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DFB-Pokal: Energie Cottbus fühlt sich um Finale betrogen

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Kein Elfmeter: Wollitz schimpft auf Schiri

03.03.2011, 13:53 Uhr | t-online.de, t-online.de

Duisburg steht Kopf, Cottbus liegt am Boden: Nach dem am Ende glücklichen 2:1-Sieg im DFB-Pokal-Halbfinale hoffen die Zebras auf den ganz großen Coup und den Einzug in die Europa League. Bei Energie hingegen haben sich die Gemüter noch immer nicht beruhigt. Im Gegenteil, Cottbus fühlt sich um das Finale in Berlin betrogen.

Grund für die Aufregung: zwei umstrittene Entscheidungen des Schiedsrichter-Gespanns um Michael Weiner. Schon in der 10. Spielminute tobte Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz erstmals an der Seitenlinie, weil er sich und seiner Mannschaft eines klaren Elfmeters beraubt sah. Und kurz vor Schluss war es dann um den letzten Rest der Selbstbeherrschung geschehen, als FCE-Abwehrrecke Uwe Hünemeier aufs Tor köpfte und Duisburgs Olivier Veigneau den Ball von der Linie kratzte - auf den ersten Blick allerdings die entscheidenden Zentimeter zu spät.

Wollitz: "Da musst Du Elfmeter geben!"

"Ich denke, der Ball war drin“, sagte Hünemeier hinterher. Doch was die Fernsehbilder nicht mit letzter Bestimmtheit auflösen konnten, wollte Wollitz nachher bestätigt wissen: "Veigneau hat zugegeben, dass er hinter der Linie war", wird der Coach in der "Bild-Zeitung" zitiert.

Eindeutiger war hingegen die Szene in der 10. Spielminute. Cottbus' Jiayi Shao nahm in vollem Lauf eine Flanke im Duisburger Strafraum mit und wurde vom zu spät kommenden Ivica Banovic am Fuß getroffen. Shao kam zu Fall, der Ball ging ins Toraus, doch Schiedsrichter Weiners Pfeife blieb stumm. Statt des fälligen Strafstoß entschied er auf Abstoß. "Da musst du Elfmeter geben", klagte Pele Wollitz hinterher über die "spielentscheidende Szene". "Wenn wir hier Elfmeter kriegen und verwandeln, können wir ganz anders spielen, viel überzeugter."

Duisburg wird zum FC-Bayern-Fanklub

Aber weil der Pfiff ausblieb und Cottbus eben diese von Wollitz benannte Überzeugung im weiteren Spielverlauf vermissen ließ, feierten die Fans des MSV nach einem überzeugenden Auftritt ihrer Mannschaft den Einzug ins Pokalfinale. Und sollte im zweiten Halbfinale der FC Bayern München gegen den FC Schalke 04 gewinnen, stünde Duisburg schon vor dem Finale am 21. Mai in Berlin so gut wie sicher in der Europa League. Somit wird der Ruhrpott heute Abend gespalten sein: Während ganz Gelsenkirchen Königsblau die Daumen drücken wird, ist Duisburg für einen Tag der größte FC-Bayern-Fanklub in Deutschland. Nur in Cottbus wird das Spiel heute Abend in der Allianz Arena niemanden mehr interessieren.

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