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DFB-Pokal: DFL schaltet sich in Rasenstreit ein

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DFB-Pokal  

DFL schaltet sich in Rasenstreit ein

31.03.2010, 12:08 Uhr | sid, sid

DFB-Pokal: DFL schaltet sich in Rasenstreit ein. Das Geläuf in der Schalker WM-Arena machte selbst den Gastgebern zu schaffen (Foto: imago)

Das Geläuf in der Schalker WM-Arena machte selbst den Gastgebern zu schaffen (Foto: imago)

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) schaltet sich in den Rasenstreit der Bundesligisten Schalke 04 und Bayern München ein. Das Grün in der Schalker WM-Arena war beim 1:0-Sieg der Bayern nach Verlängerung im DFB-Pokal-Halbfinale in einem miserablen Zustand.

Löw: "Eine Zumutung"

"Dieses Spiel ist Zufall. Fast jeder Ball ist versprungen. Die Pässe sind reines Glücksspiel", polterte Bayern-Präsident Uli Hoeneß und warf Schalke-Trainer Felix Magath vor, er habe dadurch Defizite seiner Mannschaft ausgleichen wollen. Schon in der Halbzeit schimpfte Bundestrainer Jogi Löw: „Der Rasen ist in einem verheerend schlechten Zustand. Eine Zumutung, so einen Platz in einem Halbfinale anzubieten.“

"Der Rasen hat seinen Namen nicht verdient"

DFL-Geschäftsführer Holger Hieronymus wird nun mit den Königsblauen das Gespräch suchen. "Von dem Rasen, der diesen Namen ja kaum verdient, kann man nicht begeistert sein. Wir können da nur an den guten Willen appellieren", sagte Hieronymus der Tageszeitung "Die Welt". Es sei in den Statuten nur vorgeschrieben, dass es sich um Naturrasen handeln müsse. Daher könne kein Verein zum Austausch gezwungen werden. Allerdings: "Es geht hier auch um Wettbewerbs-Bedingungen. Und die sollten der Bundesliga angemessen sein. Ich bin mir nicht sicher, ob das auf Schalke derzeit der Fall ist", sagte Hieronymus.

Gründe liegen in Schalker Finanznot

Während die Funktionäre das Thema ernst nehmen und Gesprächsbedarf sehen, reagierte Schalke-Akteur Heiko Westermann mit Humor: "Vielleicht haben wir ja ein paar Schafe draufgeschickt, damit sie da ein bisschen rumwühlen." Seit längerem sorgt der Zustand des Rasens in der WM-Arena für Diskussionsstoff. Schon beim letzten Heimspiel der Königsblauen am 26. Spieltag gegen den VfB Stuttgart war aufgefallen, dass das Geläuf nicht dem Bundesliga-Standard entspricht. "Es gibt halt nach wie vor Unterschiede was die finanziellen Möglichkeiten angeht. Sowas sieht man dann nicht nur im Spielerkader, sowas wirkt sich dann auch manchmal auf die Spielfläche aus", erklärte Schalke-Trainer Magath.

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