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DFB-Pokal: Bayer Leverkusen serviert FC Bayern ab

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DFB-Pokal - Viertelfinale  

Bayer wirft den Rekordmeister aus dem Pokal

12.02.2010, 22:52 Uhr | dpa

Packende Duelle lieferten sich Helmes (l.) und Lucio. ( Foto: imago)Packende Duelle lieferten sich Helmes (l.) und Lucio. ( Foto: imago) Bayer Leverkusen hat seinen Bayern-Fluch besiegt und in einem am Ende dramatischen Pokal-Fight die erste Titelhoffnung der kriselnden Münchner in dieser Saison zerstört. Nach einer lange Zeit ideenlosen Vorstellung verlor der Cup-Verteidiger am Mittwochabend bei der Werksmannschaft mit 2:4 (0:1) und schied bereits im Viertelfinale des DFB-Pokals aus.

Tranquillo Barnetta (54.), Arturo Vidal (61.), Patrick Helmes (70.) und Stefan Kießling (90.+2) machten vor der Bayer-Rekordkulisse von 50.500 Zuschauern in der ausverkauften Düsseldorfer LTU-Arena die erste Bayern-Niederlage im Pokal seit dem 2:4 bei Alemannia Aachen am 20. Dezember 2006 perfekt. Nach den späten Gegentoren durch Lucio (72.) und Miroslav Klose (74.) musste der Cupsieger von 1993 allerdings noch mächtig um das Halbfinale zittern. Für Bayer endete damit eine Negativserie von acht Pflichtspiel-Niederlagen in Serie gegen die Bayern.

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Ohne Toni und ohne Biss

In der Liga läuft es für die Münchner im Augenblick alles andere als wunschgemäß, und auch in ihrem 200. DFB-Pokal-Spiel blieb das Starensemble von Jürgen Klinsmann 70 Minuten lang den Nachweis seiner Klasse schuldig. Während die Leverkusener entschlossen in die Zweikämpfe gingen und eine hohe Laufbereitschaft demonstrierten, fehlten den Aktionen der Bayern ohne den grippekranken Philipp Lahm und den an der Achillessehne verletzten Torjäger Luca Toni Tempo und Biss. Erst beim 0:3-Rückstand wachten die Münchner auf und brachten die bis dahin klar dominierenden Gastgeber in Bedrängnis. In der 82. Minute verhinderte Rene Adler gegen Franck Ribéry sogar das drohende 3:3.

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Helmes mit der besten Chance der ersten Halbzeit

Nach dem 0:1 in Hannover hatte Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser gefordert, dass ein Ruck durch die Mannschaft gehen müsse. Dies gelang der Elf von Bruno Labbadia auf dem Rasen eindrucksvoll. In einer schwungvollen Anfangsphase ließ Leverkusen dem Rekord- Pokalsieger kaum Zeit zum Luftholen, doch das Führungstor Tor gelang nicht, weil Helmes gleich dreimal in aussichtsreicher Position vergab. In der 2. Minute wurde der Schuss des Nationalstürmers in letzter Sekunde von Ze Roberto abgeblockt, dann scheiterte Helmes zweimal am glänzend reagierenden Michael Rensing (4./17.). Barnetta (22.) verpasste mit einem Versuch aus 18 Metern die nächste Gelegenheit, die Werkself in Führung zu schießen.

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Barnetta bricht den Bann

Dagegen war von der Bayern-Offensive wenig zu sehen. Erst vier Minuten vor der Pause wurde Nationalkeeper Adler gefordert, als er einen Drehschuss von Hamit Altintop reaktionsschnell entschärfte. Als es so aussah, als müssten die Leverkusener zu Beginn des zweiten Durchgangs ihrem hohen Tempo Tribut zollen, sorgte eine feine Einzelleistung von Barnetta für die Führung. Der Schweizer nahm ein Zuspiel von Sinkiewicz auf, umkurvte zwei Münchner Abwehrspieler und ließ Rensing mit einem platzierten Schuss aus 16 Metern keine Chance. Sechs Minuten später machte Vidal mit seinem Kopfball nach einer Ecke von Barnetta das 2:0 perfekt.

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Kießling macht alles klar

Klinsmann reagierte umgehend und brachte mit Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski zwei frische Offensivkräfte aufs Feld, doch die Maßnahme zeigte erst nach dem dritten Treffer durch Helmes Wirkung. Lucio nach einem Stellungsfehler von Adler und Klose per Kopfball brachten ihre fast aussichtslos zurückliegende Mannschaft doch noch einmal heran und sorgten für eine hochdramatische Schlussphase. Erst Kießling sorgte für klare Verhältnisse.

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