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FC Bayern nimmt erste DFB-Pokal-Hürde Braunschweig

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Bayern überspringt die Pokalhürde Braunschweig

02.08.2011, 10:52 Uhr | dpa

FC Bayern nimmt erste DFB-Pokal-Hürde Braunschweig. Der FC Bayern feiert seinen Torschützen Mario Gomez. (Foto: imago)

Der FC Bayern feiert seinen Torschützen Mario Gomez. (Foto: imago)

Der FC Bayern München hat sich beim Pflichtspiel-Debüt von Trainer-Rückkehrer Jupp Heynckes nicht unter die Pokaldeppen eingereiht. Der Rekord-Cupsieger gewann nach einer glanzlosen, aber souveränen Vorstellung mit 3:0 (2:0) bei Zweitliga-Spitzenreiter Eintracht Braunschweig und erreichte als 14. Bundesligist die zweite Runde im DFB-Pokal.

Vor 23.645 Zuschauern im ausverkauften Eintracht-Stadion zerstörten Mario Gomez (9.) und Bastian Schweinsteiger (39.) mit zwei verwandelten Foulelfmetern schon früh die Hoffnung der Niedersachsen auf eine Pokal-Sensation wie 1982, als die Eintracht die Bayern mit 2:0 aus dem Wettbewerb geworfen hatte. Sieben Minuten vor dem Ende sorgte Thomas Müller, der beide Strafstöße herausgeholt hatte, den 3:0-Endstand.

Braunschweigs Kruppke: "Bayern mindestens eine Klasse besser"

"Meine Mannschaft hat ein Klassespiel gemacht, die Abwehr hat nichts zugelassen. Wir haben viel Geduld gehabt und das hat sich am Ende ausgezahlt", sagte Heynckes nach einseitigen 90 Minuten. "Es war wichtig, dass wir einen guten Auftakt hatten", sagte Manuel Neuer, in der abgelaufenen Spielzeit mit Schalke Pokalsieger. Braunschweigs Dennis Kruppke erkannte die Überlegenheit des Gegners neidlos an: "Wir brauchen da nicht groß drumherum reden: Wir haben heute die Grenzen aufgezeigt bekommen. Die Bayern waren mindestens eine Klasse besser als wir."

Gomez lässt Torwart Petkovic keine Chance

Sechs Tage vor dem Bundesliga-Auftakt gegen Borussia Mönchengladbach erwiesen sich die Bayern als Meister in Sachen Effizienz und nutzten ihre wenigen Chancen eiskalt. Ohne die Flügelzange Arjen Robben und Franck Ribéry fehlte den Aktionen der Münchner zwar häufig der Esprit. Dafür kurbelten Schweinsteiger an seinem 27. Geburtstag und Müller das Offensivspiel mit großem Laufpensum wirkungsvoll an.

Mit dem Selbstbewusstsein eines Tabellenführers wollte die Eintracht den Münchnern Paroli bieten, aber schon beim ersten gelungenen Spielzug der Bayern gerieten die Gastgeber in Rückstand. Als sich Ken Reichel im Zweikampf mit Müller nur noch durch ein Foul im Strafraum zu helfen wusste, zeigte Schiedsrichter Felix Zwayer auf den Punkt, Nationalstürmer Gomez ließ Marjan Petkovic im Eintracht-Tor keine Chance. Holger Badstuber verpasste in der 21. Minute per Kopf die große Möglichkeit, die Führung auszubauen.

Coole und clevere Münchner

Auf der Gegenseite verbrachte Manuel Neuer einen weitgehend ruhigen Abend. Gefährlich wurde es vor dem Tor des frischgebackenen Fußballers des Jahres erstmals in der 27. Minute, doch Dennis Kruppke wusste mit der Kopfballchance nach Freistoß von Nico Zimmermann nichts anzufangen. Dafür trafen wieder die cool und clever auftretenden Münchner: Nach einem ungeschickten Rempler von Mirko Boland an Müller im Strafraum verwandelte Schweinsteiger den zweiten Strafstoß der Partie eiskalt zur 2:0-Führung.

Nach der Pause gaben die Niedersachsen ihre vorsichtige Haltung auf, doch zu einer echten Bedrohung für die Bayern-Abwehr wurden ihre Angriffsaktionen nicht. Die Neuzugänge Rafinha und Jerome Boateng, der für ein Foul an Dominick Kumbela Gelb sah, hatten wenig Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Die Münchner vergaben durch David Alaba (54.) zunächst noch die Chance, den Vorsprung auszubauen. Das dritte Tor gelang erst in der Schlussphase, als Müller mit einem Heber über Torhüter Petkovic hinweg traf.

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