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PSV Eindhoven - FC Bayern (1:2): München im Champions-League-Achtelfinale

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CL-Duell in Eindhoven gedreht  

Lewandowski schießt Bayern ins Achtelfinale

02.11.2016, 08:43 Uhr | dpa

PSV Eindhoven - FC Bayern (1:2): München im Champions-League-Achtelfinale. Robert Lewandowski jubelt nach seinem Elfmetertreffer. (Quelle: imago/Revierfoto)

Robert Lewandowski jubelt nach seinem Elfmetertreffer. (Quelle: Revierfoto/imago)

Der herausragende Torjäger Robert Lewandowski hat den FC Bayern ins Achtelfinale der Champions League geführt. Bei der PSV Eindhoven sorgte der polnische Nationalspieler mit zwei Toren im Alleingang für den 2:1 (1:1)-Sieg der Münchner.

Mit neun Punkten ist der deutsche Rekordmeister zwei Spieltage vor Schluss nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze zu verdrängen. Zugleich winkt zum Abschluss der Gruppenphase noch das Endspiel um Platz eins gegen Vorjahresfinalist Atlético Madrid.

Arias trifft aus Abseitsposition

Lewandowski war nicht nur wegen seiner Champions-League-Tore Nummer 35 und 36 der überragende Mann auf dem Feld (34. und 74. Minute), bei drei weiteren Aluminiumtreffern hatte er zudem Pech. Rückkehrer Arjen Robben, dessen großartige Karriere in Eindhoven von 2002 bis 2004 Fahrt aufgenommen hatte, konnte dagegen kaum Glanzpunkte setzen und wurde nach 64 Minuten unter dem Applaus seiner Landsleute ausgewechselt.

Zu der Zeit hatten die Gastgeber, die durch ein Tor von Santiago Arias in Führung gegangen waren (14.), von einem Erfolg noch geträumt. Nach einer Flanke von Bart Ramselaar konnte Bayern-Schlussmann Manuel Neuer einen Kopfball von Davy Pröpper noch parieren. Den Abpraller brachte aber Arias im Tor unter, wenngleich der Treffer nicht hätte zählen dürfen. Der Kolumbianer hatte zuvor klar im Abseits gestanden.

Elfmeterreifer Klammergriff lässt Schiri kalt

Es war ein kleiner Schock für die Mannschaft von Trainer Carlo Ancelotti, die in dieser Phase für einige Ungenauigkeiten und Konzentrationsmängel bestraft wurde. Dabei hatte es zunächst vielversprechend begonnen. Schon in der zweiten Minute setzte Thomas Müller, der wie Joshua Kimmich und Mats Hummels im Vergleich zum Augsburg-Spiel neu in die Startelf gekommen war, einen Schuss knapp neben das Tor. Kurz darauf war es Lewandowski, der mit einem Kopfball aus 15 Metern über PSV-Keeper Remko Pasveer hinweg nur die Latte traf (4.).

Die Münchner hatten allerdings ihre Probleme mit der dicht gestaffelten Hintermannschaft der Niederländer, die aus einer Fünfer-Abwehrkette agierten und mit überfallartigen Kontern ihr Glück versuchten. Dazu haderten die Münchner mit dem Schiedsrichter Gianluca Rocchi, der den Gästen nach der Fehlentscheidung beim Gegentor in der 29. Minute auch einen durchaus berechtigten Elfmeter verwehrte. Per Klammergriff war Lewandowski im Strafraum von Hector Moreno bearbeitet worden. Trotzdem traf der Pole mit seinem Kopfball noch den Pfosten.

Ancelottis Offensivdrang wird belohnt

Kurz darauf bekamen die Münchner aber doch einen Strafstoß. Nach einer Hereingabe von Philipp Lahm sprang Andrés Guardado der Ball an die Hand, Lewandowski ließ sich die Chance vom Punkt nicht nehmen. Es war auch eine Belohnung für das gute Spiel des Bundesliga-Torschützenkönigs, der im Angriff ständig für Unruhe sorgte. Und noch vor der Pause hätte Arturo Vidal beinahe auf 2:1 erhöht, doch Champions-League-Debütant Pasveer war beim Kopfball des Chilenen noch zur Stelle. Gerade in dieser Phase hatte der FC Bayern das Spiel gut im Griff.

Im zweiten Durchgang drehten die Bayern auf. Der Halbfinalist aus dem Vorjahr drängte die PSV weit in die eigene Hälfte zurück, es kam kaum mehr zu Entlastungsangriffen. Nur die letzte Konsequenz fehlte, sei es bei einem Schuss von David Alaba (54.) oder einem Kopfball von Hummels (59.). Dazu hatte Pasveer einen glänzenden Tag, so entschärfte der Keeper eine Großchance von Vidal (62.), den anschließenden Schuss von Müller kratzte Moreno von der Linie.

Ancelotti setzte fortan ganz auf Offensive und brachte mit Douglas Costa und Kingsley Coman zwei Außenstürmer und wurde belohnt. Nach Flanke von Alaba traf Lewandowski eiskalt. In der 85. Minute traf der Pole zudem erneut die Latte.

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