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Champions League: Real gegen Atlético - Final-Derby in Mailand

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"Champions leben in Madrid"  

Real gegen Atlético: Déjà-vu in Mailand

05.05.2016, 14:17 Uhr | sid

Champions League: Real gegen Atlético - Final-Derby in Mailand. Fußball-Hauptstadt Madrid: Toni Kroos (re.) trifft im Finale der Königsklasse auf den Ligarivalen Atlético um Antoine Griezmann. (Quelle: dpa)

Fußball-Hauptstadt Madrid: Toni Kroos (re.) trifft im Finale der Königsklasse auf den Ligarivalen Atlético um Antoine Griezmann. (Quelle: dpa)

Real Madrid und Atlético Madrid bestreiten erneut das Finale der Champions League. Das befeuert die Euphorie in einer ohnehin fuballverrückten Stadt - und weckt Erinnerungen an das Endspiel vor zwei Jahren.

Sogar der König gab sich die Ehre. Kaum hatte Real Madrid den Einzug ins Finale geschafft, da stieg Felipe VI. gemeinsam mit Töchterchen Sofia hinunter in den Bauch des Estadio Santiago Bernabéu und ließ sich mit den Königlichen in der Kabine ablichten.

Es ging sehr gesittet zu bei der Aufnahme, und Ihre Majestät lächelte ein bisschen zurückhaltend, was daran liegen mag, das Felipe ein erklärter Sympathisant des Stadtrivalen Atlético ist.

Holt Kroos sich seinen zweiten Champions-League-Titel?

Als König aller Spanier hat Felipe nun womöglich ein Problem, wenn es zu einem Déjà-vu der ganz besonderen Art kommt: Wie vor zwei Jahren spielt Real jetzt am 28. Mai gegen Atlético um die Krone der Königsklasse. Damals trafen sie sich in Lissabon, nun wird es Mailand sein, aber klar ist schon jetzt: "Die Champions leben in Madrid", wie die Sportzeitung "As" feststellte, nachdem Real durch ein fades 1:0 (1:0) Manchester City ausgeschaltet hatte.

"Mailand!!!", war die erste Twitter-Reaktion von Toni Kroos, der als einziger Deutscher im Endspiel dabei sein wird. Er bekommt die Chance auf seinen zweiten Titel in der Champions League nach dem allerdings im Krankenstand gefeierten Triumph 2013 mit Bayern München gegen Borussia Dortmund (2:1).

Real dagegen kann den Henkelpott bereits zum elften Mal gewinnen, für Atlético wäre es der erste Sieg. Und für Reals Trainer Zinedine Zidane der zweite nach 2002, damals als Spieler.

Auch Zidane träumt 

"Ich träume davon, als Trainer 'La Undécima' zu gewinnen", sagte Zidane, der Real bereits geholfen hat, "Die Neunte" zu gewinnen. Damals, vor 14 Jahren in Glasgow, als er mit seinem Volleyschuss zum Endstand von 2:1 gegen Bayer Leverkusen traf. Ein großes Gewese wollte Zidane aber nicht machen: "Wir haben noch nichts erreicht", betonte er. Fest steht einstweilen nur, dass der Champions-League-Sieger zum dritten Mal in Serie und zum sechsten Mal seit 2006 ein spanischer Klub sein wird.

"Ein Finale gegen Atlético ist immer etwas Besonderes", sagte Cristiano Ronaldo nach dem glanzlosen Sieg gegen ManCity, der auch noch durch ein Eigentor entschieden wurde: Einen Schuss des Walisers Gareth Bale fälschte Fernando ins eigene Tor ab (20.). Das Spiel war so unansehlich, dass Manchesters Trainer Manuel Pellegrini ätzte: "Keine der beiden Mannschaften hatte es verdient, das Spiel zu gewinnen." Und er ergänzte zu Recht: "Wir hatten es nicht verdient gehabt, ins Finale zu kommen."

Auch im spanischen Titelkampf mischen Real und Atlético mit

Madrid ist nun also wie bereits 2014, als Real ein episches Champions-League-Finale gegen Atlético gewann (4:1 n.V.), die Fußball-Hauptstadt Europas, aber wer dort die Nummer eins ist, ist offener denn je. Real (84 Punkte) und Atlético (85) haben noch alle Chancen, im Dreikampf mit dem FC Barcelona (85) die spanische Meisterschaft zu gewinnen, doch erst am 28. Mai im 2131 Kilometer entfernten San Siro von Mailand wird die Frage nach dem Champion von Madrid endgültig entschieden sein.

"Es gibt keinen klaren Favoriten. Die Chancen stehen 50 zu 50", glaubt Zidane mit Blick auf das Champions-League-Finale. Heraushören lässt sich dabei der große Respekt vor Atlético, das ja, wie Trainer Diego Simeone betonte, auf dem Weg ins Endspiel "zwei der drei stärksten Mannschaften in Europa" ausgeschaltet hat: Titelverteidiger FC Barcelona und den großen Mitfavoriten FC Bayern. "Und jetzt", ergänzte Simeone voller Pathos, "wollen wir Geschichte schreiben."

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