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DFB-Pokal: Hannover 96 blamiert sich in Trier

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DFB-Pokal  

Schmadtke: "Von Feierabend-Profis abgekocht"

12.02.2010, 23:03 Uhr | t-online.de

Jörg Schmadtke ist sauer auf seine Spieler. (Foto: dpa)Jörg Schmadtke ist sauer auf seine Spieler. (Foto: dpa) Hannover 96 hat sich mit dem 1:3 (1:0) bei Viertligist Eintracht Trier in der ersten Runde des DFB-Pokals kräftig blamiert. Nach einer vor allem in der zweiten Halbzeit desolaten Leistung platzte Sportdirektor Jörg Schmadtke der Kragen. "Wenn wir Spieler auf dem Platz haben, die sich von Feierabend-Fußballern komplett abkochen lassen, dann geht das nicht. Dann haben sie ihren Job nicht verstanden", sagte der 45-Jährige dem TV-Sender "Sky".

Hannover war nach Mainz 05 der zweite Erstligist, der sich bereits in der Auftaktrunde des Pokals verabschieden musste.

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Schmadtke und Hecking vermissen Einstellung

Einmal in Rage, redete sich Schmadtke nach dem missglückten Pflichtspielauftakt der Saison 2009/2010 den Frust von der Seele: "Wir haben das Spiel letztendlich verdient verloren. Die zweite Halbzeit war absolut indiskutabel. Heute hat Qualität gefehlt. Ohne Zweikampfverhalten kann man keine Spiele gewinnen." Trainer Dieter Hecking stieß ins gleiche Horn: "Es ist schlimm für uns, aber Trier hat verdient gewonnen. Die Mannschaft muss sich langsam mal an die eigene Nase fassen und ist gefordert, ihr wahres Gesicht zu zeigen."

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Fans randalieren nach Niederlage

Hannover setzte damit seine misslungene Vorbereitung fort, unter anderem setzte es eine Niederlage gegen den Sechstligisten Anker Wismar. "Offensichtlich ist der Warnschuss aus der letzten Woche bei einigen Spielern nicht angekommen. So wird es in der Bundesliga schwer", sagte 96-Kapitän Robert Enke. Auch 50 Fans der Niedersachsen zeigten sich nicht bundesligareif und ließen ihren Frust nach dem Spiel am Zaun eines Stadion-Tores aus.

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Basler will ein Fass aufmachen

Regionalligist Eintracht Trier wurde mit dem Pokal-Coup nach zwölf Jahren wieder einmal seinem legendären Ruf als Favoritenschreck gerecht. Dabei hatte Trainer Mario Basler die Trierer Außenseiter in der Halbzeit lautstark den Respekt vor dem Favoriten genommen. "Ich habe die Mannschaft wachrütteln müssen, da wurde es dann ein bisschen lauter", sagte der frühere Nationalspieler und ergänzte nach dem Sieg: "Wenn ich heute nicht feiere, dann weiß ich nicht, wann ich das noch mal machen soll. Wir werden ein Fass aufmachen."

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