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DFB-Pokal: Schwere Randale in Berlin

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Schwere Randale beim Pokalspiel in Berlin

28.01.2013, 16:18 Uhr | dpa

DFB-Pokal: Schwere Randale in Berlin. Die Polizei beim Einsatz auf der Tribüne in Berlin. (Foto: dpa)

Die Polizei beim Einsatz auf der Tribüne in Berlin. (Foto: dpa)

Schwere Ausschreitungen nach dem Schlusspfiff haben das Erstrundenspiel im DFB-Pokal zwischen dem BFC Dynamo und dem 1. FC Kaiserslautern überschattet. Im Anschluss an den 3:0 (2:0)-Sieg des Bundesligisten stürmten Hunderte Hooligans den Fanblock der Gäste. Bei den Randalen und Prügeleien wurden mehrere Personen verletzt, darunter zwei Polizeibeamte, die im Krankenhaus behandelt werden. Mindestens zehn Personen wurden nach Behörden-Angaben festgenommen. Der Erfolg des FCK geriet zur Nebensache Wegen der Randale droht den Berlinern nun zumindest eine saftige Geldstrafe. (Im Überblick: alle Partien der 1. Runde im DFB-Pokal)

Spieler und Trainer waren nach den Ausschreitungen geschockt. "Das ist der BFC, wie wir ihn nicht sehen wollen", betonte Vereinssprecher Martin Richter nach dem Spiel und entschuldigte sich umgehend beim Gästetrainer Marco Kurz. BFC-Trainer Heiko Bonan meinte: "Da kommen ein paar Idioten und tun genau das, was alle befürchtet haben."

Während des Spiels bleibt es noch ruhig

"Das was hier passiert, macht mich traurig", sagte BFC-Torhüter Daniel Rothe. "Das sind nicht die wahren BFC-Fans, sondern solche, die eine Plattform suchen." Verteidiger Amadeus Wallschläger klagte: "Beide Niederlagen tun weh. Da haben welche dem Verein wieder einmal einen Bärendienst erwiesen." Mathias Abel vom FCK schimpfte: "Es ist eine Sauerei, dass so etwas passiert und die Polizei und die Ordner gucken zu. Es ist unverständlich, dass so ein Klub überhaupt so ein Spiel machen darf."

Während der 90 Minuten war es bei dem Hochrisiko-Spiel noch ruhiggeblieben - abgesehen von einigen Böllerschlägen, die zu einer zweiminütigen Spielunterbrechung führten. "Man kann einen Knaller zünden, aber es müssen ja nicht 20 sein", hatte Lautern-Kapitän Tiffert gesagt, kurz bevor die Randale auf der Tribüne begannen.

Einnahmen werden wohl geschmälert

Bis zum Eklat nach dem Schlusspfiff hatte die Berliner Fans das größte Spiel ihres Vereins im letzten Jahrzehnt gefeiert. Die Einnahmen von 115.000 Euro machen ein Sechstel des Jahresbudgets des Oberligisten aus, der sich in dieser Saison den Aufstieg in die Regionalliga auf die Fahnen geschrieben hat. Von dieser Summe muss der Klub nun voraussichtlich einen Batzen als Strafgeld abziehen.

Neun HSV-Fans "feiern" ihren Sieg mit der Polizei

Randale wurden auch aus Hamburg gemeldet, obwohl dort gar keine Begegnung des DFB-Pokals stattfand. Allerdings landeten die Anhänger des HSV nach ihrem vergleichsweise kurzen Ausflug nach Oldenburg und dem 2:1-Sieg ihrer Mannschaft beim VfL wieder am Hauptbahnhof der Hansestadt. Sie taten das alles andere als unbemerkt.

Rund 100 dieser "Fans" bewarfen die anwesenden Beamten nach ihrer Ankunft mit Feuerwerkskörpern und Flaschen. Mehr als 50 Einsatzkräfte der Polizei setzten Schlagstöcke und Pfefferspray ein. Bei den Ausschreitungen wurden 13 Beamte verletzt. Neun Männer wurden festgenommen. Anlass der etwa halbstündigen Auseinandersetzung war ein vermeintlicher Angriff eines HSV-Fans auf einen Polizisten. Die anschließende Personalienfeststellung sei wohl als Provokation aufgefasst worden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

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