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Bayer Leverkusen: Schmidt gibt nach CL-Pleite in Rom nicht auf

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Bayers Achterbahnfahrt in Rom  

Trainer Schmidt kämpferisch: "Wir geben nicht auf"

05.11.2015, 10:55 Uhr | dpa, t-online.de

Bayer Leverkusen: Schmidt gibt nach CL-Pleite in Rom nicht auf. Bayer-Trainer Roger Schmidt (links) tröstet Hakan Calhanoglu nach der bitteren Pleite in Rom. (Quelle: dpa)

Bayer-Trainer Roger Schmidt (links) tröstet Hakan Calhanoglu nach der bitteren Pleite in Rom. (Quelle: dpa)

Nach dem Schlusspfiff schlichen die Spieler von Bayer Leverkusen enttäuscht vom Platz und starrten ins Leere. Trainer Roger Schmidt hatte angesichts des späten und bitteren K.o.-Schlags beim AS Rom alle Hände voll zu tun, seine Elf zu trösten.

Der Coach zeigte sich nach der spektakulären und torreichen 2:3-Niederlage aber auch schnell wieder kämpferisch. "Wir werden nicht aufgeben. Wenn wir zwei Spiele gewinnen, können wir trotzdem noch das Achtelfinale erreichen", sagte Schmidt und ergänzte: "Dass es in dieser Gruppe eng wird, war klar."

Völler: "Moral sensationell"

Das Rückspiel in Rom war nach dem verrückten 4:4 im Hinspiel in Leverkusen erneut eine Achterbahn der Gefühle für die Werkself. In der ersten Hälfte präsentierte sich Bayer ideenlos und mit großen Lücken in der Defensive und konnte froh sein, zur Pause nur mit 0:2 zurückzuliegen. "Es war eine sehr schlechte Halbzeit. Das müssen wir natürlich besser machen", gab der eingewechselte Karim Bellarabi zu.

Nach der Pause zeigte Bayer dafür ein komplett anderes Gesicht, glich innerhalb weniger Minuten durch Admir Mehmedi (46.) und den Mexikaner Javier "Chicharito" Hernández (51.) aus. "Unsere Moral ist natürlich sensationell, wir sind toll zurückgekommen", lobte Sportdirektor Rudi Völler die Mannschaft im TV-Sender Sky. Sogar Chancen auf den Siegtreffer hatte der Bundesligist, das Spiel stand am Ende "auf Messers Schneide", wie Völler nach dem Schlusspfiff analysierte.

Toprak hadert mir Roter Karte und Elfmeter

Im Gegensatz zum Hinspiel, als Bayer sich nach der Aufholjagd als moralischer Sieger fühlen durfte, jubelten im Stadio Olimpico am Ende die Römer. Für die Entscheidung sorgte eine unübersichtliche Szene in der 79. Minute, die zur Roten Karte für Kapitän Ömer Toprak und einem verwandelten Foul-Elfmeter für Rom führte. "Da kriegen wir den Ball nicht raus, dann kommt er natürlich leider vor Mohamed Salah, der einschussbereit steht", schilderte Toprak die Szene, in der er den Rom-Stürmer wegstieß und damit eine klare Torchance verhinderte.

Mit der Niederlage musste Bayer Rom in der Tabelle der Gruppe E auf Rang zwei vorbeiziehen lassen. Die gute Ausgangslage ist dahin, Leverkusen hat nun mit vier Punkten einen Zähler weniger als die Italiener auf dem Konto. "Wir haben noch zwei Spiele und da müssen wir alles versuchen", versprach Mittelfeldspieler Kevin Kampl. Für das Achtelfinale braucht die Werkself in drei Wochen bei BATE Borissow ohne die gesperrten Verteidiger Toprak und Kyriakos Papadopoulos unbedingt einen Sieg.

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