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Verabschiedet sich Manuel Neuer mit einem Titel?

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Neuers Abschied auf der großen Bühne

23.05.2011, 09:59 Uhr | dpa, sid

Verabschiedet sich Manuel Neuer mit einem Titel?. Manuel Neuer wird in der kommenden Saison voraussichtlich für den FC Bayern das Tor hüten. (Foto: imago)

Manuel Neuer wird in der kommenden Saison voraussichtlich für den FC Bayern das Tor hüten. (Foto: imago)

Das DFB-Pokalfinale gegen den MSV Duisburg (ab 19.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) wird wohl das letzte Spiel für Manuel Neuer im Trikot des FC Schalke 04 sein. Der Wechsel des Keepers zu Bayern München wird aller Voraussicht nach im Sommer über die Bühne gehen. Zum Abschied darf Neuer noch einmal auf die große Bühne. Über 75.000 Zuschauer bilden den imposanten Rahmen für den Abschied von den Knappen. Auch wenn die Königsblauen auf ihrer Champions-League-Reise in dieser Saison in Europas berühmtesten Arenen antraten - der Traditionsklub ist nach 20 Jahren für den Weltklasse-Torhüter zu klein geworden. Jetzt kann sich Neuer mit einem Titel von den Fans verabschieden.

"Dieser Verein ist ein Stück Heimat für mich und wird es ganz sicher bleiben", sagte Neuer. Er werde Schalke immer in seinem Herzen tragen, versicherte der Nationaltorwart - und ließ an seinem Abschied keinen Zweifel. Längst haben sich beide Klubs in den Verhandlungen weitgehend geeinigt. Von "Schalker Mondpreisen" reden die Bayern längst nicht mehr, die Gelsenkirchener wiederholen die einst mit einem Schmunzeln genannten 100 Millionen nicht mehr. 18 Millionen Euro soll der Festpreis betragen, bis zu sieben Millionen sollen als Erfolgsprämien hinzukommen.

Rangnick gibt sich selbstbewusst

Für Schalke wäre der Triumph in Berlin ein versöhnlicher Saison-Abschluss - mit Blick auf die Finanzen und das Prestige. "Es ist ja auch ein Endspiel um die Qualifikation zur Europa League", sagte Trainer Ralf Rangnick. Die Partie gegen den MSV gehe man "ohne Angst", aber mit Respekt an: "Ich bin überzeugt, dass wir gewinnen, wenn wir unsere normale Leistung bringen."

So selbstbewusst gab sich MSV-Coach Milan Sasic nicht. Nicht zuletzt wegen der großen Personalprobleme bleibt dem Zweitligisten nur die Außenseiterrolle, in der sich Sasic aber wohl fühlt. "Es ist sicher ein Höhepunkt für uns, den Verein und die Stadt", meinte der Coach. Der gesperrte Bruno Soares fehlt ebenso wie die verletzten Srdjan Baljak, Julian Koch und Jürgen Säumel. Ivica Grlic (Zerrung), Stefan Maierhofer und Benjamin Kern sind angeschlagen. Ihr Einsatz entscheidet sich kurzfristig. "Kein Verletzungspech kann größer sein als unser Wille, das Spiel zu gewinnen", sagte Sasic.

Rauls Lücke in der Titelsammlung

Immerhin erhielt Maierhofer grünes Licht für ein mögliches Comeback 49 Tage nach seinem Fußbruch. "Mehr Adrenalin, als in diesem Spiel dabei zu sein, kann es gar nicht geben", sagte der Stürmer, der aber wohl nur als Joker infrage kommt. Wenn Grlic rechtzeitig fit wird, führt er die Zebras als Kapitän auf den Rasen: "Wir können befreit aufspielen, haben nichts zu verlieren. Unsere Chance liegt darin, dass es nur ein Spiel gibt." Auch für Raul wäre "der letzte Schritt" etwas Außergewöhnliches. Schließlich fehlt dem 33-jährigen Spanier ein nationaler Cup-Erfolg noch in seiner großen Titelsammlung.

Höwedes: "Bis in die Fingerspitzen motiviert"

Trotz der zuletzt sechs Pflichtspiel-Pleiten glaubt auch Benedikt Höwedes fest an den fünften Schalker Cup-Sieg nach 1937, 1972, 2001 und 2002. "Das ist ein komplett anderes Spiel. Jeder wird bis in die Fingerspitzen motiviert sein. Der Titel wäre absolut fantastisch", sagte der Innenverteidiger.

Für beide Klubs hat sich der Vorstoß in das Finale schon jetzt ausgezahlt. Der Underdog nahm aus der zentralen Vermarktung inklusive Halbfinale schon 4,5 Millionen Euro ein, Schalke kassierte bisher knapp fünf Millionen Euro. Der Endspielsieger kann sich über weitere 2,5 Millionen freuen, dem Unterlegenen bleiben zwei Millionen Euro.

Bisher trafen Duisburg und Schalke im Pokal erst einmal aufeinander. Im Achtelfinale 1966 setzte sich der MSV mit 6:0 gegen Königsblau durch - bis heute die höchste Schalker Niederlage gegen den Nachbarn und im Pokal-Wettbewerb. Den ersten Pokal-Triumph des MSV, der bislang alle drei Finals (1966, 1975, 1998) verlor, will Schalke unbedingt verhindern. "Sonst wäre unsere Saison versaut", sagte Heldt.

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