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FC Bayern sammelt sich zum Großangriff

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Der FC Bayern sammelt sich zum Großangriff

23.12.2010, 11:15 Uhr | t-online, t-online.de

FC Bayern sammelt sich zum Großangriff. Bayern Münchens Obere Karl-Heinz Rummenigge (li.) und Uli Hoeneß sind nach dem 6:3-Sieg im DFB-Pokal bester Laune. (Foto: imago)

Bayern Münchens Obere Karl-Heinz Rummenigge (li.) und Uli Hoeneß sind nach dem 6:3-Sieg im DFB-Pokal bester Laune. (Foto: imago)

Aus Stuttgart berichtet Thomas Tamberg

Uli Hoeneß zog auf dem Weg zu den VIP-Räumen Karl-Heinz Rummenigge an sich, knuffte ihn mit der Faust in die Seite und drückte seinen langjährigen Weggefährten immer wieder an sich. Wenn der Präsident und der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern so feixend des Weges ziehen, muss etwas Außergewöhnliches passiert sein. War es auch. In einem Wahnsinns-Spiel besiegte der 15-fache Cupsieger den VfB Stuttgart mit 6:3 und zog ins Viertelfinale des DFB-Pokals ein. Nach einer nervenaufreibenden Hinrunde ist die Bayern-Welt mit dem letzten Pflichtspiel des Jahres doch noch in Ordnung gekommen.

"Wir lassen uns das Jahr nicht vermiesen. Von niemandem. Wir haben das Double gewonnen, wir stehen in der Meisterschaft noch aussichtsreich da. Wir sind der einzige Klub, der in allen drei Wettbewerben noch vertreten ist. Wir sind zufrieden“, diktierte Rummenigge nach dem nervenaufreibenden Spiel in der Mercedes-Benz Arena ein wenig trotzig in die Notizblöcke der Journalisten, bevor er mit Kumpel Uli Arm in Arm den VIP-Bereich betrat.

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Rummenigge: "Wir sind offensiv, attraktiv und dominant"

Vorausgegangen war ein Match für die Geschichtsbücher. Vier Tage nach dem kuriosen 5:3-Sieg in der Bundesliga an gleicher Stelle, besiegte der FC Bayern den VfB Stuttgart mit fast dem gleichen Resultat. Andreas Ottl (6.), Mario Gomez (8.), Miroslav Klose (52./86.), Thomas Müller (81.) und Franck Ribery (90.+4) erzielten vor 40.500 Zuschauern die Tore für die Bayern. Pavel Pogrebnyak (33./45.+1) und Matthieu Delpierre (77.) trafen in einer denkwürdigen Partie für die Gastgeber, bei denen Khalid Boulahrouz (67.) und auch Delpierre mit Gelb-Rot vom Platz (87.) mussten.

"17 Tore in den letzten zwei Spielen, dass wollen doch die Zuschauer sehen. Wir haben jetzt in zwei Spielen elf Tore geschossen, das ist doch wunderbar“, fasste Rummenigge die beiden Duelle gegen Stuttgart zusammen. Kritik an der Abwehr wollte der Bayern-Boss zwei Tage vor Weihnachten überhaupt nicht gelten lassen. "Wir sind offensiv, attraktiv und dominant. Da passiert es schon mal, dass man ein Gegentor bekommt.“

Zwei von drei Wettbewerben verlaufen erfolgreich

Die Bayern spucken wieder selbstbewusste Töne. Kein Wunder, schließlich haben sie sich souverän für das Achtelfinale in der Champions League qualifiziert und nun auch für das Viertelfinale im DFB-Pokal. Hier trifft man am 25./26. Januar auf Alemannia Aachen. Einzig in der Bundesliga hinkt man hinter Spitzenreiter Borussia Dortmund ein wenig zurück. Doch auch da konnte man am letzten Vorrunden-Spieltag drei Punkte gutmachen.

Dennoch beträgt der Rückstand auf den Spitzenreiter stattliche 14 Punkte. Daher wollte Rummenigge den Mund nicht zu voll nehmen, doch man merkte ihm an, dass er den Titel noch nicht abgeschrieben hat. "Alle Mannschaften haben noch einen langen Weg vor sich. Ich bin kein Hellseher und kein Kaffeesatzleser“, sagte der Vereinsboss und fügte bestimmt hinzu: "Wir werden unsere Chance suchen, und ich hoffe, wir werden sie dann auch nutzen.“

Nerlinger ist vom Kader überzeugt

Zumal in der Rückrunde verletzte Stars wie Arjen Robben endlich wieder zur Verfügung stehen. "Wenn man elf Spieler im Halbfinale der WM hatte, dann weiß man, dass die Qualität des Kaders sehr gut ist“, sagte Christian Nerlinger. "Wenn in der Rückrunde alle an Bord sind, werden wir eine hervorragende Mannschaft haben.“ Ob dann auch der ein oder andere Neuzugang dabei sein wird, wollte der Sportdirektor nicht verraten. "Wir werden keine Namen kommentieren. Wenn wir 100prozentig überzeugt sind, den Kader zu verstärken, dann werden wir es tun.“

Zur Personalie Mark van Bommel sagte Nerlinger lediglich, dass der FC Bayern laufende Verträge akzeptiere. Mit anderen Worten: Wenn van Bommel bis zum Saisonende bleiben möchte – und das möchte er, dann ist das für die Vereinsführung völlig in Ordnung. "Wenn man nichts zu entscheiden hat, kann man auch keine Entscheidung treffen“, sagte der Kapitän zu seiner Situation fast schon ein wenig philosophisch, bevor er sich in den Weihnachtsurlaub verabschiedete.

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