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DFB-Pokal: FC Schalke 04 und Carl Zeiss Jena im Achtelfinale

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DFB-Pokal-Achtelfinale  

Schalke 04 droht in Jena das nächste Desaster

12.02.2010, 23:05 Uhr | t-online.de

Schalker Fans zeigen, was sie vermissen. (Foto: imago)Schalker Fans zeigen, was sie vermissen. (Foto: imago) Die Rückrunde hat noch nicht begonnen, doch beim FC Schalke 04 liegen die Nerven bereits blank. Der vermeintliche Spitzenklub, der eigentlich auch international für Furore sorgen wollte, hat jetzt sogar schon Angst vor einem Drittligisten. Sollten die Königsblauen im Achtelfinale des DFB-Pokals bei Carl-Zeiss Jena (ab 18.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) nicht gewinnen, steht dem siebenfachen Deutschen Meister eine wahre Horror-Saison bevor.

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Nicht mal mehr Durchhalteparolen

"Ich erwarte jetzt einfach, dass die Mannschaft den Schalter umlegt“, sagte Manager Andreas Müller nach dem letzten verpatzten Test (2:2 gegen den TSV 1860 München). Das klingt noch nicht einmal mehr nach Durchhalteparole, sondern deutet vielmehr totale Hilflosigkeit an. Kein Wunder. Schließlich gingen sämtliche Vorbereitungsspiele in die Hose. Vor dem blamablen Auftritt gegen die Löwen gab es im Trainingslager in Valencia ein 0:1 gegen Castellon und ein 0:0 gegen Levante. Die Schalker scheinen da weiterzumachen, wo sie im vergangenen Jahr aufgehört haben.

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DFB-Pokal als Chance

Dabei bietet der DFB-Pokal die letzte Chance, die Saison mit einem Titel doch noch positiv zu beenden. Denn zuvor scheiterte man zuerst in der Qualifikation zur Champions League, anschließend blamierte man sich im UEFA Cup, als der S04 bereits vor Weihnachten in der Gruppenphase als Tabellenletzter sang- und klanglos die Segel streichen musste. Dazu droht dem Tabellensiebten in der Bundesliga das Abrutschen ins Mittelmaß.

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Konsequenzen muss nur der Pressechef ziehen

Knallhart wolle man durchgreifen, um dem lethargisch daherkommenden Haufen Beine zu machen, hieß es in der Winterpause. Doch als Jermaine Jones heftige Kritik an der Zweiklassengesellschaft auf Schalke übte, blieb dies ungesühnt. Anstatt den Hebel bei den verhätschelten Stars anzusetzen, feuerte man lieber wegen schlechter Außendarstellung Pressechef Gerd Voss. Aufgrund von diversen Verletzungen scheinen Coach Rutten bei disziplinarischen Maßnahmen die Hände gebunden zu sein. "Die erste Elf stellt sich fast von selbst auf“, gibt er im "kicker“ zu. So bleibt dem Niederländer noch nicht einmal das Druckmittel Konkurrenzkampf.

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Heftig in der Kritik: Trainer Rutten (li.) und Manager Müller. (Foto: imago)Heftig in der Kritik: Trainer Rutten (li.) und Manager Müller. (Foto: imago)

Kritik und Lippenbekenntnisse

Kein Wunder, dass beim letzten Test gegen den TSV 1860 Mladen Krstajic trotz haarsträubender Konzentrationsfehler einfach weiterspielen konnte. "Wir können nicht mit 60, 70 Prozent Laufbereitschaft ins Spiel gehen. Gegen München dachte die Mannschaft aber anders“, gab Rutten offen zu. Wieder einmal drohte Müller nach dem peinlichen Auftritt mit Konsequenzen. "Im letzten Test darf man nicht so auftreten. Das kann man so nicht stehen lassen.“ Die Mannschaft oder laut "kicker“ die "leblose Ansammlung von Einzelspielern“ scheint das indes kalt zu lassen. "Gute Vorbereitungsspiele müssen ja nichts heißen. Am Dienstag sind wir 100-prozentig da“, behauptet Halil Altintop ohne rot zu werden.

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Jena ohne jeglichen Praxistest

Heute müssen die Schalker beim Drittligisten Jena antreten. Der Tabellenzehnte geht aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse völlig ohne Vorbereitungsspiele in das Duell mit dem Bundesligisten. Doch das ist der Mannschaft, die in der Vorsaison erst im Halbfinale des DFB-Pokals an Borussia Dortmund gescheitert war, ziemlich schnuppe. "Wir haben taktisch in der Türkei viel gearbeitet und sind spielerisch sicher noch besser geworden", zeigt sich Coach René van Eck zufrieden mit der Vorbereitung.

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Kein Respekt vor Schalke

"Die sind doch gar keinen echten Fußball mehr gewöhnt. Die spielen doch nur in ihrer Halle...“, stichelt Zeiss-Keeper Carsten Nulle via "Bild"-Zeitung Richtung Schalke-Stars. Noch nicht einmal Respekt erwartet die tief gesunkenen Schalker. Soweit ist es schon gekommen. Schlimmer geht es kaum noch. Es sei denn, Königsblau erlebt in Jena das nächste blaue Wunder.

Die voraussichtlichen Aufstellungen
FC Carl Zeiss Jena: Nulle - Sträßer, Riemer, Müller, Schmidt - Hansen - Eckhardt, Schembri, Ziegner, Fuchs - Hähnge
FC Schalke 04: Neuer - Rafinha, Höwedes, Bordon, Westermann - Ernst - Jones, Rakitic - Asamoah, Altintop, Farfan

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