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Jermaine Jones' fieser Tritt: Lucien Favre schimpft: "Typisch Jones"

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DFB-Pokal - FC Schalke 04  

Rüpel Jones: DFB leitet Ermittlungen ein

23.12.2011, 14:24 Uhr | t-online.de

Jermaine Jones' fieser Tritt: Lucien Favre schimpft: "Typisch Jones". Die Sekunden vor dem Tritt: Jones (li.) schleicht Reus (verdeckt) hinterher.  (Quelle: imago)

Die Sekunden vor dem Tritt: Jones (li.) schleicht Reus (verdeckt) hinterher. (Quelle: imago)

Er schlich ihm hinterher, schaute auf die Schuhe seines Opfers und trat ihm hinterhältig auf dem kaputten Fuß: Die skandalöse Aktion von Jermaine Jones im DFB-Pokal-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach (1:3) sorgt für Aufruhr in Fußball-Deutschland. Und beschäftigt nun auch den Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Dem Schalker droht nun eine monatelange Sperre. (Auslosung: Das Viertelfinale im Überblick)

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Erhitzte Gemüter bei Gladbach gegen Schalke

Aufregung um zwei Platzverweise und Jones-Attacke. Video

Besonders perfide war der Tritt, weil es eine gezielte Attacke gegen Reus war, der sich erst Ende November den linken Zeh gebrochen hatte und nur mit einem Spezialschuh auflaufen konnte. Doch weil Schiedsrichter Wolfgang Stark die Aktion nicht wahrnahm, blieb Jones ohne Strafe. Wenigstens konnte Reus weiterspielen - und die Geschichte mit seinen beiden Toren zum 2:0 und 3:0 doch noch zum Positiven drehen. Zumindest für seine Borussia.

Lucien Favre schimpft: "Typisch Jones"

Jones hingegen, der in der 90. Minute nach einem Gerangel mit Igor de Camargo doch noch vom Platz flog, muss nun um den Beginn der Rückrunde bangen. Denn im schlimmsten Falle kann der DFB den 30-Jährigen nicht nur für die zukünftigen DFB-Pokal-Spiele sperren, sondern auch für sämtliche Pflichtspiele inklusive Bundesliga.

"Es hat ja jeder im Fernsehen sehen können. Er weiß es selber auch", sagte Reus am nächsten Morgen auf der Homepage der Borussia. Unmittelbar nach dem Spiel hatte er noch sarkastisch auf den Angriff reagiert. "Ich weiß nicht, warum er das gemacht hat. Aber wenn er es nötig hat, soll er es machen", so der Jung-Nationalspieler in der ARD. Borussen-Coach Lucien Favre schlug in die gleiche Kerbe: "Das überrascht mich gar nicht. Typisch Jones."

Schalke-Manager droht mit internen Konsequenzen

Der Übeltäter selbst wollte nach dem Match nichts sagen. Dafür äußerte sich Schalkes Manager. "Das sind Aktionen, die er tunlichst vermeiden sollte", sagte Horst Heldt gegenüber "derwesten.de". "Über interne Konsequenzen sollte man nicht aus der Emotion entscheiden, da machen wir uns in Ruhe Gedanken."

Dabei galt Jones nach zuletzt starken Leistungen im Trikot der Königsblauen als geläutert. Nach Jahres des Raubein-Images hatte er sich als sportlich fokussierter und aggressiver, jedoch fairer Spieler präsentieren wollen. Doch nun muss er fürchten, für Monate aus dem Verkehr gezogen zu werden.

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