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HSV - Werder Bremen: Duell auf Augenhöhe beim DFB-Pokal

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DFB Pokal - Halbfinale  

Nordderby: Wiese heizt die Stimmung an

12.02.2010, 23:06 Uhr | dpa

Tim Wiese sorgt mit seinen Aussagen für Wirbel. (Foto: imago)Tim Wiese sorgt mit seinen Aussagen für Wirbel. (Foto: imago) Hamburger Akkord-Arbeiter gegen Bremer Cup-Spezialisten: Vor dem brisanten Auftakt des norddeutschen Vierteilers heizt Keeper Tim Wiese das Derby-Fieber richtig an. "Die wichtigen Spiele verlieren sie immer. Ich glaube, in Hamburg geht die Angst um", sagt Wiese vor dem DFB-Pokal-Kracher zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen (ab 20.15 Uhr t-online.de Live-Ticker), das von der Polizei als Risikospiel eingestuft ist.

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Beiersdorfer und Schaaf appellieren an die Fans

Und Wiese legte nach: "Dann schmeißen sie halt mit Feuerzeugen, die treffen doch sowieso nicht", antwortete er auf die Frage, ob er Angst vor Attacken der Hamburger Fans habe. Während Wiese verbal Öl ins Derby-Feuer gießt, setzt man beim HSV auf Entspannung. "Ich hoffe, dass unsere Fans die Aussagen richtig einschätzen und sich nicht provozieren lassen", sagte HSV-Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer. Werders Trainer Thomas Schaaf ergänzte: "Emotionen im Umfeld sind gut. Ich hoffe, dass es bei all den Emotionen friedlich bleibt." Gemeinsam schalteten die Klubs in Tageszeitungen beider Städte Anzeigen, in denen sie zum gegenseitigen Respekt aufrufen.

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Diego ist dabei

Fußball wird aber auch gespielt. "Das ist mein wichtigstes Spiel für Werder. Ich spiele Fußball um Champion zu werden", kündigt Diego an, der nun nicht einmal mehr ein Ziehen in seinem lädierten Oberschenkel verspürt. "Er hat gut trainiert. Ich hoffe, dass er uns zur Verfügung steht", sagte Werder-Trainer Thomas Schaaf. Die entscheidende Frage wird sein: Kann das Kollektiv des dreimaligen Pokalsiegers HSV gegen den überragenden Einzelkönner Diego und den Torgaranten Claudio Pizarro sowie Nebenleute vom fünffachen Cupgewinner Werder bestehen? "Gerade in diesen Spielen ist Werder immer nervenstark", weiß Beiersdorfer, "aber wir haben inzwischen die Mentalität entwickelt, in allen Wettbewerben wirklich draufzugehen".

Optimistische Bremer

In seiner nüchternen Art blendet Bremens Langzeit-Coach die Nebengeräusche seines Torwarts einfach aus. "Das ist Tims Art", sagte Schaaf und fügte hinzu: "Wir konzentrieren uns voll auf uns. Wir fragen uns nicht, wie viele der vier Spiele wir gewinnen werden, wir sind total auf dieses Match fokussiert." Für die in der Bundesliga abgeschlagenen Bremer ist der Cup der kürzeste Weg in die Europa League und fast schon ein Strohhalm, um die turbulente Saison zu retten. "Der HSV hat eine tolle Mannschaft, aber wir wissen, dass auch wir tolle Leistungen anbieten können", sagt Schaaf.

Der Siegeswillen ist zurück

Spiele auf hohem Niveau und "voller Dramatik" erwartet Manager Klaus Allofs von den vier Partien in 19 Tagen. "Die Konstanz in allen drei Wettbewerben haben uns die Hamburger in dieser Saison voraus", sagt Allofs, der aber auf den zurückgekehrten "Siegeswillen" der Bremer in der Rückrunde verweist. "Auch im DFB-Pokal haben wir das gezeigt: Wir mussten immer auswärts antreten, mussten in Dortmund, in Wolfsburg ran und haben nun die Möglichkeit, uns ohne jedes Heimspiel für Berlin zu qualifizieren".

Jarolim will auf dem Platz antworten

Wiese, der seit seinem Kung-Fu-Tritt im vergangenen Jahr gegen Ivica Olic an der Elbe ausgepfiffen wird, legt den Finger gern in eine alte Hamburger Wunde: "Vor drei Jahren haben sie gegen uns alles verspielt, das haben sie im Hinterkopf". Die vergebene direkte Champions-League-Qualifikation tat weh, doch in der Gegenwart eilt der HSV von Erfolg zu Erfolg in drei Wettkämpfen. "Wenn wir sie schlagen, zittern sie auch in anderen Spielen". HSV-Kapitän David Jarolim will das verbale Vorspiel nicht "kommentieren, sondern auf dem Platz antworten". Der 29-Jährige Tscheche verlängerte am Dienstag seinen Vertrag vorzeitig bis 2012 und wird deutlich mehr als zwei Millionen Euro verdienen.


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