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Fußball  

Solidarität im Internet - Monaco unterstützt Fans

12.04.2017, 13:37 Uhr | dpa

Fußball: Solidarität im Internet - Monaco unterstützt Fans. Auch BVB-Fan Stefan Kilmer (M.

Auch BVB-Fan Stefan Kilmer (M.) beherbergte Monaco-Fans. Foto: Stefan Kilmer. (Quelle: dpa)

Dortmund (dpa) - Fußball-Fan Stefan Kilmer ist über Nacht zur Internet-Berühmtheit geworden.

Der Dortmunder hatte spontan nach dem Angriff auf den BVB-Mannschaftsbus und der Verschiebung des Champions-League-Spiels zwischen Borussia Dortmund und AS Monaco ihm unbekannte Fans aus Frankreich in seiner Wohnung übernachten lassen. Ein von Kilmer bei Twitter veröffentlichtes Foto mit den vier Fans wurde tausendfach geteilt.

Der 46-Jährige war am Dienstagabend nach Hause gekommen und hörte im Radio von den Vorfällen. Dann sah Kilmer den Hashtag #bedforawayfans, mit dem bei Twitter zahlreiche BVB-Anhänger angereisten Fans einen Schlafplatz anboten. "Ich hasse den Terror, der da passiert", sagte Kilmer der Deutschen Presse-Agentur. "Fußball ist ein Sport, bei dem Menschen zusammen kommen." Egal welcher Herkunft, egal welcher Hautfarbe. "Man hat Spaß zusammen."

Deshalb bot Kilmer via Twitter Schlafplätze an. Bald darauf meldete sich ein Monaco-Fan aus der Nähe von Paris bei ihm. Er war mit drei Freunden mit dem Auto nach Dortmund gereist, um das Spiel zu sehen. Kilmer kochte mit den vier hungrigen Studenten Spaghetti. "Die Stimmung war gut. Wir haben nicht viel darüber geredet, was passiert ist." Die vier Franzosen wollten nach dem auf Mittwoch verschobenen Spiel (18.45 Uhr) heimfahren.

Kilmer war nicht der einzige spontane Gastgeber. Zahlreiche Menschen boten Schlafplätze an und beherbergten Anhänger des AS Monaco. "Das ist Fußball", schrieb der Verein über ein Bild, das monegassische Fans mit Dortmund-Schals im Stadion und gemeinsam mit Borussia-Anhängern in Wohnräumen zeigte. Am Morgen bedankte sich der BVB bei seinen Fans: "Danke an alle Fans in und um Dortmund, die #bedforawayfans in der letzten Nacht möglich gemacht haben!"

Bereits auf den Tribünen hatten die Anhänger aus dem Fürstentum mit "Dortmund, Dortmund"-Sprechchören ihre Solidarität mit dem BVB geäußert. Der Fußballclub aus Monaco bot seinen Fans, die in Dortmund übernachteten, finanzielle Unterstützung an. Sie könnten mit bis zu 80 Euro Hilfe rechnen, twitterte der Verein.

"Keine Ahnung, wie das Spiel #BVBASM heute ausgeht. Aber dank #bedforawayfans gibt es jetzt schon jede Menge Gewinner. #Zusammenhalt", schrieb Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) bei Twitter.

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