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DFB-Pokal: HSV und vier weitere Bundesligisten blamieren sich

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DFB-Pokal - 2. Runde  

Hamburg und vier weitere Bundesligisten blamieren sich

12.02.2010, 22:29 Uhr | dpa, t-online.de

Aus und vorbei: Der HSV verabschiedet sich aus dem DFB-Pokal. (Foto: Reuters)Aus und vorbei: Der HSV verabschiedet sich aus dem DFB-Pokal. (Foto: Reuters) Eins haben der Hamburger SV, Bayer Leverkusen, VfL Wolfsburg, Hertha BSC und der SC Freiburg gemein - allesamt sind sie in der 2. Runde des DFB-Pokals hochkant rausgeflogen.

Titelverteidiger Werder Bremen, Eintracht Frankfurt und der VfB Stuttgart konnten - teils nur mit Mühe - die Bundesliga-Fahne hochhalten und ins Achtelfinale einziehen. Der 1. FC Köln schlug den VfL Wolfsburg im Bundesliga-Duell.

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Spektakel in Frankfurt

Bremen setzte sich knapp 2:1 gegen den FC St. Pauli durch. Während die Frankfurter in einer spektakulären Begegnung Alemannia Aachen 6:4 in Schach hielten, zog der SC Freiburg in Augsburg mit 0:1 den Kürzeren. Hertha unterlag 1860 München 1:4 im Elfmeterschießen, nachdem es nach Verlängerung 2:2 stand. Hamburg blamiert sich mit einer 2:4-Pleite ebenfalls nach Elfmeterschießen in Osnabrück bis auf die Knochen. Einer Blamage knapp entgangen ist der VfB Stuttgart, der die Verlängerung für das 3:1 beim VfB Lübeck benötigte. Im einzigen Duell zweier Bundesligisten setzte sich Köln 3:2 gegen Wolfsburg durch.

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Wolfsburg und Leverkusen enttäuschen

Meister Wolfsburg verlor in Köln Nationalspieler Marcel Schäfer durch Gelb-Rot. Manaseh Ishiaku (2) und Sebastian Freis schossen den verdienten Heimsieg für den FC heraus. Gegentore durch Edin Dzeko und Sascha Riether reichten den Wölfen nicht zum Weiterkommen. Ähnliches galt für die Leverkusener in Lautern, das durch Sidney Sam (12.) und Erik Jendrisek (62.) schon 2:0 führte, so dass Theofanis Gekas' Anschlusstreffer (86.) für Bayer zu spät kam.

VfB hat den längeren Atem

Nach einem 0:2-Rückstand retteten Mladen Petric (77.) und Piotr Trochowski (90.+2/Handelfmeter) den HSV mit ihren späten Toren in die Verlängerung. Guy Demel (100.) brachte den über weite Strecken enttäuschenden und überheblichen Bundesliga-Spitzenreiter erstmals in Führung, doch das reichte trotzdem nicht: Henning Grieneisen (116.) glich noch aus. In Lübeck dauerte es bis zur 77. Minute, ehe Julian Schieber zum 1:1 traf. Sami Khedira (109.) und Cacau (117.) schossen dann den Sieg für den hohen Favoriten aus Stuttgart heraus.

Werder ohne große Mühe

Die Bremer wurden ihrer Favoritenrolle gegen St. Pauli ohne die Nationalspieler Mesut Özil (verletzt) sowie Marko Marin und Claudio Pizarro in der Anfangself über weite Strecken gerecht. Aaron Hunt (28.) brachte Werder in Führung, die Charles Takyi (75.) egalisieren konnte. Fast postwendend staubte dann allerdings Naldo (81.) zum verdienten Heimsieg ab.

Torfestival in Frankfurt

Eintracht Frankfurt machte sich das Leben selber schwer. Caio (1.) und Nikos Liberopoulos (5.) waren gegen verschlafene Aachener früh zur Stelle. Babacar Gueye (23.) sorgte für neue Hoffnung, die Lukasz Szukala (45./Eigentor) aber wieder zunichte machte. Liberopoulos (50.) und Alexander Meier (53.) schienen nach dem Wiederbeginn für klare Verhältnisse gesorgt zu haben. Doch nach Gegentreffern von Benjamin Auer (66./72.) und Gueye (88.) wurde es noch mal eng. Erst Selim Tebers Foulelfmeter (89.) stellte Frankfurts Sieg sicher.


Hertha immer tiefer in der Krise

Der Bundesliga-Letzte Hertha BSC enttäuschte auch beim TSV 1860 München. Immerhin stimmte die Moral: Adrian Ramos (76.) und Waleri Domowtschijski (79.) glichen den 0:2-Rückstand durch Rasmus Bengtsson (10./Eigentor) und Kenny Cooper (50.) aus. Doch im Elfmeterschießen streikten die Nerven. Auch Erstliga-Aufsteiger SC Freiburg konnte die schwere Aufgabe beim ins Oberhaus strebenden FC Augsburg nicht lösen. Daniel Brinkmanns Tor (63.) bescherte dem FCA den verdienten Sieg.

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