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Energie Cottbus blamiert den VfL Wolfsburg - Duisburg besiegt Köln

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Energie Cottbus blamiert den VfL Wolfsburg

23.12.2010, 09:25 Uhr | t-online, sid, sid, t-online.de

Energie Cottbus blamiert den VfL Wolfsburg - Duisburg besiegt Köln. Fingerzeig: Der Cottbusser Nils Petersen bejubelt seinen ersten von zwei Treffern. Und Energie traf in Wolfsburg noch ein drittes Mal vor der Pause. (Foto: imago)

Fingerzeig: Der Cottbusser Nils Petersen bejubelt seinen ersten von zwei Treffern. Und Energie traf in Wolfsburg noch ein drittes Mal vor der Pause. (Foto: imago)

Dicke Überraschungen im Achtelfinale des DFB-Pokals: Der VfL Wolfsburg wurde von Zweitligist Energie Cottbus gedemütigt und verlor vor heimischen Publikum mit 1:3 (0:3). Auch in Köln siegte der Underdog. Der FC kassierte gegen den MSV Duisburg eine 1:2 (0:1) Niederlage. Damit stehen Cottbus und Duisburg im Viertelfinale des DFB-Pokals.

Durch die Tore von Nils Petersen (2. Minute/43.) und Jiayi Shao (40.) stehen die Cottbuser zum zweiten Mal im Viertelfinale, nur Topstürmer Edin Dzeko (56.) traf für Wolfsburg. Stefan Maierhofer (3.) und Julian Koch (76.) bescherten dem MSV mit ihren Toren den ersten Viertelfinal-Einzug seit fast sieben Jahren. Für Köln kam der Anschlusstreffer von Simon Terodde zu spät (84.).

Schock nach 61 Sekunden

Der Nebel der Rauchbomben aus dem Energie-Fanblock hatte sich noch nicht verzogen, da schockte Petersen das Heimteam bereits nach 61 Sekunden. Unbedrängt ließ der 22-Jährige Wolfsburgs Torwart Diego Benaglio mit einem Kopfball aus sechs Metern keine Chance. Anders als noch nach dem 0:2-Rückstand gegen 1899 Hoffenheim (2:2) am Wochenende feuerten die VfL-Fans ihr Team weiter an.

Von der offensiven Ausrichtung mit den drei Stürmern Dzeko, Mario Mandzukic und Grafite war bei den verunsicherten Niedersachsen zunächst wenig zu sehen. Zwar verpasste Mandzukic (6./29.) zweimal den Ausgleich nur knapp, doch auch die Gäste blieben gefährlich. Kurz vor der Pause schien das Spiel bereits gelaufen: Die Kombination über Emil Jula und Petersen nutzte Shao zum 2:0. Drei Minuten später vernaschte der 21-jährige Jules Reimerink Zwölf-Millionen-Mann Kjaer, Petersen brauchte nur einzuschieben. Nach dem Seitenwechsel drängte der VfL zwar. Mehr als der Anschluss durch Dzeko war aber nicht mehr drin. Verletzungspause das bittere Aus jedoch nicht verhindern.

Hoeneß lässt McClarens Zukunft offen

"Mir fehlen die Worte für unsere Leistung. Wir sind in einer sehr schwierigen Situation", sagte Wolfsburgs Abwehrspieler Marcel Schäfer. Dieter Hoeneß ließ unterdessen die Zukunft von Trainer Steve McClaren zunächst offen. "Ich muss das erst mal sacken lassen. Man kann nicht einfach so zur Tagesordnung übergehen. Ich werde unruhig schlafen", sagte der VfL-Manager: "Ich habe für Donnerstag einen Flug gebucht, den ich nicht antreten werde. Das Ergebnis hat unsere Weihnachtstage durcheinander gewirbelt. Ich kann jetzt nichts übers Knie brechen."

Auch Wollitz ist entsetzt

Doch überraschenderweise herrschte auch bei Cottbus-Trainer Claus-Dieter Wollitz Entsetzen, weil einige Energie-Fans im Stadion erneut negativ aufgefallen waren. "Bei mir herrscht Frust vor, weil unsere Fans uns alles versauen. Einige wenige machen alles kaputt", sagte der Coach und schloss sogar einen Rücktritt nicht aus. "Ich werde am 3. Januar eine Entscheidung treffen. Ich beobachte das Umfeld genau, und das Gesamtbild ist entscheidend."

Köln blamiert sich

Am Ende einer sportlich enttäuschenden Hinrunde blamierten sich die Kölner nun im Pokal bis auf die Knochen. Der FC war vor 44.500 Zuschauern allerdings noch nicht präsent. Eine Ecke von Ivica Grlic wuchtete Maierhofer zu seinem dritten Treffer im laufenden Wettbewerb in die Maschen. Kölns Martin Lanig kam zu spät, Torhüter Faryd Mondragon hatte in seinem Abschiedsspiel keine Abwehrmöglichkeit.

Die Gastgeber versuchten danach, das Heft in die Hand zu nehmen. Allerdings war zunächst nur Lanig mit einem Kopfball (11.) gefährlich, den Duisburgs Keeper David Yelldell parierte. Danach herrschte weitgehend Planlosigkeit im Kölner Spiel. Nationalspieler Lukas Podolski wirkte nach auskuriertem Bänderriss übermotiviert und kassierte bereits nach 13 Minuten eine Gelbe Karte. Der MSV stand gut und hätte durch Koch (22.), Srdjan Baljak (28.) und Filip Trojan (40.) durchaus erhöhen können. Nach der Pause machten die Gastgeber Dampf. Doch die Duisburger präsentierten sich insgesamt als eingespielteres Team und waren bei Kontern immer gefährlich. Einen davon nutzte Koch schließlich zur Entscheidung. Denn die Kölner konnten nur noch verkürzen.

Lanig: Richtige Einstellung hat gefehlt

"Das war ein bitterer Abend und eine enttäuschende Leistung von uns", sagte FC-Trainer Frank Schaefer. Martin Lanig kritisierte sogar die Einstellung der Kölner: "Wir haben eine katastrophale erste Halbzeit gespielt. Im zweiten Durchgang sind wir etwas besser ins Spiel gekommen. Wir sind nicht mit der richtigen Einstellung ins Spiel gegangen." MSV-Stürmer Maierhofer war hingegen überglücklich: "Wir haben uns zahlreiche Chancen herausgespielt. Köln kann mit dem 1:2 noch zufrieden sein. Wir waren eindeutig die bessere Mannschaft."

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