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DFB-Pokal: Bayern und Schalke stehen in der nächsten Runde

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FC Bayern gewinnt gegen tapfere Windecker -Schalke schlägt zehn Aalener

17.08.2010, 11:08 Uhr | t-online.de, dpa, sid , sid, dpa, t-online.de

DFB-Pokal:  Bayern und Schalke stehen in der nächsten Runde. Der Herr der Lüfte: Bayerns Thomas Müller. (Foto: imago)

Der Herr der Lüfte: Bayerns Thomas Müller. (Foto: imago)

Der FC Bayern und Schalke 04 stehen in der nächsten Runde des DFB-Pokals. Der Rekordmeister hatte dabei beim 4:0 (2:0)-Sieg gegen den Germania Windeck mehr Mühe als erwartet. Der Fünftligist überzeugte vor allem in der ersten Halbzeit mit erfrischendem und angstlosem Fußball. Der FC Schalke profitierte durch eine frühe Rote Karte für den VfR Aalen und gewann am Ende mit 2:1 (1:0). Der Drittligist musste mehr als 70 Minuten in Unterzahl antreten und hatte letztlich keine Chance gegen den deutschen Vizemeister. (Die Highlights der ersten Runde im Video bei FUSSBALL.DE)

Nach einer Notbremse gegen den US-amerikanischen Nationalspieler Jermaine Jones verwies Schiedsrichter Deniz Aytekin den Aalener Andreas Schön in der 18. Minute des Feldes. Jefferson Farfan war mit einem Doppelpack (42./ 46.) der Mann des Tages. Tim Bauer sorgte in der 82. Minute durch einen verwandelten Elfmeter noch einmal für Spannung. Das Aalener Anrennen blieb aber erfolglos.

Schalke mit schwacher Vorstellung

Felix Magath konnte mit der Leistung seiner Mannschaft trotz des Sieges nicht zufrieden sein. Die Schalker, die ohne ihren neuen Superstar Raul angereist waren, ließen in der Offensive jegliche Kreativität vermissen. In der Abwehr zeigte die Innenverteidigung um Christoph Metzelder, der den Strafstoß verschuldete, ungewohnte Schwächen.

Bayern treffen jeweils zum Ende

Die Münchner gingen erst kurz vor der Pause durch einen Doppelschlag von Miroslav Klose (44.) und Franck Ribery (45.) in Führung. In der zweiten Halbzeit verflachte das Spiel dann immer mehr. Windeck konnte nicht - die Bayern wollten nicht mehr. Kurz vor Ende gab es dann erneut einen Doppelpack. Toni Kroos erzielte nach einer schönen Direktabnahme das 3:0 (84.), Mario Gomez sorgte eine Minute später für den Endstand.

Rekordkulisse in Köln

Das Spiel fand vor einer Rekordkulisse statt. Zum Erstrundenspiel gegen den deutschen Rekordmeister Bayern München kamen 41.100 Zuschauer ins Kölner WM-Stadion. Die bisherige Rekordmarke für eine Amateur-Mannschaft stammte aus dem Jahr 1996, als ebenfalls der FC Bayern 39.452 Zuschauer für die Begegnung gegen TeBe Berlin ins Berliner Olympiastadion gelockt hatte.

Klose: "Schlechtes Spiel"

"Erst einmal war wichtig, dass wir gewonnen haben. Es war ein sehr schlechtes Spiel von uns", gestand Nationalspieler Klose. "Das hatte heute viel mit Willen und Laufbereitschaft zu tun. Da fehlte es." 93 Tage nach dem 15. Cupsieg beim 4:0 gegen Werder Bremen und fünf Tage vor dem Liga-Auftakt am Freitag gegen den VfL Wolfsburg war lange Zeit Sand im Bayern-Getriebe.

Vier ehemalige Profis bei Windeck

Während die Bayern auf Arjen Robben, Ivica Olic, Daniel van Buyten und Breno verzichten mussten, standen im Kader des fünftklassigen Amateurvereins in Mariusz Kukielka (früher Energie Cottbus), Markus Kurth (u.a. 1. FC Köln), Thorsten Nehrbauer (Hannover 96) und Sebastian Schoof (Bayer Leverkusen) vier ehemalige Erstliga-Spieler. Im Tor stand dagegen ein Sachbearbeiter eines großen Spielzeughandels, im Sturm agierte ein hauptberuflicher Trikotverkäufer.

Lustloser Ribery

Im Kölner WM-Stadion, wo Windeck im Vorjahr schon Schalke 04 zum Pokalspiel empfangen hatte (0:4), überrumpelte der Außenseiter den haushohen Favoriten zunächst mit seinem engagierten Auftreten. Vor allem die linke Seite der Bayern mit dem unsicheren Diego Contento und dem nicht an Defensive interessierten Franck Ribery wackelte in der Anfangsphase ein ums andere Mal.

Kessler vergibt Torchance seines Lebens

Windeck hätte sogar in Führung gehen können. Die Riesenchance zum 1:0 vergab allerdings Michael Kessel, der nach einem erneuten Stellungsfehler von Contento frei zum Schuss kam, aber knapp verzog (22.). Die größten Bayern-Gelegenheit hatte Miroslav Klose, der aus acht Metern an Michael Cebula im Tor der Windecker scheiterte (35.). Neun Minuten später machte es Klose mit einer Direktabnahme nach Flanke von Contento besser und erzielte das 1:0. Nur 60 Sekunden später legte er für Ribery auf, der nur abstauben brauchte.

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