/mika)

Borussia M'gladbachs Lars Stindl im Zweikampf mit Juve-Profi Claudio Marchisio. (Quelle: mika/imago)

Der Traum vom Achtelfinal-Einzug in der Champions League ist für Borussia Mönchengladbach geplatzt. Der Bundesligist kam gegen Vorjahres-Finalist Juventus Turin nicht über ein 1:1 (1:1)-Unentschieden hinaus.

Im mit 46.217 Zuschauern ausverkauften Borussia-Park brachte Fabian Johnson (18. Minute) die Mannschaft von André Schubert in Führung, ehe Stephan Lichtsteiner (44.) den Endstand markierte.

Auch die Rote Karte für Juventus-Spieler Hernanes (53.) wegen groben Foulspiels nützte den Gastgeber nichts, um ihren ersten Champions-League-Sieg der Klubgeschichte einzufahren.

Endspiele um Europa-League-Teilnahme

Mit zwei Erfolgen in den letzten beiden Spielen gegen den FC Sevilla (25. November) und bei Manchester City (8. Dezember) können die Gladbacher noch den dritten Gruppenplatz erreichen und zumindest in der Europa League weiterspielen.

Nach vier Spieltagen liegen die Gladbacher (2 Punkte) als Tabellenletzter der Gruppe D einen Zähler hinter dem FC Sevilla, während Manchester City (9) und Juventus (8) souverän führen.

Unveränderte Startelf

Dabei war für den Bundesligisten zwei Wochen nach dem 0:0 in Turin diesmal gegen den italienischen Rekordmeister mehr als nur ein Remis drin. Trainer André Schubert schickte die selbe Startelf wie beim Bundesliga-Erfolg bei Hertha BSC aufs Feld.

Bis auf die ersten drei Minuten, in denen Patrice Evra (2.) einmal in aussichtsreicher Position verzog, spielte zunächst nur seine Mannschaft. Mit dem Selbstvertrauen aus sechs Siegen in der Bundesliga in Folge und dem Aufstieg bis auf Platz fünf legte sie los. Immer wieder spielten die Borussen mutig nach vorn, pressten früh und zwangen Juves Defensive zu ungewohnten Fehlern.

Dahoud trifft die Latte

Zudem probierten es die Gastgeber mit Fernschüssen gegen Italiens Torwart-Ikone Gianluigi Buffon. Pech hatte Youngster Mahmoud Dahoud (13.), dessen 25-Meter-Schuss gegen die Latte klatschte. Fünf Minuten später wurden Gladbachs Bemühungen belohnt: Raffael nutzte einen Patzer von Turins Abwehrchef Giorgio Chiellini und passte zu Johnson, der aus zehn Metern Buffon keine Chance ließ.

Auch in den nächsten Minuten bestimmte der Bundesligist Tempo und Spiel. Erst allmählich fand der Favorit aus Italien, bei dem der verletzte Weltmeister Sami Khedira fehlte, in die Partie. Die Gäste drängten mehr und mehr nach vorn und deckten dabei die Schwächen der Gladbacher in der Abwehr auf. Ein Kopfball von Chiellini (26.) nach einem Eckball ging knapp vorbei, Evra (39.) scheiterte ebenfalls per Kopf an Gladbachs Keeper Yann Sommer.

Lichtsteiner verwertet Pogba-Traumpass

Dann fiel der Ausgleich doch noch vor der Pause: Nach einem genialen Zuspiel von Frankreichs Jungstar Paul Pogba schloss Lichtsteiner bei seinem Comeback erfolgreich volley ab. Der Außenverteidiger hatte sich erst Anfang Oktober einer Herz-Operation unterziehen müssen.

Auch nach der Pause blieb Turin das bessere Team. Pogba (47.) hätte schon früh für den zweiten Schock für die Gladbacher sorgen können, verzog aber knapp.

Gladbach fehlt die Cleverness

Doch mit der berechtigten Roten Karte für Hernanes (53.) nach einem bösen Foul an Alvaro Dominguez änderte sich das Bild. Juventus ließ sich zurückfallen, Gladbach übernahm wieder das Kommando im Mittelfeld.

Doch aus dem Übergewicht machte die Fohlen-Elf nichts. Johnson (64.) und vor allem Lars Stindl (77.) hatten noch die besten Chancen zum Siegtreffer. Am Ende scheiterten die Königsklassen-Debütanten an ihrer fehlenden Cleverness.

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