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Fußball  

Mythos Estadio Santiago Bernabéu

11.04.2016, 07:11 Uhr | dpa

Fußball: Mythos Estadio Santiago Bernabéu. Im Bernabeu-Stadion findet das Rückspiel zwischen Real Madrid und dem VfL Wolfsburg statt.

Im Bernabeu-Stadion findet das Rückspiel zwischen Real Madrid und dem VfL Wolfsburg statt. Foto: Fabian Stratenschulte. (Quelle: dpa)

Madrid (dpa) - Das Estadio Santiago Bernabéu ist ein Mythos. Die 81 044 Zuschauer fassende und 1947 eröffnete Arena war schon oft Schauplatz denkwürdiger Fußball-Spiele.

"Es werden Dinge passieren, an die man jetzt noch gar nicht glaubt", sagte Wolfsburgs Sportchef Klaus Allofs aus eigener Erfahrung vor dem Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League am Dienstag bei Real Madrid. Eine Auswahl besonderer Ereignisse im Bernabéu-Stadion:

TITEL: Einmal, 1957, gewann Real durch ein 2:0 gegen den AC Florenz sogar daheim den Europapokal der Landesmeister. 1964 holte Spanien im Bernabéu den EM-Titel gegen die UdSSR um den legendären Keeper Lew Jaschin.

DER GEIST VON JUANITO: Die inzwischen gestorbene Real-Legende Juanito prägte den berühmten Satz: "90 Minuten im Bernabéu sind sehr lang!" Dies soll er einst den Spielern von Inter Mailand nach einer Hinspiel-Pleite Reals im Europapokal zugeraunt haben. Das Rückspiel gewann Real tatsächlich, die Königlichen kamen weiter. Insgesamt 22-mal gelang es den Madrilenen in der Europacup-Historie, einen Rückstand im Rückspiel daheim noch zu drehen. Diese Aufholjagden ("remontadas") zumeist aus der aktiven Zeit des Offensivspielers werden gerne mit dem Begriff "Der Geist von Juanito" verklärt.

DIE "MUTTER" ALLER DEUTSCHEN NIEDERLAGEN IM BERNABÈU: Im November 1985 reist Borussia Mönchengladbach euphorisiert vom furiosen 5:1-Hinspielsieg in Düsseldorf zum UEFA-Pokal-Rückspiel nach Madrid. Real gewinnt daheim in besonders hitziger Atmosphäre 4:0 und kommt weiter. "Das Spiel haben wir schon vor dem Anpfiff verloren", meinte der damalige Borusse-Profi Christian Hochstätter fast 30 Jahre später im "11 Freunde"-Interview: "Das fing schon auf dem Weg ins Stadion an. Unser Bus ist beworfen worden, mit Tomaten, Eiern, was weiß ich."

Der damalige Borussen-Keeper Uli Sude berichtete später im "Kicker": "In den Katakomben gab es zwischen den Kabinen diesen Zaun, so einen Maschendrahtzaun, an dem wir vor dem Einlaufen ins Stadion gewartet haben. Plötzlich rissen die Spanier ihre Kabinentür auf und sind wie die Wilden in diesen Zaun reingesprungen, haben uns angebrüllt, beschimpft und bespuckt."

DER TORFALL: Am 1. April 1998 tritt Borussia Dortmund erstmals in Madrid an. Das Champions-League-Spiel, das Real am Ende 2:0 gewinnt, wird erst mit 76 Minuten Verspätung angepfiffen. Spanische Fans hatten beim Erklimmen eines Zaunes am daran befestigten Tor gezogen - und es zum Umfallen gebracht. Ersatz war auf die Schnelle nicht verfügbar.

VAN BOMMELS ENTGLEISUNG: Mark van Bommel ließ sich beim 2:3 vom FC Bayern im Achtelfinal-Hinspiel 2007 zu einer provokanten Geste in Richtung Real-Anhang hinreißen. Als früherer Profi des FC Barcelona hatte der Niederländer eine besondere Antipathie gegenüber Madrid. Dies brachte van Bommel eine Sperre für ein Spiel auf Bewährung ein.

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