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Das Spitzentrio mit unterschiedlichen Aufgaben

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DFB-Pokal - Achtelfinale  

Das Spitzentrio mit unterschiedlichen Aufgaben

12.02.2010, 23:05 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Boubacar Sanogo (li.) setzt sich gegen Christian Wörns durch (Foto: imago)Boubacar Sanogo (li.) setzt sich gegen Christian Wörns durch (Foto: imago) Die alljährliche winterliche Wartezeit hat ein Ende - es geht wieder um die Wurst auf dem grünen Rasen. Nach 40 Tagen Pflichtspielpause steht für die deutschen Spitzenteams im DFB-Pokal die erste Bewährungsprobe an, bevor am kommenden Wochenende der Startschuss zur Rückrunde in der Bundesliga fällt. Sowohl der Tabellenführer Bayern München als auch Verfolger Werder Bremen müssen am Dienstag in der Ferne antreten, auf die Hansestädter wartet jedoch die ungleich schwerere Aufgabe. Während der Rekordmeister zwar nach Schalke fahren muss, dort aber in der Veltins-Arena nicht auf die Hausherren, sondern auf Drittligist Wuppertaler SV trifft, müssen die Grün-Weißen nur ein paar Kilometer weiter bei Borussia Dortmund ran. Auch das Bremer Regionalliga-Team hat eine schwere Prüfung zu bestehen, denn am Mittwoch tritt kein geringerer als der Deutsche Meister VfB Stuttgart bei den Amateuren an. Der Dritte im Bunde der Spitzenteams, der Hamburger SV, bekommt es auf dem Weg ins Viertelfinale mit Rot-Weiß Essen zu tun. Beim Duell Wolfsburg gegen Schalke 04 wird auf jeden fall ein weiterer Bundesligist die Segel streichen.

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Zorc: "Der leichteste Weg nach Europa"

Für den BVB, der in der Hinrunde beim 3:0 gegen die Bremer eine Glanzleistung zeigte, gibt es neben der sportlichen Herausforderung gegen den Tabellen-Zweiten auch endlich wieder ein finanzielles Zubrot im Pokal. Dank der Live-Übertragung kann sich der Klub über eine Einnahme von etwa 1,2 Millionen Euro freuen. Sportdirektor Michael Zorc hofft, dass sich sein Team auf diesem Weg auch wieder für einen internationalen Startplatz qualifizieren kann: "Für uns ist der DFB-Pokal der leichteste Weg nach Europa". Allerdings sind die Dortmunder seit zwölf Jahren nicht mehr über das Achtelfinale hinausgekommen. BVB-Stürmer Alexander Frei steht nach achtmonatiger Verletzungspause erstmals wieder im Kader, der Einsatz von Mladen Petric ist noch fraglich.

Bremer Standortbestimmung

Für die Bayern-Jäger aus Bremen ist die Partie im Signal Iduna Park vor rund 70.000 Zuschauern auch eine Standortbestimmung für den weiteren Weg in der Meisterschaft. Dabei muss Trainer Thomas Schaaf in Dortmund auf Torsten Frings (verletzt) und Boubacar Sanogo (Afrika Cup) verzichten. "Das wird keine leichte Aufgabe. Nach dem letzten Bundesligaspiel haben wir dort noch etwas gut zu machen", sagte Werders Manager Klaus Allofs.

In Wuppertal gibt man sich realistisch

Für Regionalliga-Spitzenreiter Wuppertal ist der Einzug in das Achtelfinale der größte Erfolg im DFB-Pokal seit 1963. "Das ist unser Jahrhundertspiel", meinte WSV-Präsident Friedhelm Runge. Trainer Wolfgang Jerat hofft, dass sich seine Mannschaft gegen den Favoriten gut verkauft. "Wir haben gegen Bayern keine Chance, wollen uns aber gut präsentieren und kein Spielball der Münchner sein", sagte der Wuppertaler Coach. Die Bayern reisen bis auf die verletzten Profis Marcell Jansen und Lukas Podolski in Bestbesetzung an. Für Manager Uli Hoeneß ist der Einzug in die nächste Runde Pflicht: "Wir erwarten einen Sieg."

Pokal-Bonus in Essen

Im Duell zweier Traditionsklubs erwartet Regionalligist Rot-Weiss Essen am Mittwoch den Bundesliga-Dritten Hamburger SV und träumt vom nächsten großen Coup. Sämtliche 21.500 Karten für das ungleiche Duell sind seit Wochen vergriffen. "Hamburg ist haushoher Favorit. Aber wenn sich die Chance zur Sensation bietet, wird unsere Mannschaft auch alles versuchen, um sie zu nutzen", sagte Vereins-Chef Rolf Hempelmann. RWE-Coach Heiko Bonan stellte jedoch klar, dass seine ganze Konzentration auf dem Start der Rückrunde liegt: "Das Duell mit dem HSV ist für uns ein Bonus-Spiel. Da können wir nur gewinnen".

Bundesliga-Duell in Wolfsburg

Der VfL Wolfsburg empfängt den derzeitigen Tabellen-Fünften Schalke 04. Die Westfalen müssen dabei wohl auf Kevin Kuranyi verzichten, der noch an den Nachwehen einer verschleppten Lungenentzündung leidet. Zum Rückrundenstart gegen Meister Stuttgart will der Nationalstürmer aber wieder mitwirken. Auch der Gastgeber hat mit personellen Problemen zu kämpfen. Abwehrspieler Ricardo Costa erlitt einen Rippenbruch und fällt auf unbestimmte Zeit aus. "Ricardo bleibt unser Pechvogel", sagte VfL-Trainer Felix Magath zur Verletzung des Portugiesen.

Respekt vor den Zweitligaklubs

Auch die Zweitligisten 1899 Hoffenheim und Alemannia Aachen hoffen auf den Einzug in das Viertelfinale. Die Hoffenheimer treffen am Dienstagabend auf Hansa Rostock. Beim Bundesliga-Team herrscht großer Respekt vor dem Tabellen-Achten der 2. Liga. "Das ist eine eklige Aufgabe", sagte Hansa-Torjäger Enrico Kern. Vor seinem Pflichtspiel-Debüt steht Aachens neuer Trainer Jürgen Seeberger in der Partie gegen Liga-Konkurrent TSV München 1860. "Das wird eine harte Nuss", sagte Münchens Manager Stefan Reuter. Im Vorjahr gelang den Aachenern der Sprung in das Viertelfinale - nach einem Sieg gegen den FC Bayern.

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