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DFB-Pokal: FC Bayern ohne Mühe - Mainz 05 schockt Hannover

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Bayern ohne Mühe - Mainz schockt Hannover

26.10.2011, 23:07 Uhr | dpa

DFB-Pokal: FC Bayern ohne Mühe - Mainz 05 schockt Hannover. Klare Sache gegen Ingolstadt: München feiert den Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals. (Quelle: AP/dpa)

Klare Sache gegen Ingolstadt: München feiert den Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals. (Quelle: AP/dpa)

Für den FC Bayern war es ein Spaziergang, für Mainz 05 ein Hoffnungsschimmer und für Titelverteidiger FC Schalke 04 ein hartes Stück Arbeit. Zum Abschluss der 2. Runde des DFB-Pokals blieb die große Sensationen zwar aus, aber das mutig herausgespielte Mainzer 1:0 nach Verlängerung in Hannover war immerhin eine kleine Überraschung. Mehr als standesgemäß dagegen war der klare 6:0-Sieg der Münchner gegen den Zweitligisten Ingolstadt. Viel Mühe hatte Schalke mit einem 2:0 beim Zweitligisten Karlsruher SC. Der 1. FC Kaiserslautern benötigte die Verlängerung, ehe die Pfälzer sich bei Zweitligist Eintracht Frankfurt durchgesetzt hatte.

Für die größte Überraschung sorgte Holstein Kiel. Der Viertligist setzte sich dank einer souveränen Leistung mit 2:0 gegen den Vorjahresfinalisten MSV Duisburg durch und steht erstmals seit 1979 wieder im Pokal-Achtelfinale. Rot-Weiss Essen verlor gegen den Bundesliga-Vertreter Hertha BSC mit 0:3. Nürnberg setzte sich knapp mit 2:1 bei Erzgebirge Aue durch, der VfB Stuttgart hatte keine Mühe beim 3:0 über den FSV Frankfurt.

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Wetklo wird zum Mainzer Helden

Der elfte Achtelfinaleinzug in Serie geriet für den FC Bayern auch mit einer besseren B-Elf zum Spaziergang. Ohne die Nationalspieler Manuel Neuer, Philipp Lahm und Mario Gomez schafften Thomas Müller (33.), David Alaba (49.), Nils Petersen (53./70.) und Takashi Usami (90.) im bayerischen Duell klare Verhältnisse. Marvin Matip erzielte per Eigentor (82.) das zwischenzeitliche 5:0.

Im einzigen reinen Bundesligaduell in Hannover schockte Mainz 05 die Gastgeber und gewann durch ein Tor von Andreas Ivanschitz in der dritten Minute der Verlängerung. Die Niedersachsen, die am vergangenen Wochenende dem FC Bayern München die zweite Saisonniederlage beigebracht hatten, erlebten damit einen kleinen Dämpfer. Der Sieg für die zuletzt in der Liga so gebeutelten Mainzer war alles andere als unverdient und dürfte der Mannschaft ein wenig Auftrieb geben. Held für die Mainzer wurde Torwart Christian Wetklo, der in der Nachspielzeit der Verlängerung einen Elfmeter von Didier Ya Konan hielt.

Höhenflug der Störche geht weiter

Erhebliche Mühe hatte der 1. FC Nürnberg beim 2:1-Auswärtserfolg beim Zweitligisten Erzgebirge Aue. Alexander Esswein (64.) und Julian Wießmeier (68.) brachten die Franken per Doppelschlag in Führung, Ronny König (78.) erzielte nur noch den Anschlusstreffer.

Souveräner war da der Auftritt des VfB Stuttgart, der beim 3:0 im Duell mit dem Zweitligisten FSV Frankfurt seiner Favoritenrolle jederzeit gerecht wurden. Bereits in der ersten Halbzeit legten Christoph Hemlein (4.) und Nationalstürmer Cacau (38.) den Grundstein für die Stuttgarter, die im zweiten Abschnitt gegen harmlose Frankfurter nichts mehr anbrennen ließen und in der 89. Minute durch Ibrahima Traoré zum dritten Treffer kamen.

In Kiel brachte sich Duisburg mit einem schweren Patzer um den Erfolg. MSV-Keeper Florian Fromlowitz prallte mit dem Ball gegen die Latte und ließ ihn fallen, Rafael Kazior (54. Minute) vom Spitzenreiter der Regionalliga Nord brauchte nur abzustauben. Nur fünf Minuten später sorgte Fiete Sykora für die Entscheidung und ließ die Störche wie bereits beim Erstrundencoup über Energie Cottbus jubeln.

Hertha zunächst mit Problemen in Essen

An der Essener Hafenstraße musste sich die Hertha lange Zeit für den ersten Achtelfinaleinzug seit fünf Jahren mühen, setzte sich zum Schluss aber dennoch souverän durch. Adrian Ramos (64.), Pierre-Michel Lasogga (72.) und Nikita Rukavytsya (86.) trafen für die Berliner gegen einen nur zum Schluss überforderten Regionalligisten.

Erst dank später Tore von Klaas Jan Huntelaar (81.) und Joel Matip (83.) verhinderten die Schalker eine Blamage beim abstiegsbedrohten Zweitligisten aus Karlsruhe. Damit feierte der Bundesliga-Dritte im sechsten Pflichtspiel unter Trainer Huub Stevens seinen fünften Sieg.

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Entscheidung in der 119. Minute

Dank Joker Richard Sukuta-Pasu gewann der 1. FC Kaiserslautern das brisante Südwest-Derby bei Eintracht Frankfurt. Mit seinem Treffer in der 119. Minute bescherte der eingewechselte Angreifer seinem Team vor 46.000 Zuschauern einen glücklichen 1:0 (0:0)-Sieg nach Verlängerung. Im Gegenzug hatte die Eintracht noch eine Riesenchance zum Ausgleich. Doch Rodnei klärte kurz vor der Linie per Kopf für seinen bereits geschlagenen Keeper Kevin Trapp einen Schuss von Rob Friend.

Vor der Partie hatte sich bereits die explosive Stimmung zwischen beiden Fanlagern bei mehreren Scharmützeln vor dem Stadion entladen. Frankfurter Hooligans attackierten dabei FCK-Anhänger und die Polizei. Als kurz nach dem Anpfiff im Lauterer Block Bengalische Feuer gezündet wurden und eine Hundertschaft der Polizei aufmarschierte, drohte die Lage zu eskalieren. Doch dann besannen sich die Fans, so dass der Ball rollen konnte.


Achtelfinale kurz vor Weihnachten

Am Dienstag hatten sich im FC Augsburg, Borussia Mönchengladbach, Hamburger SV, Borussia Dortmund und 1899 Hoffenheim bereits fünf Bundesligisten für das Achtelfinale qualifiziert. In der Runde der besten 16 stehen zudem der VfL Bochum, Fortuna Düsseldorf und die SpVgg Greuther Fürth als Zweitligisten.

Die nächsten Pokalpartien finden kurz vor der Winterpause am 20. und 21. Dezember statt, die Begegnungen werden am 30. Oktober im ZDF ausgelost. Im Achtelfinale erhalten die Klubs mindestens 562.000 Euro Fernsehgeld, die Einnahmen können sich bei einer Übertragung der Partie im frei empfangbaren Fernsehen auf mehr als 900.000 Euro erhöhen.

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