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FC Bayern kämpft sich gegen Stuttgart ins Viertelfinale

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Bayern und Aachen kämpfen sich ins Viertelfinale

23.12.2010, 11:15 Uhr | dpa, dpa

FC Bayern kämpft sich gegen Stuttgart ins Viertelfinale. FC Bayern im Jubelrausch: Thomas Müller, Andreas Ottl, Mark van Bommel und Mario Gomez. (Foto: dpa)

FC Bayern im Jubelrausch: Thomas Müller, Andreas Ottl, Mark van Bommel und Mario Gomez. (Foto: dpa)

Der deutsche Rekordpokalsieger FC Bayern München geht mit dem erhofften Erfolg in die Weihnachtsferien und hat zugleich dem wacker kämpfenden VfB Stuttgart die Festtagslaune endgültig verdorben. Mit einem 6:3 (2:2) im DFB-Pokal-Achtelfinale fügten die Münchner den Schwaben im zweiten Südschlager innerhalb von drei Tagen die nächste schmerzhafte Niederlage zu. Immerhin versöhnte das Team des neuen Trainers Bruno Labaddia in diesem packenden Spiel die Anhänger. Alemannia Aachen setzte sich derweil gegen Eintracht Frankfurt im Elfmeterschießen mit 5:3 (0:0, 1:1 n.V.) durch.

Andreas Ottl (6.), Mario Gomez (8.), der erstmals seit drei Monaten wieder treffende Miroslav Klose (52./86.), Thomas Müller (81.) und Franck Ribéry (90.+4) erzielten in der hart umkämpften Partie die Bayern-Tore. Pawel Pogrebnyak (32./45.+1) sorgte mit seinem Doppelschlag für den zwischenzeitlichen Ausgleich. Nach Gelb-Rot für Khalid Boulahrouz waren die Stuttgarter vor 40.500 Zuschauern in der ausverkauften Mercedes-Benz-Arena dann 22 Minuten in Unterzahl.

Pokalfight pur in Stuttgart, van Gaal unzufrieden

Trotzdem kamen die Schwaben noch einmal zum Ausgleich: Den in der 73. Minute an Cacau selbst verschuldeten Foulelfmeter hielt Bayern-Torhüter Jörg Butt noch, ehe ausgerechnet Matthieu Delpierre (77.) zum 3:3 traf. In der 87. Minute musste Kapitän Delpierre dann mit Gelb-Rot ebenfalls vom Platz.

"Wir spielen sehr gut die ersten 20, 30 Minuten, sind überlegen und dominant. Und dann passieren Fehler", haderte Bayern-Trainer Louis van Gaal. In der Pause forderte er von seinem Team: "Wir müssen vergessen was passiert ist, wir müssen wieder Männer werden und spielen. Es war war ein sehr schönes Spiel für das Publikum", sagte der Bayern-Coach. "Aber ein Trainer sieht ein Spiel anders."

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Schwaben geraten früh in Rückstand

Dabei sahen die die Stuttgarter auch im Pokalspiel schon nach acht Minuten wie die sicheren Verlierer aus. Müller flankte völlig unbedrängt von der linken Seite, Gomez stand erneut goldrichtig und traf zum vierten Mal gegen seinen Ex-Verein. Zwei Minuten zuvor hatte Ribéry quer auf Ottl gespielt. Der zog aus bald 30 Metern ab und knallte den Ball mit Urgewalt in den Torwinkel. Da auch Bastian Schweinsteiger nach überstandener Grippe wieder dabei war, schien alles gelaufen.

VfB Stuttgart versöhnt sich mit Fans

Doch die Stimmung war völlig anders als noch bei der 3:5-Niederlage der Stuttgarter am Sonntag, auch wenn es am Ende 6:3 für die Münchner hieß. Diesmal unterstützten die VfB-Fans ihr Team. "Wir haben eure Botschaft verstanden, zeigt es uns", stand auf einem Transparent. Und die Profis krempelten die Ärmel hoch, kämpften und wurden belohnt. "Es ist eine Klasse-Stimmung hier im Stadion, ein richtiger Pokal-Fight", freute sich Stuttgarts Sportdirektor Fredi Bobic in der Pause.

Bayern-Abwehr wackelt erneut

Zwei Bayern-Fehler hatten die Schwaben zurück ins Spiel gebracht. Der bis dahin starke Ottl unterlief nach knapp einer halben Stunden den Ball, den Stuttgarts Martin Harnik in die Mitte gepasst hatte. Pogrebnyak war schneller als Timoschtschuk und traf aus fünf Metern. Kurz vor dem Pausenpfiff war es wieder der Russe Pogrebnyak, der für die Heimmannschaft erfolgreich war. Diesmal ließ er Butt aus zwölf Metern keine Chance und wieder war ein Fehler von Timoschtschuk vorausgegangen.

"Hin und her" nach der Pause

Der VfB war nach dem Wechsel auf einem guten Weg, Nationalstürmer Cacau vergab knapp - doch dann unterliefen Abwehrspieler Delpierre ein Riesenpatzer. Der nach 31 Minuten für Gomez eingewechselte Klose nutzte seine Chance.

Zwei Platzverweise für Stuttgart

Beinahe hätte die Stuttgarter ein neuerliches Comeback geschafft. Butt stoppte Cacau, der am Sonntag zweimal erfolgreiche Harnik hämmerte den Ball im Nachsetzen an die Latte. Dann flog Boulharouz vom Feld und kein Mensch hätte mehr einen Pfifferling auf die Schwaben gegeben. Doch die zuletzt so gescholtenen Profis kämpften weiter. Den Elfmeter konnte Butt parieren, den anschließenden Kopfball von Delpierre nach einer Ecke dann nicht mehr.

Ribéry machte erneut den Unterschied, als er aus elf Metern VfB-Keeper Sven Ulreich keine Chance ließ. Das 15. Tor zwischen Bayern und Stuttgart in drei Tagen brachte die Entscheidung in diesem packenden Pokalfight. Kloses zweiter Treffer und Ribérys Tor waren allenfalls Zugabe, der Platzverweis für Delpierre schmerzlich für die Hausherren.

Zweitligist Aachen schlägt Eintracht Frankfurt

Zweitligist Alemannia Aachen setzte sich derweil im Achtelfinale des DFB-Pokals in einem bis zum Schluss spannenden Kampfspiel gegen den favorisierten Bundesligisten aus Frankfurt mit 5:3 im Elfmeterschießen durch. Nach torloser regulärer Spielzeit erzielte Marco Höger (93.) vor 32.160 Zuschauern im ausverkauften Tivoli den Treffer für die Gastgeber. Der eingewechselte Martin Fenin (99.) glich aus. Aachen zog erstmals seit 2006/2007 wieder ins Viertelfinale ein.

Meier scheitert im Elfmeterschießen

Benjamin Auer erzielte im Elfmeterschießen das entscheidende Tor für die Alemannia, die nach der Roten Karte gegen Frankfurts Innenverteidiger Pirmin Schwegler ab der 14. Minute in Überzahl agiert hatte. Im Elfmeter-Krimi schoss Frankfurts Pechvogel Alexander Meier über das Tor.

Schwegler verursacht Elfmeter und sieht Rot

Die 32.160 Zuschauer am ausverkauften Tivoli sahen zunächst stark aufspielende Frankfurter, die durch Torjäger Theofanis Gekas (9.) auch die erste Gelegenheit des Spiels hatten. Nach einer Viertelstunde wendete sich jedoch das Blatt. Innenverteidiger Schwegler brachte nach einem langen Ball in die Spitze Aachens Stürmer Babacar Gueye im Strafraum zu Fall, Schiedsrichter Michael Weiner zückte umgehend die Rote Karte (14.).

Beim fälligen Elfmeter während der regulären Spielzeit fand Höger, der in den ersten beiden Pokal-Runden noch getroffen hatte, mit seinem halbhohen Schuss ins rechte Eck in Fährmann seinen Meister.

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