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Schalke feiert im DFB-Pokal einen Kantersieg über MSV Duisburg

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Schalke feiert Kantersieg über Duisburg

23.05.2011, 14:13 Uhr | t-online.de

Schalke feiert im DFB-Pokal einen Kantersieg über MSV Duisburg. Schalkes Kapitän Neuer präsentiert den DFB-Pokal. (Foto: dpa)

Schalkes Kapitän Neuer präsentiert den DFB-Pokal. (Foto: dpa)

Aus Berlin berichten Sebastian Schlichting und Markus Polak

Die Fans des FC Schalke 04 bemühten die Geschichte. "Generationen haben es euch vorgemacht" stand auf einem großen Banner, das vor Spielbeginn an die bislang vier Siege im DFB-Pokal erinnerte. Die Profis enttäuschten den Anhang nicht. In einer einseitigen Partie schlugen sie den völlig überforderten MSV Duisburg in Berlin mit 5:0 (3:0), stellten ihren eigenen Rekordsieg aus dem Jahr 1972 ein und qualifizierten sich damit für die Europa League (Video: Alle Treffer der Schalker Pokal-Gala gegen die Zebras).

In der Bundesliga hatte es nach einer schwierigen Saison, die im Rauswurf von Trainer Felix Magath ihren Tiefpunkt fand, nur zu einem enttäuschenden 14. Tabellenplatz für den Vizemeister des vergangenen Jahres gereicht. Die Tore vor 75.708 Zuschauern im ausverkauften Berliner Olympiastadion erzielten Julian Draxler (18.), Klaas-Jan Huntelaar (22., 70.), Benedikt Höwedes (42.) und Jose Manuel Jurado (55.).

Königsblau in ungewohnten Farben

Den Duisburgern fehlten die langzeitverletzten Srdjan Baljak und Julian Koch sowie der gesperrte Bruno Soares. Zudem saß Torjäger Stefan Maierhofer nach seinem Mittelfußbruch nur auf der Bank. Routinier Ivica Grlic war fit geworden, konnte jedoch auch nichts ausrichten. Schalke fiel zunächst mit einer höchst ungewöhnlichen Trikotfarbe auf. Da der MSV auf dem Papier Heimrecht hatte, lief S04 im neuen Auswärts-Outfit namens "Ultra beauty" auf, das in einer Mischung aus lila und violett daherkommt. Nach 15 Minuten legten die farblich getarnten Königsblauen los: Ein Farfan-Freistoß landete über Raul und Höwedes bei Kyriakos Papadopoulos, dessen Kopfball David Yelldell zur Ecke lenkte.

Damit war das Startsignal gegeben. Die Schalker zeigten nun, dass sie die allerletzte Chance nutzen wollten, die Saison doch noch erfolgreich abzuschließen. Vor allem Jefferson Farfan war nicht mehr zu halten. Seinen Pass verwertete Draxler in Weltklasse-Manier zur Führung: Mit links angenommen, mit rechts aus 17 Metern sofort abgezogen. MSV-Verteidiger Benjamin Kern blieb nur die Rolle des staunenden Beobachters, Yelldell flog vergebens.

Farfan ein hervorragender Vorbereiter 

Ehe sich Duisburg erholt hatte, war Farfan erneut unterwegs. Diesmal setzte er sich auf der rechten Seite durch und bediente Huntelaar, der den Fuß hinhielt, zum 2:0. Und Duisburg? Wirkte in dieser Phase völlig konfus. So rammte Ivica Banovic tief im Mittelfeld Draxler um und sah die Gelbe Karte. Auf der Landkarte trennen beide Städte nur gut 20 Kilometer, auf dem Rasen des Berliner Olympiastadion waren es gefühlt Hunderte.

Der Zweitligist zeigte zumindest kurz, dass er nicht gewillt war, die restliche Spielzeit Statist für eine Schalker Gala zu sein. Nach einem Fehler von Hans Sarpei legte Sefa Yilmaz zu Olcay Sahan, der drüber schoss (36.). Kurz darauf kam Manuel Schäffler gegen Christoph Metzelder zum Schuss, Manuel Neuer hielt. Die beste Möglichkeit hätte vermutlich Yilmaz gehabt, entschied sich jedoch freistehend an der Strafraumgrenze, den Ball zurückspielen. Dann war wieder Farfan dran. Nach seiner Ecke zögerte Yelldell beim Rauslaufen, Höwedes köpfte ein. 

Huntelaar setzt den Schlusspunkt

Schon zur Halbzeit war klar, dass es Duisburg ergehen würde wie 1966, 1975 und 1998: Bei allen drei bisherigen Final-Teilnahmen waren die Zebras zweiter Sieger geblieben. Und Schalke hatte noch lange nicht genug. Die zuvor sechs Pflichtspiel-Niederlagen in Serie waren jetzt ganz weit weg. Als Jurado – natürlich nach Farfan-Vorarbeit – zum Schuss kam, entschärfte Yelldell die Szene im Verbund mit drei Abwehrspielern (46.). Beim 4:0 reichte dann ein einfacher Pass von Huntelaar auf Jurado, um die Defensive komplett aus dem Spiel zu nehmen.

Jetzt drohte dem Außenseiter eine Blamage. Torwart Neuer hatte in seinem höchstwahrscheinlich letzten Spiel vor dem Wechsel zum FC Bayern nur etwas zu tun, als er bei den Toren zum Jubeln bis zur Ersatzbank sprintete. Ansonsten musste er nach dem Wechsel nur einen Distanzschuss von Schäffler halten (69.) Die Offensivkräfte waren dafür im Dauereinsatz. Auch, weil der MSV nun von allen guten Geistern verlassen schien: Ivica Banovic spielte den Ball von links in den eigenen Strafraum, wo ihn Goran Sukalo gegen Huntelaar vertändelte, der zum 5:0 traf.

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