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Stuttgart scheitert im Elfmeterschießen - Dortmund weiter

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DFB-Pokal - Viertelfinale  

Stuttgart scheitert im Elfmeterschießen - Dortmund weiter

12.02.2010, 23:05 Uhr | dpa, sid

Jubel bei Carl Zeiss Jena (Foto: dpa)Jubel bei Carl Zeiss Jena (Foto: dpa) Der deutsche Fußball-Meister VfB Stuttgart ist im Viertelfinale des DFB-Pokals überraschend am Zweitligisten FC Carl Zeiss Jena gescheitert. Während der Außenseiter vor nur 18.500 Zuschauern in Stuttgart nach Elfmeterschießen 7:6 (2:2, 1:1, 1:0) siegte, setzte sich Borussia Dortmund im zweiten Viertelfinale wie erwartet mit 3:1 (2:1) gegen den Zweitligisten 1899 Hoffenheim durch. Giovanni Federico (20.), Tinga und Mladen Petric (54.) trafen für den BVB. Francisco Copado hatte per Foulelfmeter für den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer gesorgt. (38.).

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Da Silva verschießt

Bei der Pokal-Sensation in Stuttgart hatte Tobias Werner (32.) Jena zunächst in Führung gebracht, ehe Mario Gomez (81./94.) zunächst das Spiel zugunsten des deutschen Meisters drehte. Robert Müller (120.+1) gelang doch noch der Jenaer Ausgleich, Torsten Ziegner verwandelte den entscheidenden Strafstoß für Carl Zeiss. Stuttgarts Antonio da Silva hatte seinen Elfmeter über das Tor geschossen. "Es war grausam für uns", sagte Trainer Armin Veh, Jenas Trainer Henning Bürger sah das natürlich genau andersherum: "Es war ein heißer Abend. Wir haben nie aufgegeben, nie aufgehört an uns zu glauben."

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Jena erstmals im Halbfinale

Die gegen den Abstieg aus der zweiten Liga kämpfenden Thüringer konnten ihr Glück nicht fassen. Die Jenaer, die viermal in der DDR den Cup gewannen und dreimal Meister waren, erreichten durch ihr mutiges Gastspiel im Schwabenland erstmals das Halbfinale. Sie dürfen weiter vom ersten Pokalsieg im vereinten Deutschland träumen. Das Team von Bürger setzte auf Konter, war stets gefährlich und stand auch in der Abwehr sicher. Auf dem Weg ins Viertelfinale hatten die Ostdeutschen in Titelverteidiger 1. FC Nürnberg und Arminia Bielefeld bereits zwei Erstligisten ausgeschaltet - die Stuttgarter, die Jena-Spielmacher Jan Simak umwerben, hätten eigentlich gewarnt sein müssen.

Gomez lange Zeit unscheinbar

Doch drei Tage nach der "Arschloch-Affäre" im Bundesliga-Spiel gegen den Karlsruher SC blieb VfB-Goalgetter Gomez lange blass. Bis zu seinen Toren konnte der Nationalspieler nicht überzeugen. Als es darauf ankam, war er dann da. Bis dahin standen die Jenaer ganz dicht vor der großen Überraschung. Drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit tanzte Nils Petersen gleich fünf Gegenspieler aus, scheiterte aber an Torhüter Sven Ulreich. Da hatte der VfB noch Glück. Den Führungstreffer schaffte der Stürmer dann nach einer Flanke von Yildiray Bastürk per Kopf. Doch selbst das reichte den schwachen Stuttgartern nicht.

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Hoffenheim beginnt mutig

Im zweiten Spiel des Abends spielte die TSG 1899 Hoffenheim in der Anfangsphase keck auf und machte die Räume eng. Zunächst hatte Borussia Dortmund Probleme mit ihrem Aufbauspiel, wegen vieler Fehlpässe konnten die Westfalen zunächst kein Kapital aus ihrem Übergewicht schlagen. Es bedurfte einer Einzelaktion zur Führung der Hausherrn: Federicos (20.) satter Schuss aus 18 Metern zappelte im rechten Winkel. Beflügelt durch die Führung legten die Borussen gegen die geschockten Gäste sofort nach: Keine drei Minuten später verlängerte Sebastian Kehl den Eckball von Sebastian Frei zu Tinga und der Brasilianer hatte keine Mühe, zum 2:0 aus kurzer Distanz einzuköpfen.

Elfer bringt Hoffenheim zurück ins Spiel

Mit konsequentem Zweikampfverhalten versuchten die Dortmunder, den technisch versierten Hoffenheimern den Schneid abzukaufen. Zwar musste Dede gegen Eduardos Heber auf der Linie klären (28.), doch erst eine zweifelhafte Schiedsrichter-Entscheidung von Felix Brych brachte den Zweitligisten zurück ins Spiel: Der Jurist aus München wertete eine Aktion von Dortmund Innenverteidiger Martin Amedick gegen Demba Ba als elfmeterwürdiges Umreißen und pfiff Strafstoß. Der Hoffenheimer Ex-Kapitän Copado behielt bei der Wiederholung des Elfmeters auch im zweiten Anlauf die Nerven und erzielte den Anschlusstreffer. In einem munteren Pokalspiel hatte Mladen Petric kurz vor der Pause noch das 3:1 auf dem Fuß, vergab aber gegen 1899-Schlussmann Ramazan Öczan.

Ziegler hält Dortmund im Spiel

Der Hoffenheimer Torwart war dann aber gegen den Kopfball von Petric nach Freis Freistoßflanke machtlos (54.). Doch auch nach dem 1:3 wehrten sich die Nordbadener und ergaben sich nicht kampflos ihrem Schicksal: BVB-Schlussmann Marc Ziegler musste gleich zweimal gegen Chinedu Obasi sein ganzes Können aufbieten. Bis zum Schlusspfiff mühte sich Hoffenheim tapfer, blieb aber trotz vieler Chancen gegen Ziegler erfolglos.

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