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DFB Pokal: Arjen Robben erlöst Bayern - Bochum verpasst die Sensation

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Robben rettet die Bayern - Fürth ärgert Nürnberg

21.12.2011, 14:26 Uhr | dpa

Die Bayern duseln sich ins Viertelfinale

Wenige Sekunden vor Schluss trifft Arjen Robben zum knappen Sieg über den VfL Bochum.

Sekunden vor Schluss trifft Robben zum Sieg über Bochum.


Rekordsieger FC Bayern München hat durch einen Last-Minute-Sieg beim VfL Bochum das Viertelfinale im DFB-Pokal erreicht. Die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes gewann nach einem 0:1-Rückstand noch 2:1 gegen den Zweitligisten. Toni Kroos (52. Minute) und Arjen Robben (90.+1) trafen für die Bayern, nachdem Giovanni Federico den Außenseiter in Führung gebracht hatte (26.).

Die SpVgg Greuther Fürth entschied das Duell gegen den großen Nachbarn 1. FC Nürnberg für sich und zog zum dritten Mal seit 2004 in das Pokal-Viertelfinale ein. Durch ein Kopfballtor von Edgar Prib (15. Minute) gewann der Zweitligist das 254. fränkische Derby beim "Club" mit 1:0 (1:0).

Ribéry bereitet die Entscheidung vor

Jupp Heynckes machte seine Ankündigung wahr und schonte im letzten Pflichtspiel des Jahres für den souveränen Herbstmeister fast keinen seiner Stars. Nur der angeschlagene Thomas Müller fehlte, zudem musste Torjäger Mario Gomez eine Halbzeit lang Ivica Olic den Vortritt im Sturm lassen. Zur Pause musste Olic aber wieder gehen, denn das Spiel der Münchner in der ersten Halbzeit hatte den Trainer wenig begeistert. Zunächst jubelte der Außenseiter. Aydin war auf dem rechten Flügel auf und davon gegangen und kein Münchner war richtig bei der Sache. Ein schneller Querpass, Federico stand goldrichtig, staubte ab und die Bochum-Fans feierten Karneval.

Im Gegenzug vergab Robben nach Kroos-Flanke den Ausgleich - es war die einzige Möglichkeit der Münchner vor der Pause. Die Bochumer wurden immer kecker und zeigten weiter jene Leidenschaft, die die Bayern vermissen ließen. Wie kläglich sich der haushohe Favorit verkaufte, zeigte Robben kurz vor der Halbzeit. Erst wurde der Star-Stürmer elfmeterreif getroffen. Dann stürmte der Niederländer einen Schritt weiter, ging theatralisch zu Boden und sah völlig zu Recht die Gelbe Karte.

Mit hochrotem Kopf stürmte Heynckes in die Katakomben. Es fielen wohl deutliche Wort. Mit ganz anderer Körpersprache gingen die Münchner nach dem Wechsel zu Werke und erspielten sich Chancen im Minutentakt. Ein doppelter Doppelpass zwischen Kroos und Gomez sorgte für den Ausgleich. Nach einer Stunde hatten sich die Bochumer erholt, das Team von Trainer Andreas Bergmann suchte sein Glück mit Kampf und Konter-Fußball. Bei den Münchner war es vor allem Franck Ribéry, der nach seinem Ausraster gegen Köln wieder gut aufgelegt war, der mit seinen Dribblings auf der linken Seite für Gefahr sorgte. Und der Franzose sorgte dann auch für die Entscheidung. In der Schlussminute spielte er Robben mustergültig frei. Und die Bayern jubelten.

Fürth in Unterzahl zum Derbysieg

In der zweiten Auftaktpartie der Runde der besten 16 war ein Klassenunterschied noch weniger zu erkennen. Beflügelt durch den 5:0-Sieg zum Vorrundenabschluss gegen Union Berlin spielte Greuther Fürth auch im Derby entschlossen nach vorne und nutzte gleich die erste Unaufmerksamkeit der Club-Abwehr eiskalt aus. Als Christopher Nöthe nach einer Viertelstunde einen Eckball von Heinrich Schmidtgal mit dem Kopf verlängerte, stand Prib völlig frei und köpfte zum 0:1 ein.

Nach der zweiten Gelben Karte für Nehrig binnen 17 Minuten rannten die Nürnberger in Überzahl auf das Fürther Tor an, blieben jedoch ohne Erfolg. Die Gäste hatten Glück, dass Schiedsrichter Knut Kircher den vermeintlichen Ausgleich durch Daniel Didavi (79.) wegen eines Aufstützens von Albert Bunjaku nicht anerkannte.

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