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Mesut Özil: Berater sieht Arsenal-Star "als Sündenbock benutzt"

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Nach Niederlage gegen Bayern  

Özil-Berater: "Mesut wird als Sündenbock benutzt"

17.02.2017, 11:49 Uhr | sid, dpa

Mesut Özil: Berater sieht Arsenal-Star "als Sündenbock benutzt". Mesut Özil fühlt sich derzeit nicht fair behandelt.  (Quelle: imago/Eisenhuth)

Mesut Özil fühlt sich derzeit nicht fair behandelt. (Quelle: Eisenhuth/imago)

Mesut Özil sieht sich als "Sündenbock" für die 1:5-Pleite des FC Arsenal bei deutschen Meister FC Bayern München im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League.

"Kritik ist normal, wenn ein Spieler schlecht spielt", sagte sein Berater Erkut Sögüt der BBC, "aber Mesut findet, dass die Leute nicht auf seine Leistung schauen. Sie benutzen ihn nach schlechten Resultaten als Sündenbock für das gesamte Team."

In München ein Schatten seiner selbst

Özil wird schon seit Wochen auf der Insel wegen seiner wenig berauschenden Darbietungen kritisiert und wirkte in München wie ein Schatten seiner selbst. Der 28-Jährige stehe so besonders unter Beobachtung, da er viel Geld gekostet habe, findet sein Berater. Das sei jedoch nicht fair. "Bayern hatte 74 Prozent Ballbesitz. Wie soll ein Zehner Chancen kreieren, wenn man nie den Ball hat?", fragte Sögüt.

Özil war 2013 für die Vereins-Rekordsumme von 42,4 Millionen Pfund (knapp 47 Millionen Euro) von Real Madrid nach London gekommen. Der frühere Schalker und Bremer Bundesliga-Profi hat bei den Gunners noch einen Vertrag bis 2018. In der laufenden Spielzeit hat der offensive Mittelfeldspieler nach einem starken Saisonstart seit Anfang Dezember kein Tor mehr erzielt. Noch ist unklar, ob der deutsche Nationalspieler Arsenal erhalten bleiben wird.

Wenger vor dem Abschied?

Beim ebenfalls stark kritisierten Trainer Arsene Wenger deutet sich ein Abschied im Sommer mehr und mehr an. Die britische Tageszeitung "Daily Mirror" will erfahren haben, dass Wenger sich auf einen "sauberen Abschluss" nach über 20 Jahren im Amt vorbereitet.

Wengers Vertrag endet nach dieser Saison, die Klubführung soll dem Franzosen eine zweijährige Verlängerung angeboten haben. Auch bei einer möglichen Trennung vom FC Arsenal wolle er aber als Coach weitermachen.

"Egal was passiert, ich werde in der nächsten Saison Trainer sein", sagte Wenger auf der Pressekonferenz vor dem FA Cup. "Entweder hier oder irgendwo anders, das ist absolut sicher". Eine Entscheidung über seine Zukunft will Wenger im März oder April fällen.

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