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DFB-Pokal: Schaefers Premiere in Köln gelingt - FCK schlägt Bielefeld

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DFB-Pokal - Zweite Runde  

Schaefers Premiere in Köln glückt

07.11.2010, 16:00 Uhr | dpa, t-online.de, sid, sid, t-online.de, dpa

DFB-Pokal: Schaefers Premiere in Köln gelingt - FCK schlägt Bielefeld. Erfolgreicher Start: Lukas Podolski (rechts) freut sich mit Frank Schaefer über den Kölner Sieg. (Foto: imago)

Erfolgreicher Start: Lukas Podolski (rechts) freut sich mit Frank Schaefer über den Kölner Sieg. (Foto: imago)

Erst mit Mühe, dann souverän - Frank Schaefer durfte bei der seiner Premiere als neuer Trainer des 1. FC Köln einen Sieg feiern. Die Rheinländer, derzeit Letzter der Bundesliga, setzten sich in der zweiten Runde des DFB-Pokal mit 3:0 (0:0) gegen Zweitligist TSV 1860 München letztlich locker durch. Martin Lanig (58.), Milivoje Novakovic (79.) und Lukas Podolski (83.) bescherten Schaefer mit ihren Treffern ein passendes Geschenk an dessen 47. Geburtstag. Unterdessen ballerte Drittligist TuS Koblenz Zweitliga-Spitzenreiter Hertha BSC aus dem Wettbewerb, Energie Cottbus überraschte den SC Freiburg.

Dagegen gaben sich der 1. FC Kaiserslautern und der VfL Wolfsburg keine Blöße und zogen ebenfalls ins Achtelfinale ein. Auch der FC Schalke 04 kam weiter - wenn auch ohne Glanz.

Lakic lässt Kaiserslautern jubeln

In Kaiserslautern hat der dreifache Torschütze Srdjan Lakic den FCK vom Bundesliga-Frust befreit. Die seit sieben Punktspielen sieglosen Pfälzer, die zuletzt fünf Liga-Pleiten in Folge kassierten, setzten sich mit 3:0 (2:0) gegen Zweitliga-Schlusslicht Arminia Bielefeld durch. Lakic erzielte nach zwei von Spielmacher Christian Tiffert ausgeführten Standardsituationen per Kopf die ersten beiden Treffer für den zweimaligen Pokalsieger (11. und 42.). Kurz nach der Pause war der Kroate erneut zur Stelle (48.) und machte den Einzug ins Achtelfinale perfekt. "Das war ein perfekter Abend für mich. Das ist aber nicht nur mein Erfolg, sondern der Erfolg der ganzen Mannschaft", sagte Lakic.

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Neuers Glanztat rettet Schalke

José Manuel Jurado war für die Schalker beim Zweitligisten FSV Frankfurt der Matchwinner und bewahrte die schwächelnden Westfalen vor einem weiteren Tiefschlag. Mit einem Schuss in der 12. Minute besiegelte der Spanier den 1:0 (1:0)-Sieg der Königsblauen bei den Hessen. Vor 10.470 Zuschauern im ausverkauften Volksbank-Stadion präsentierte sich der Champions-League-Teilnehmer leicht formverbessert, zog am Ende aber ohne Glanz und Gloria in das Achtelfinale ein. Am Ende bedurfte es einer Glanztat von Nationaltorwart Manuel Neuer, der den Erfolg gegen den frei vor ihm auftauchenden Mike Wunderlich (74.) rettete.

Schalkes Trainer Felix Magath fand daher Grund zur Kritik: "Nach dem Tor hat uns der Killer-Instinkt gefehlt. Die Mannschaft war offenbar zufrieden nach dem 1:0. Doch so etwas ist nicht ungefährlich, wenn man dann noch ein Gegentor bekommt. Aber letztendlich war es ein souveräner Sieg."

Freiburg mit zwei Regionalliga-Spielern

Unterdessen konnten ersatzgeschwächte Freiburger das Aus nicht verhindern. Mit den Regionalliga-Spielern Daniel Williams und Daniel Sereinig in der Startelf verloren die Breisgauer 1:2 (0:1) in Cottbus. Emil Jula (82.) versetzte dem SCF den K.o. Das 1:0 der Cottbuser durch einen Handelfmeter von Marc-Andre Kruska (38.) hatte Freiburgs Toptorjäger Papiss Cisse (67.) noch ausgeglichen. Freiburgs Trainer Robin Dutt konnte gegen den Pokalfinalisten von 1997 gerade einmal auf 14 Profis zurückgreifen. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt fanden beide Mannschaften schwer ins Spiel. Schüsse des Freiburgers Yacine Abdessadki (4.) und des Cottbusers Daniel Adlung (6.) waren die Höhepunkte einer ereignisarmen Anfangsviertelstunde. Erst danach übernahm Cottbus das Kommando und kam letztlich zum verdienten Sieg. "Man hat gesehen, dass die Mannschaft so nicht eingespielt ist", sagte Dutt.

Podolski: Wichtig, dass wir weiter sind

Als Nachfolger des am Sonntag beurlaubten Zvonimir Soldo baute Schaefer die Kölner Elf im Vergleich zum 1:2 bei Hannover 96 auf vier Positionen um und setzte erstmals seit Ende August wieder auf Angreifer Milivoje Novakovic in der Startformation. Nach der Führung von Martin Lanig (59.) sorgte der Slowene elf Minuten vor Schluss für die Vorentscheidung. Nationalstürmer Lukas Podolski krönte seine Leistung nach zwei Torvorlagen mit dem 3:0 (83.). "Für uns ist wichtig, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben und eine Runde weiter sind", sagte Podolski. Das Niveau in den ersten 45 Minuten war indes schwach. "Man hat gemerkt, dass eine große Verunsicherung auf meiner Mannschaft lag. Da kann man nicht erwarten, dass wir von der ersten Minute an Traum-Fußball spielen", sagte Schaefer.

Koblenz überrascht die Hertha

Dagegen herrschte Entsetzen bei der Hertha: Eingeleitet von einem verrückten Treffer aus knapp 60 Metern hat Koblenz die Berliner geschockt und das Achtelfinale erreicht. Beim 2:1 (0:0)-Erfolg erzielte Michael Stahl zum Auftakt der zweiten Runde die Führung mit einem Schuss von hinter der Mittellinie.

Nach mäßiger Anfangsphase überraschte Stahl Hertha-Keeper Marco Sejna aus großer Distanz. Marcus Steegmann (71.) erhöhte per Foulelfmeter. Zudem sah Mittelfeldspieler Raffael (80.) bei den Berlinern, die als letztes Team im deutschen Profi-Fußball ein Pflichtspiel in dieser Saison verloren, die Rote Karte. Der Anschlusstreffer von Adrian Ramos (88.) kam zu spät.

Wolfsburg macht nach der Pause alles klar

"Pokal ist crazy", hatte Steve McClaren, Trainer des VfL Wolfsburg noch wenige Minuten vor dem Anpfiff am Millerntor gewarnt. Doch der Oberligist Victoria Hamburg zeigte von Beginn an zu großen Respekt vor den Niedersachsen und ließ sich weit in die eigene Hälfte drängen. Trotz des Gegentreffers durch Peter Pekarik (17.), der sein erstes Pflichtspieltor für Wolfsburg erzielte, hielt der Außenseiter bis zur Halbzeit noch gut mit. Doch nach der Pause war die Gegenwehr von Victoria schnell gebrochen. Josue (52.) und Marcel Schäfer (55.) trafen für den VfL, der auf den angeschlagenen Stürmer Edin Dzeko verzichtete. Stephan Rahn (71.) ließ die Heimfans durch seinen Ehrentreffer zumindest einmal jubeln.

"Wir wussten, dass es ein hartes Stück Arbeit wird. Im Pokal gelten andere Gesetze, aber wir sind ruhig geblieben und haben unsere Chancen genutzt", sagte VfL-Mittelfeldspieler Sascha Riether. Sein Teamkollege Marcel Schäfer träumte schon ein bisschen von Berlin: "Wir haben noch große Ziele."

Augsburg braucht die Verlängerung

Nach durchwachsenem Saisonstart konnte Vorjahres-Halbfinalist FC Augsburg zumindest im Pokal für den erhofften Aufschwung sorgen - brauchten dafür aber die Verlängerung. Die Schwaben setzten sich im Bayern-Derby dank der Tore von Nando Rafael (98./111.) und Michael Thurk (120.) spät durch. Der Fürther Sercan Sararer (109.) hatte zwischenzeitlich ausgeglichen. Kingsley Onuegbu (43.) für die Gastgeber und Thurk (79.) hatten während der regulären Spielzeit getroffen.

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