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DFB-Pokal: Bruno Labbadia kehrt in die Trauma-Arena zurück

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DFB-Pokal - 1. Hauptrunde  

Labbadias Rückkehr in die Trauma-Arena

12.02.2010, 22:05 Uhr | sid

HSV-Trainer Bruno Labbadia kehrt im Pokal in die Arena nach Düsseldorf zurück. (Foto: Imago)HSV-Trainer Bruno Labbadia kehrt im Pokal in die Arena nach Düsseldorf zurück. (Foto: Imago) Erstmals seit zwölf Jahren, als Fortuna Düsseldorf sich aus der Bundesliga verabschiedete, messen sich die Rheinländer wieder mit Bundesliga-Dino Hamburger SV in einem Pflichtspiel. "Ich erwarte ein sehr intensives Spiel", sagte Gäste-Trainer Bruno Labbadia vor dem Gang zum euphorisierten Zweitliga-Rückkehrer. "Düsseldorf wird hart rangehen", erwartet der HSV-Coach. "Solche Gegner in der ersten Runde sind sehr gefährlich und undankbar."


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Gute Pokal-Bilanz

Labbadia droht die Fortsetzung eines ganz persönlichen Traumas. Als Leverkusener Coach brachte Labbadia nach dem Umzug in die LTU-Arena in der vergangenen Rückserie mit Bayer genau einen Bundesliga-"Heimsieg" zu Stande. Interessanterweise ging es im Pokal viel besser und nach Erfolgen über Cottbus, die Bayern und Mainz bis ins Finale gegen Bremen.

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Rückkehr auf die große Bühne

Diesen Lauf für Labbadia will Düsseldorf gleich im Keim ersticken. In ihrem einstigen Paradewettbewerb (drei Finalteilnahmen in Folge zwischen 1978 und 1980) soll riesige Vorfreude auf großen Fußball für eine kleine Sensation und die nächste große Party sorgen. Der zweimalige DFB-Pokalsieger feiert am Montag zum Abschluss der 1. Hauptrunde das Comeback auf der großen nationalen TV-Live-Showbühne. Zur Primetime um 20.30 Uhr kann sich der rheinische Traditionsklub in der ARD und bei Sky präsentieren.

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Verbale Seitenhiebe

Die Spieler versuchten bereits im Vorfeld, die Konkurrenz mit kleinen verbalen Seitenhieben und Sticheleien zu verunsichern. "Bruno Labbadia hat bestimmt schon feuchte Hände. Denn mit Leverkusen hat er in Düsseldorf ja nicht so oft gewonnen", sagte Fortuna-Neuzugang Dmitri Bulykin, der vom belgischen Rekordmeister RSC Anderlecht für eine Saison ausgeliehen wurde. Der 29-Jährige wusste wahrscheinlich nicht, dass Labbadias Pokal-Bilanz mit Bayer Leverkusen in der Arena blitzsauber war: 4:2 gegen Bayern München und 4:1 gegen den FSV Mainz 05.

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Ex-Paulianer Palikuca heizt ein

Feuer, wenn auch in etwas fragwürdiger Form, brachte sein Teamkollege Robert Palikuca in das Erstrunden-Duell. "Ich bin kein ehemaliger Hamburger, sondern ehemaliger St. Paulianer. Das ist Rivalität pur", sagte der ehemalige Profi des FC St. Pauli dem Kölner "Express" und ergänzte: "Wir haben damals immer gehofft, dass wir den Scheiß-Vorortverein mal vor die Füße kriegen, aber es hat nie geklappt." Palikuca wird sich das Ganze aber zunächst von der Bank aus ansehen müssen, er ist bei Trainer Norbert Meier nicht gesetzt.

Meier: "Klare Rollenverteilung"

Moderater mit dem Schlager gehen die Verantwortlichen bei der Fortuna um. "Die Rollenverteilung ist klar. Wir werden aber nicht vor Ehrfurcht erstarren", sagte Coach Meier. Beim letzten von drei Pokal-Duellen gegen den HSV gab es 1996 in der 2. Runde im Rheinstadion ein 1:4 für die Fortuna. Manager Wolf Werner sieht in dem Spiel vor allem die große Gelegenheit, den Klub wieder in das Bewusstsein der Leute zu bringen. "Wir wollen auf der großen Bühne weitere Werbung für uns betreiben, damit noch mehr Sponsoren ihr Herz für die Fortuna entdecken", sagt er.

Anknüpfen an die glorreiche Vergangenheit

Mit Hilfe des neuen Vermarkters Infront wurden innerhalb von kürzester Zeit zwei Sponsoren und rund 400.000 Euro generiert, so dass mit Bulykin ein wenig große Fußball-Welt finanziert werden konnte. Die gab's in Düsseldorf schon in den 70er und 80er Jahren. Drei Mal war die Fortuna in Folge im Pokalfinale, 1979 und 1980 holten die Rheinländer den Cup. Am 9. Dezember 1978 schenkten die einstigen Ikonen Klaus Allofs, Gerd Zewe oder Gerd Zimmermann Bayern München und Sepp Maier beim 7:1 ordentlich ein. Höhepunkt war zweifelsohne das 3:4 nach Verlängerung im Europapokal-Finale der Pokalsieger gegen den FC Barcelona.

Noch Karten zu haben

In den 80er und 90er Jahren ging es dann schleichend, aber andauernd bergab. Bundesliga-Abschied 1997 und der Sturz in die Viertklassigkeit 2002. Nun ist man wieder da - nur die Fans sind offenbar von der Aufstiegsfeier noch etwas müde: Bis zum Wochenende waren erst 36.000 der 50.095 zur Verfügung stehenden Tickets vergriffen.

HSV ist gewappnet

HSV-Coach Labbadia ist auf motivierte Underdogs vorbereitet. Beim Europa-League-Trip nach Dänemark zum FC Randers (4:0) hatte der HSV-Coach mit seinen Profis schon den Gegner auf Videos studiert. Beim HSV fehlen der gesperrte Kapitän David Jarolim und der verletzte Neuzugang Eljero Elia. Geschont werden wohl noch die neuen Marcus Berg und David Rozehnal.

Die voraussichtlichen Aufstellungen

Düsseldorf: Melka - Weber, Cakir, Anderson, van den Bergh - Fink, Sieger, Christ, Caillas - Lawaree (Jovanovic), Bulykin
Hamburg: Rost - Benjamin (Demel), Boateng, Mathijsen, Aogo - Tesche - Pitroipa, Ze Roberto, Trochowski - Guerrero, Petric

Schiedsrichter: Babak Rafati (Hannover)

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