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DFB-Pokal - Viertelfinale: FC Bayern gewinnt Derby gegen 1860

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Viertelfinale  

Bayern gewinnen Derby gegen 1860

12.02.2010, 23:05 Uhr | sid

Bayerns Matchwinner: Franck Ribéry (Foto: Reuters)Bayerns Matchwinner: Franck Ribéry (Foto: Reuters) Der FC Bayern München ist einer Derby-Pleite mit viel Glück entgangen ins Halbfinale des DFB-Pokals eingezogen. Nach Gelb-Roten Karten für Torjäger Luca Toni (84.) und Löwen-Abwehrspieler Benjamin Schwarz (111.) sicherte Franck Ribéry dem FC Bayern per Foulelfmeter in der 120. Minute den 1:0 (0:0)-Sieg nach Verlängerung gegen den Zweitligisten TSV 1860 München. Vor 69.000 Zuschauer in der ausverkauften Allianz-Arena enttäuschten die Bayern auf ganzer Linie. Sechs Minuten vor dem regulären Ende eines emotionsgeladenen Spiels verlor Weltmeister Toni die Nerven und wurde nach einer Attacke gegen seinen Gegenspieler Markus Thorandt in die Kabine geschickt. Wenig später haderten die Bayern mit Schiedsrichter Peter Gagelmann, der nach einem Rempler gegen Lucio im Strafraum nicht auf den Punkt deutete (88.). Kurz vor Schluss der Verlängerung (120.+4) sah auch noch der Sechziger Markus Thorandt Gelb-Rot.

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Hoeneß lobt Ribérys "Coolness"

"Mehr Unterhaltungswert kann ein Spiel nicht bieten. Es spricht für die Coolness von Ribéry, dass er den Ball reingebracht hat", lobte Bayern-Manager Uli Hoeneß den Siegtorschützen, der sogar zweimal anlaufen musste, weil beim ersten Versuch Mark van Bommel zu früh in den Strafraum gelaufen war. "Schade, dass wir so ein Spiel verloren haben. Die Mannschaft hat sensationell dagegengehalten", sagte 1860-Manager Stefan Reuter. "So ein Spiel in der 120. Minute zu verlieren, tut unheimlich weh", gestand Löwen-Abwehrspieler Torben Hoffmann. Sein Trainer Marco Kurz betonte: "Wir haben uns heute viel Respekt erarbeitet."

Oliver Kahn kaum geprüft

Zum 108. Jahrestag der Vereinsgründung wollten die Bayern ihrem Anhang ein rauschendes Fußball-Fest bieten, doch dabei spielten die Sechziger nicht mit. Von Trainer Marco Kurz hervorragend eingestellt, hielt der Tabellen-Siebte der 2. Liga, der dem Lokalrivalen erst im Januar im Freundschaftsspiel ein Remis abgetrotzt hatte, die Partie lange Zeit ausgeglichen. Während der Rekord-Pokalsieger sein Pensum zunächst behäbig und ideenlos abspulte, nutzten die Löwen ihre Freiheiten und inszenierten meist über Daniel Bierofka Offensivaktionen. Doch vor dem Tor von Oliver Kahn fehlte es dem TSV an Durchsetzungsvermögen. Bis auf einen Distanzschuss von Danny Schwarz (14.) hatte der Ex-Nationalkeeper in den ersten 45 Minuten keine Prüfung zu bestehen.

Bayern zuerst ohne Ribery

Ohne Ribéry und Miroslav Klose, deren Plätze in der Startelf Toni Kroos und Lukas Podolski einnahmen, versuchten es die Bayern immer wieder mit Querpässen oder langen Bällen in die Spitze - ein Indiz für die Einfallslosigkeit. Erst ein kapitaler Fehler von Markus Thorandt, der den Ball im Mittelfeld gegen Kroos vertändelte, eröffnete dem Favoriten die erste klare Möglichkeit (36.). Doch dem 18-Jährigen spielten frei vor dem 60er-Tor die Nerven einen Streich. Statt auf den besser postierten Toni abzuspielen, jagte Kroos den Ball weit übers Tor. Zwei Minuten zuvor hatten die Löwen ihren nach einem Zusammenprall mit Toni angeschlagenen Schlussmann Michael Hofmann durch Philipp Tschauner ersetzen müssen.

1860 schlägt sich wacker

Bayerns Sagnol versucht, Bierofka zu halten. (Foto: ddp) Trainer Ottmar Hitzfeld reagierte auf das wenig inspirierte Spiel seiner Mannschaft und wechselte nach der Pause Ribéry für Hamit Altintop ein und sorgte damit für die erhoffte Belebung im Bayern- Spiel, das nun druckvoller wurde. Weitere Chancen waren die logische Folge: In der 57. Minute verhinderte Tschauner mit einem Reflex die Führung des Favoriten durch den in der Bundesliga gesperrten Mark van Bommel, der nach Vorarbeit von Podolski aus wenigen Metern frei zum Schuss kam. Auf der Gegenseite musste aber auch Kahn gegen den 18-jährigen Lars Bender erstmals sein ganzes Können aufbieten (61.). Selbst als Mitte der zweiten Halbzeit ihr bester Spieler Bierofka verletzt ausschied, gaben sich die aufopferungsvoll kämpfenden Löwen nicht geschlagen und stemmten sich dem großen Nachbarn mutig entgegen. Auch für den anstelle von Kroos ins Spiel gekommenen Klose gab es in der Schlussphase der 90 Minuten kein Durchkommen.

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