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DFB Pokal: Bayer Leverkusen will über Mainz nach Europa

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DFB Pokal - Halbfinale  

Leverkusens letzte Hintertür nach Europa

12.02.2010, 23:06 Uhr | sid

Leverkusens letzte Hintertür nach Europa: der DFB Pokal. (Foto: imago)Leverkusens letzte Hintertür nach Europa: der DFB Pokal. (Foto: imago) Für Bayer Leverkusen geht es nach dem Bundesliga-Sinkflug im DFB-Pokal um Alles oder Nichts. "Es ist unser Spiel des Jahres. Wir müssen und wir wollen ins Finale", sagte Sportdirektor Rudi Völler vor der Halbfinal-Partie an diesem Dienstag (ab 20.15 Uhr im Live-Ticker von t-online.de) in Düsseldorfer gegen Zweitligist FSV Mainz 05.

Schließlich ist der Einzug ins Endspiel am 30. Mai in Berlin wohl der letzte Strohhalm, um noch in den UEFA-Cup zu gelangen. "Ein Sieg ist Pflicht und die realistischere Chance, ins internationale Geschäft zu kommen", sagte Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser. Das Erreichen des Pokal-Finals würde Bayer einen Umsatz von vier Millionen Euro bescheren.

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Labbadia: "Für uns ist das schon ein Finale"

Zur Bewährungsprobe ist der Pokal auch für Bayer-Trainer Bruno Labbadia geworden, der den freien Fall der einst als Meisterschafts-Geheimfavorit gehandelten Leverkusener bisher nicht stoppen konnte. "Für uns ist das schon ein Finale. Und wir haben die Aussicht, etwas Außergewöhnliches zu erreichen", sagte Labbadia, der trotz der Negativerlebnisse in der Bundesliga gelassen bleibt: "Mit dem Druck muss man umgehen können." Er nimmt die Mainzer aber nicht auf die leichte Schulter. "Es wird kein Spaziergang werden. Wir müssen den richtigen Rhythmus zwischen geduldigem Abwarten und Power finden", so der ehemalige Profi. Bangen muss er um den Einsatz von Nationaltorwart René Adler (Schulterprobleme) und Mittelfeldakteur Renato Augusto (Knieverletzung).

"Ganz Leverkusen" will den Titel

Neben der Punkt-Einsatz-Prämie von knapp 300.000 Euro winkt den Leverkusener Kickern ein weiterer finanzieller Anreiz: Sie erhalten 50 Prozent des Überschusses aus den Pokal-Einnahmen. Wichtiger für das Image des viermaligen deutschen Vizemeister wäre jedoch endlich mal wieder ein vorzeigbarer Titel nach UEFA-Cup-Gewinn 1988 und DFB- Pokalsieg 1993. "Ganz Leverkusen sehnt sich seit Jahren danach", sagte Holzhäuser, der den Absturz auf Bundesliga-Rang neun als "sehr enttäuschend" empfindet: "Gefühlsmäßig ist es die beste Mannschaft, die wir seit vier Jahren haben. Und von der Qualität her ist sie besser als der neunte Tabellenplatz."

Jobgarantie für den Bayer-Trainer

Für Leverkusens Trainer wird die Partie aber kein persönliches Endspiel. "Wir sind mit den Ergebnissen nicht zufrieden, aber an der Arbeit von Bruno Labbadia haben wir nichts auszusetzen", beteuerte Holzhäuser. Zugleich versicherte er, dass der 43-Jährige auch beim Start der neuen Saison noch Chefcoach am Rhein sein wird: "Ich sehe keinen Anlass, warum das nicht so sein sollte. Wir sind von ihm voll überzeugt." Sportdirektor Rudi Völler antwortete in der Tageszeitung "Die Welt" auf die Frage, ob Labbadia nach wie vor der richtige Trainer für Bayer 04 sei: "Ja, absolut."

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Mainz hofft auf schwache Leverkusener

Die Mainzer sind sich ihrer Rolle als Fußball-David bewusst, spekulieren aber nach den Pokal-Erfolgen über den 1. FC Köln und den FC Schalke 04 auf eine weitere Überraschung. "Wir sind krasser Außenseiter, aber wir können ohne Druck spielen, weil wir Zweitligist sind", sagte Trainer Jörn Andersen, der 1993 als Spieler im Halbfinale mit Eintracht Frankfurt an Leverkusen gescheitert war. Andersen: "Wenn alles stimmt und Leverkusen nicht so einen guten Tag hat, dann ist alles möglich." Dabei kann er wieder auf Niko Bungert und Markus Feulner zählen, während Delron Buckley (Gehirnerschütterung) fehlen wird.

Heidel: "Das ist ein Erlebnis"

"Für uns wird es ein Festtag", sagt der Mainzer Präsident Harald Strutz. Der FSV steht erstmals im Halbfinale. "Wenn wir gewinnen sollten, stehen wir in den Geschichtsbüchern", hofft Manager Christian Heidel. "Das Halbfinale ist ein Spiel, in dem wir nichts zu verlieren haben." Auf jeden Fall können die Mainzer nach dem mageren 0:0 gegen Abstiegskandidat Rot-Weiss Ahlen und den Pleiten gegen Freiburg und Aachen Abstand vom Alltag gewinnen. Heidel: "Das ist ein Erlebnis, um andere Bilder in den Kopf zu bekommen."

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Bayer 04 Leverkusen: Adler - Henrique, Friedrich, Sinkiewicz, Kadlec - Rolfes - Renato Augusto (Barnetta), Vidal, Kroos - Helmes, Kießling.
FSV Mainz 05: Wache - Hoogland, Bungert, Noveski, Löw - Karhan, Pekovic - Amri, Feulner, Neustädter - Ponce.

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