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DFB-Pokal: Trainer Hogen vom Bayern-Gegner Neckarelz im Interview

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DFB-Pokal  

Neckarelz-Coach Hogen: "Einige sind schon nervös"

12.02.2010, 22:20 Uhr | t-online.de

Das Gespräch führte Sebastian Schlichting

Die Spieler aus Neckarelz treten gegen Franck Ribéry, Philipp Lahm (re.) und Kollegen an. (Foto: imago) Die Spieler aus Neckarelz treten gegen Franck Ribéry, Philipp Lahm (re.) und Kollegen an. (Foto: imago) Am Sonntag trifft die Spielvereinigung Neckarelz aus der Verbandsliga Nordbaden im DFB-Pokal auf den FC Bayern München (ab 17.15 Uhr im Live-Ticker von t-online.de). Trainer Peter Hogen (48) spricht im Interview mit t-online.de über Trockenübungen vor dem Spiel in Sinsheim, seine Lesegewohnheiten und die Taktik gegen die Bayern.

Herr Hogen, Ihre Mannschaft hat gerade im Pokal 10:0 beim VfB Allfeld gewonnen. Die Bayern können kommen?

Peter Hogen: Es ist schön, zehn Tore zu schießen. Aber das war die erste Runde im badischen Pokal. Ein Maßstab ist das natürlich nicht.

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Es waren rund 300 Zuschauer da, am Sonntag sind es über 30.000. Wie wird die Mannschaft mit dieser ungewohnten Kulisse klarkommen?
Die Spieler darauf vorzubereiten, ist unsere vorrangige Aufgabe. Bei einigen merke ich jetzt schon, dass sie nervös sind. Wir versuchen, vorab schon einmal in Sinsheim ins Stadion zu kommen, ohne Zuschauer, um uns an die Ausmaße zu gewöhnen.

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Kann eine Trockenübung die Nervosität nehmen?
Vielleicht ein bisschen. Aber wie jeder Einzelne reagiert, wenn er Sonntag aufläuft, muss man abwarten.

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Mit welcher Zielsetzung gehen Sie ins Spiel?
Die Palette ist sehr breit. Von einem achtbaren Ergebnis bis zu einer zweistelligen Niederlage ist alles möglich. Von einem Sieg zu sprechen, wäre wohl etwas zu vermessen und auch überheblich. Und das sind wir nicht.

Peter Hogen trainiert die Spielvereinigung Neckarelz. (Foto: imago)Peter Hogen trainiert die Spielvereinigung Neckarelz. (Foto: imago) Aber es hieß, eine Siegprämie wird ausgehandelt…

Dass wir eine so riesige Einnahme haben, haben wir den Spielern zu verdanken. Also werden wir sie auch beteiligen. Aber um eine Siegprämie geht es nicht. Ich würde es Auflaufprämie nennen.    

Sind die Einnahmen aus dem Bayern-Spiel schon verplant?

Was die Infrastruktur angeht, das ist Vereinssache. Und unser Kader steht, da werden wir erstmal nichts unternehmen.

Was hat sich seit der Auslosung  für Sie persönlich verändert?

Das Medieninteresse ist außergewöhnlich. Wir haben fast täglich mit der Presse zu tun. Radiosender und Fernsehstationen kommen zum Training. Für mich ist alles nicht so leicht, weil ich ja nicht extra Urlaub habe (Hogen ist Betriebsleiter einer Einrichtung für psychisch Kranke und Langzeitarbeitlose, d. Red.). Aber es ist auch eine schöne Sache, eine Plattform für uns. Schließlich spielen wir normalerweise vor ein paar Hundert Leuten und sind nicht im Fernsehen. Manches ist jedoch immer noch ungewohnt.

Zum Beispiel?

Wenn ich den „kicker“ lese, überblättere ich die Seiten über die Bayern erst einmal. Hat uns ja bisher nicht betroffen. Das passiert mir heute auch manchmal. Dann denke ich: „Moment mal, wir spielen ja bald gegen die, was gibt es denn da Neues?“ und blättere zurück.

Die Spielvereinigung Neckarelz ist bundesweit noch recht unbekannt. Erzählen Sie uns bitte etwas über Ihr Team.

Wir wollen diese Saison in der Verbandsliga oben dabei sein. Rolf Lang, Alexander Welz und Christian Fickert haben schon in der dritten oder zweiten Liga gespielt. Ansonsten haben wir viele 20- bis 22-Jährige. Einige waren früher in der A-Jugend-Bundesliga. Die Mannschaft ist spielstark und kombinationsfreudig.

Auch gegen die Bayern?

Abwarten. Wir werden jedenfalls nicht zwei oder drei Abwehrspieler mehr einbauen als sonst. Wir wollen versuchen, mitzuspielen. Zumindest ein bisschen. Ich habe jedenfalls keine Angst, dass im Spiel alle Dämme brechen.

Was macht Sie optimistisch?

Zum einen ist die Truppe sehr begeisterungsfähig. Wir haben vergangene Saison Waldhof Mannheim und den SV Sandhausen im Pokal geschlagen. Und ich denke immer ein bisschen an das Spiel vom ASV Durlach gegen Arminia Bielefeld in der vorigen Saison im DFB-Pokal. Durlach spielt in der Oberliga, ist etwas stärker als wir. Sie haben nur 1:2 verloren. Aber ich gebe zu: Bielefeld ist schlecht mit den Bayern zu vergleichen. 

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