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Ballack nach Dresden-Pleite der großer Verlierer

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DFB-Pokal - 1. Runde  

3:4 nach 3:0! Mit Ballack kommt die Wende

31.07.2011, 20:29 Uhr | t-online.de

Ballack nach Dresden-Pleite der großer Verlierer. Michael Ballack wurde in der 63. Minute beim Stande von 3:0 für Bayer Leverkusen eingewechselt. (Foto: dpa)

Michael Ballack wurde in der 63. Minute beim Stande von 3:0 für Bayer Leverkusen eingewechselt. (Foto: dpa)

In seiner vermeintlich letzten Saison wollte Michael Ballack noch einmal richtig angreifen. Nach dem unrühmlichen Ende seiner Nationalmannschaftskarriere es allen noch einmal zeigen. Doch bei der 3:4-Niederlage nach Verlängerung in der 1. Pokalrunde bei Dynamo Dresden ereilte den Mittelfeldstar von Bayer Leverkusen die Doppel-Peitsche. Die Saison hat noch nicht richtig begonnen, da bläst dem Ex-Capitano bereits kräftig Gegenwind ins Gesicht. (Im Überblick: alle Partien der 1. Runde im DFB-Pokal)

Das erste Mal musste Ballack schlucken, als ihn Neu-Coach Robin Dutt beim frischgebackenen Zweitliga-Aufsteiger zunächst nur einen Platz auf der Bank zuwies. Bereits in der Vorsaison unter Jupp Heynckes kam Ballack nur äußerst schwer mit dem Bankdrücker-Dasein zurecht. Doch es sollte noch schlimmer kommen.

Doppelwechsel ändert alles

Mit 3:0 führte Leverkusen bereits gegen Dresden durch die Treffer von Eren Derdiyok (6.), Sidney Sam (12.) und André Schürrle (49.). Alles lief nach Plan. Der Bundesligist bestimmte die Szenerie nach Belieben. Dann nahm Dutt Torschütze Derdioyk und den starken defensiven Mittelfeldspieler Simon Rolfes vom Platz. Dafür schickte er Stefan Kießling und eben Ballack auf den Platz.

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Der 98-fache Nationalspieler übernahm von Rolfes zwar die Kapitänsbinde, aber längst nicht dessen Einstellung zum Geschehen. Plötzlich zog sich ein Bruch durchs Spiel der Werkself. „Ich bin sprachlos. Ich bin mit Micha (Ballack, Anm.d.Red.) beim 3:0 eingewechselt worden, dann stand es plötzlich 3:3. Ich dachte, ich bin im falschen Film“, sprach Kießling später fassungslos in die Sky-Mikrophone.

Völler bremst sich selbst

Sieben Minuten nach dem Doppelwechsel stand es nur noch 2:3. Beim 1:3-Anschlusstreffer durch Sebastian Schuppan (68.) per Kopf irrte Ballack orientierungslos durch den Strafraum, auch beim 2:3 durch Robert Koch (70.) verzichtete er darauf, Vorlagengeber Filip Trojan energisch beim Flanken zu stören. "Erst durch den Doppelschlag ist das Spiel wieder spannend geworden", analysierte Dresdens Trainer Ralf Loose.                 

"Wir haben nach dem 3:0 ein paar Fehler gemacht, dann wirst du bestraft", sagte Rudi Völler nach der Begegnung, ohne konkreter werden zu wollen. Bereits während der Partie tigerte Bayers Sportdirektor nach dem 2:3 nervös auf den Rängen des "glücksgas stadions" umher. Der Ex-Nationalstürmer ahnte bereits den dramatischen Verlauf voraus. Erneut Koch (86.) und Alexander Schnetzler (117.) in der Verlängerung machten die Sensation perfekt.

Keine Konsequenzen wie bei Magath

Konsequenzen, wie sie Wolfsburgs Coach Felix Magath bereits nach der 2:3-Pleite beim Viertligisten RB Leipzig ankündigte, wollte Völler allerdings direkt nach Schlusspfiff nicht vermelden. Bis zum 3:0 habe die Mannschaft hervorragend Fußball gespielt. "Besser, als das, was wir in der ersten Halbzeit gespielt haben, geht es kaum." Es werde "jetzt nichts infrage gestellt, auch nicht, welchen Kader wir haben." Trainer Dutt ärgerte sich nach dem peinlichen Pokal-Aus: "Man ist hier ausgeschieden und macht sich sechs Wochen Aufbauarbeit mit einem Spiel kaputt."

Für Ballack indes ist diese Pleite noch vor dem Start der Bundesliga-Saison ein weiterer Dämpfer beim Versuch, eine außergewöhnliche Karriere doch noch mit einem positiven Ende zu versehen. Für einen Platz in der ersten Elf hat sich der 34-Jährige jedenfalls nicht empfohlen. Für Bayer war es der erste Pokalauftakt-K.-o. seit 2007. Damals unterlag Bayer mit 0:1 beim FC St. Pauli. In Dresden wirkten aus der damaligen Leverkusener Mannschaft noch Rolfes und Kießling mit.

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