Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Fussball > DFB-Pokal >

Fürth - Dortmund 0:1 n.V. - BVB gewinnt Halbfinale im DFB-Pokal

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Gündogan schießt Dortmund ins Pokalfinale

21.03.2012, 10:47 Uhr

Fürth - Dortmund 0:1 n.V. - BVB gewinnt Halbfinale im DFB-Pokal. Dortmunds Perisic feiert Matchwinner Gündogan. (Quelle: dpa)

Dortmunds Perisic feiert Matchwinner Gündogan. (Quelle: dpa)

Aus Fürth berichtet Jan Vogel

Borussia Dortmund darf weiter vom Double träumen. Der Bundesliga-Spitzenreiter benötigte beim Zweitliga-Tabellenführer SpVgg Greuther Fürth allerdings die Verlängerung, ehe er sich in letzter Sekunde mit 1:0 durchsetzte.

In dem Duell ohne sichtbaren Klassenunterschied erlöste der eingewechselte Ilkay Gündogan schließlich den Deutschen Meister mit seinem Treffer. Der gerade eingewechselte Fürther Torwart Jasmin Fejzic wurde dabei zur tragischen Figur. Gündogans Schuss sprang vom Pfosten gegen die Schulter des Keepers und von dort ins Tor.

Gündogan zunächst nur auf der Bank

Bei der Borussia rückte der zuletzt angeschlagene Sven Bender wieder ins Team und bildete mit Kapitän Sebastian Kehl das defensive Mittelfeld. Trotz starker Leistungen in den vergangenen zwei Spielen blieb für den späteren Matchwinner Gündogan deshalb zunächst nur der Platz auf der Bank. Gleiches galt auf Fürther Seite für den Ex-Schalker Gerald Asamoah. Trainer Mike Büskens vertraute im Sturm auf Christopher Nöthe an der Seite von Knipser Olivier Occean.

Von Beginn an entwickelte sich das Halbfinale zu dem von BVB-Trainer Jürgen Klopp erwarteten "intensiven Spiel". Fürth versuchte in der Anfangsphase nach Ballgewinn schnell nach vorn zu spielen, ohne dabei jedoch zu zwingenden Chancen zu kommen. Die Dortmunder zeigten sich zwar optisch überlegen, leisteten sich aber wie auch die SpVgg oftmals Fehlpässe im Spielaufbau. So prägten Ballverluste und Fouls in vielen Teilen das Bild der ersten Hälfte.

BVB erneut abschlussschwach

In der 15. Minute musste Fürths Schlussmann Max Grün das erste Mal eingreifen. Doch mit Kehls Kopfball nach einer Freistoßflanke aus dem rechten Halbfeld hatte er keine Probleme. In der 27. Minute wäre er wohl chancenlos gewesen, als Kagawa aus fünf Metern frei zum Kopfball kam. Doch der Japaner vergab die bis dato größte Chance des Spiels und setzte den Ball über das Tor.

Die Angriffe Fürths erstickten danach meist im Keim, während auf der Gegenseite Robert Lewandowski (36.) und Kevin Großkreutz (43. Minute) aus aussichtsreicher Position scheiterten.

Pokalduell auf Augenhöhe

Nach der Pause gestalteten die Fürther das Spiel deutlich offener. Die Kleeblätter legten jeglichen Respekt ab und kamen nun auch öfter in die Nähe des Dortmunder Tors. Der BVB blieb jedoch gefährlich, Großkreutz per Kopf (56.) und Kagawa (58.) vergaben jeweils gute Chancen zur Führung.

In der Schlussphase erlebten die 15.000 Zuschauer in der Trolli-Arena ein heißes Pokalduell auf Augenhöhe. Unter tosendem Applaus der Fürther Fans brachte Büskens kurz vor Abpfiff der regulären Spielzeit dann auch Publikumsliebling Asamoah. Bei der Borussia ersetzte Lucas Barrios Shinji Kagawa. Beide Teams gingen aggressiv in die Zweikämpfe und versuchten schnell zu kontern – ohne Erfolg. Torlos ging es in die Verlängerung.

Dortmunds Offensive baut ab

Dort machten beide Teams da weiter, wo sie kurz zuvor aufgehört hatten. Das Spiel blieb hitzig und hart umkämpft, ohne, dass spielerische Glanzpunkte zu sehen waren. Dortmunds Offensive und besonders Robert Lewandowski gelang in der ersten Hälfte der Verlängerung nur wenig. Auf der Gegenseite zirkelte Heinrich Schmidtgal einen Freistoß von der rechten Strafraumgrenze über das lange Eck (95.). Kurz vor Schluss vergaben zunächst Jakub Blasczcykowski und auf der Gegenseite Occean die Chance zur Führung für ihr Team.

Mit Blick aufs Elfmeterschießen wechselte Büskens dann in der 118. Minute seinen Keeper aus. Doch bevor es zur Entscheidung vom Elfmeterpunkt kommen sollte, riss der eingewechselte Gündogan die Fürther aus allen Endspielträumen. Schiedsrichter Florian Meyer pfiff die Partie zum Leidwesen der geschockten Kleeblätter nicht mehr an.

LIGA total! Fanvoting

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Passant entlarvt angeblichen Beinamputierten

Misstrauisch werden die vermeintlichen Beinstümpfe befühlt. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal