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TuS Koblenz feiert Tor aus 60 Metern

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Koblenz feiert Tor aus 60 Metern

19.01.2011, 12:21 Uhr | Aus Koblenz berichtet Jörg Runde, t-online.de

TuS Koblenz feiert Tor aus 60 Metern. Michael Stahl feiert seinen unglaublichen Treffer mit den Team-Kollegen. (Foto: dpa)

Michael Stahl feiert seinen unglaublichen Treffer mit den Team-Kollegen. (Foto: dpa)

Michael Stahl, Fußball-Profi von Drittligist TuS Koblenz, wird den Abend des 26. Oktober so schnell nicht vergessen. Noch Minuten nach dem Schlusspfiff feierten die Fans den Matchwinner beim 2:1-Pokalsieg gegen Zweitliga-Spitzenreiter Hertha BSC. Kaum einer der 7015 Besucher im Stadion Oberwerth hatte es eilig nach Hause zu kommen. Die TuS-Anhänger wollten den Sensationstorschützen huldigen. Und so stand der 24-Jährige minutenlang vor der Fantribüne und schlug fassungslos die Hände über dem Kopf zusammen. Irgendwie konnte er sein Glück gar nicht wahrhaben. "Ich wollte den Ball doch nur weghauen. Und dann geht er rein. Ich fasse es nicht", sagte er beim Versuch einer Analyse seines Treffers aus mehr als 60 Metern in der 60. Minute.

Was genau war passiert: Nach einer der vielen Unzulänglichkeiten im Aufbauspiel der Herthaner passte Nico Schulz den Ball allzu schlampig auf Lewan Kobiaschwili, dessen notdürftige Weiterleitung auf Adrian Ramos bei Michael Stahl landete. Eigentlich wollte Stahl nur mit einem Befreiungsschlag klären, doch der Ball segelte aus mehr als 60 Metern im hohen Bogen über Marco Sejna hinweg ins Netz. "Ein Tor aus so einer großen Distanz kassiert man nicht alle Tage", sagte Herthas Trainer Markus Babbel und schüttelte den Kopf.

Hertha-Keeper kann es nicht fassen

Ein sensationeller Treffer, der zumindest die Wahl zum Tor des Monats gewinnen und in jedem Sportjahresrückblick zu sehen sein dürfte. Auch Hertha-Torwart Marco Sejna reagierte mit Staunen: "Da segelt das Ding einfach in meinen Kasten. Das war echt ein kurioses Tor."

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Wer meint, Keeper Senja die Schuld an dem Treffer zu geben, der irrt gewaltig. Die Fehler lagen, wie so oft an diesem tristen Pokalabend für die Berliner, in der pomadigen Spielweise des Hauptstadtklubs. Senja verteidigte sich dann auch: "Ne, da kann ich wirklich nichts machen. Der war ja ziemlich hoch. Und außerdem stehe ich in der Mitte und der Ball ist ja direkt neben dem Pfosten eingeschlagen. Da fehlten mir auch vier oder fünf Meter. Mit so einem Ding kann man nicht rechnen", sagte der 38-Jährige geknickt.

Traum vom Heim-Endspiel geplatzt

Herthas tolle Serie ist damit gerissen. Die Berliner waren bisher das einzige Profiteam, das noch keine Pflichtspielniederlage in dieser Saison hinnehmen musste. Schmerzhafter dürfte allerdings die Erkenntnis sein, dass es wieder einmal nichts wird, mit einer Teilnahme am Pokalendspiel im heimischen Olympiastadion.

Stahl: "Jetzt wollen wir die Bayern"

So weit denkt man in Koblenz indes noch nicht, der Wunschgegner für die nächste Runde steht aber bereits fest: "Jetzt wollen wir die Bayern", sagte Stahl, lachte verschmitzt und verabschiedete sich in die Koblenzer Pokalpartynacht.

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