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DFB Pokal: BVB siegt in Düsseldorf - Entscheidung im Elfmeter-Krimi

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Perisic schießt Dortmund ins Viertelfinale

21.12.2011, 14:30 Uhr | dpa

Dortmund gewinnt Elfmeterkrimi in Düsseldorf

Die Borussia behält die Nerven vom Elfmeterpunkt und zieht in die Runde der letzten Acht ein.

Der BVB behält die Nerven vom Elfmeterpunkt.


Borussia Dortmund hat das Viertelfinale des DFB-Pokals erreicht. Der Meister hatte aber viel Mühe und benötigte ein 5:4 nach Elfmeterschießen beim Zweitliga-Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf. Ivan Perisic verwandelte den entscheidenden Elfmeter. Zuvor hatte Roman Weidenfeller gegen Thomas Bröker gehalten. Nach 120 Minuten hatte es in der Esprit-Arena 0:0 gestanden. Die Dortmunder mussten ab der 34. Minute in Unterzahl spielen, nachdem Patrick Owomoyela wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte gesehen hatte.

Dank seiner bosnischen Torgaranten steht 1899 Hoffenheim zum fünften Mal im Viertelfinale: Treffer von Sejad Salihovic (23.) und Vedad Ibisevic (49.) bescherten 1899 den 2:1 (1:1)-Sieg gegen den FC Augsburg, mit dem das Team von Holger Stanislawski einen versöhnlichen Jahresabschluss feierte. Vor der Minuskulisse von 10.375 Zuschauern in der Rhein-Neckar-Arena traf Torsten Oehrl (36.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

Fortunas Keeper muss sich mächtig strecken

In der mit 54.000 Zuschauern ausverkauften Düsseldorfer Arena erwischten die Dortmunder den besseren Start, obwohl das BVB-Lazarett kurzfristig auch noch um Shinji Kagawa erweitert wurde. Der Japaner hatte Magenprobleme. Barrios (4.) und Jakub Blaszczykowski (8.) prüften Michael Ratajczak in der Anfangsphase, doch die Kopfbälle bereiteten dem Fortuna-Schlussmann keine Mühe. Kurz danach fing der Keeper eine scharfe Hereingabe von Löwe ab (11.). Dortmund blieb die spielbestimmende Mannschaft, die nächste Torgelegenheit hatte aber der Zweitliga-Herbstmeister aus Düsseldorf. Abwehrspieler Assani Lukimya schoss aus knapp 30 Metern knapp drüber (19.).

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1899 dank Salihovic und Ibisevic im Viertelfinale

Die Torjäger sichern den Sieg über Augsburg. Video

Kurz darauf traute sich BVB-Stürmer Robert Lewandowski auf der Gegenseite aus ähnlich großer Distanz. Ratajczak musste sich mächtig strecken, klärte aber zur Ecke (25.). Kurz darauf kamen die Düsseldorfer, die am Wochenende beim 2:3 gegen den SC Paderborn die erste Niederlage nach 27 Pflichtspielen kassiert hatten, zu zwei aussichtsreichen Chancen. Fortuna-Kapitän Andreas Lambertz (27.) prüfte Roman Weidenfeller im Dortmunder Tor, der vom BVB umworbene Maximilian Beister (29.) schoss zu hoch.

Piszczek trifft das BVB-Gehäuse

Die Gastgeber kamen auch mit viel Schwung aus der Kabine. Erneut war es Lambertz, der einen ersten Warnschuss in Richtung Weidenfeller abgab (46.). Doch der BVB-Keeper parierte ebenso sicher wie vier Minuten später gegen Beister (50.). Nach torlosen 90 Minuten hatte Rösler mit einem Kopfball, den Weidenfeller über die Latte lenkte, die erste Chance in der Verlängerung (92.). Glück hatte Dortmunds Lukasz Piszczek, der einen Flugkopfball an den Pfosten des eigenen Tores setzte (98.). Ein Treffer wollte nicht mehr fallen: Elfmeterschießen. Bei Dortmund verwandelten Hummels, Kuba, Kehl und Gündogan sicher. Für Düsseldorf trafen Jovanovic, Langeneke, Lambertz und Bröker, bevor Rösler an Weidenfeller scheiterte und Perisic für den BVB alles klar machte. Kurios: Schiedsrichter Manuel Gräfe ließ zunächst Kuba einen verwandelten Elfmeter wiederholen und gab unmittelbar danach Fortuna-Kapitän Lambertz eine zweite Chance, nachdem er in die Wolken geschossen hatte. Dortmunds Keeper beschwerte sich lautstark und wandelte während des Elfmeterschießens fortan am Rande eines Platzverweises.

Bosnier verschaffen Hoffenheim versöhnlichen Jahresabschluss

Beim Spiel in Hoffenheim wirkten die Gastgeber nach ihrer jüngsten 1:1-Serie vor heimischem Publikum zunächst lange gehemmt. Das Stanislawski-Team bestimmte die Partie gegen Augsburg zwar in der ersten halben Stunde, konnte jedoch spielerisch nicht überzeugen. In der 12. Minute zielte Peniel Mlapa bei der ersten Chance für 1899 knapp links am Tor vorbei. Gegen den Freistoß des Spezialisten Salihovic gab es für Augsburgs Keeper Mohamed Amsif wenig später nichts zu halten. Der Schlenzer des überragenden Bosniers schlug knapp neben dem Pfosten ein. Danach traf der von Fabian Johnson bediente Roberto Firmino den Ball nicht richtig und vergab so das mögliche 2:0 (28.).

Von den Augsburgern, die im Angriff etwas überraschend mit Edmond Kapllani anstelle von Sascha Mölders antraten, war zunächst wenig zu sehen. Erst in der Schlussphase der ersten 45 Minuten taute der in der Liga zuletzt zweimal ungeschlagene Neuling auf und machte auch mit Offensivaktionen auf sich aufmerksam. Konnte 1899-Keeper Tom Starke in der 33. Minute mit einer tollen Reaktion gegen Kapllani noch den drohenden Ausgleich verhindern, so sah er wenig später nicht gut aus. Der Schlussmann klatschte eine scharfe Hereingabe von Tobias Werner vor die Füße von Oehrl, der aus kurzer Distanz zum 1:1 traf.

Eine bosnische Koproduktion ließ die Fans der Kraichgauer kurz nach der Pause zum zweiten Mal jubeln: Ibisevic drückte eine Freistoß-Flanke von Salihovic am kurzen Pfosten stehend entschlossen zum 2:1 über die Linie. Kurz darauf vergaben Ryan Babel (55.) und Salihovic (57.) für die nun deutlich stärker aufspielenden Gastgeber die frühzeitige Entscheidung. Von diesem Zwischenspurt sichtlich beeindruckt kam der FCA nur noch selten gefährlich vor das Tor der Hausherren. Allerdings musste Starke in der 74. Minute noch einmal auf der Hut sein, als Akaki Gogia plötzlich frei vor ihm auftauchte. Der Schlussmann parierte glänzend.


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