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DFB-Pokal-Halbfinale: BVB siegt bei Greuther Fürth - Büskens Torwart-Trick geht daneben

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Büskens’ Torwart-Trick geht nach hinten los

21.03.2012, 08:53 Uhr

DFB-Pokal-Halbfinale: BVB siegt bei Greuther Fürth - Büskens Torwart-Trick geht daneben. Torwartwechsel: Max Grün (li.) geht, Jasmin Fejzic kommt - und kassiert kurz darauf den entscheidenden Treffer. (Quelle: dapd)

Torwartwechsel: Max Grün (li.) geht, Jasmin Fejzic kommt - und kassiert kurz darauf den entscheidenden Treffer. (Quelle: dapd)

Aus Fürth berichtet Jan Vogel

"Torwartwechsel, Torwartwechsel! Hey! Hey!" Ein bisschen Schadenfreude konnten sich die Spieler von Borussia Dortmund nach dem 1:0 (0:0, 0:0)-Erfolg bei der SpVgg Greuther Fürth nicht verkneifen. Unüberhörbar schallte der Jubel der BVB-Truppe aus der Kabine, begleitet von dröhnender Musik. Auf der gegenüberliegenden Seite saß der Frust über das Ausscheiden im Halbfinale des DFB-Pokals naturgemäß tief. Nicht zuletzt Fürths Trainer Mike Büskens hatte sich am Ende mit der Einwechslung von Ersatzkeeper Jasmin Fejzic gründlich verzockt.

In der 118. Minute, als beim Stand von 0:0 gegen Ende der Verlängerung das Elfmeterschießen greifbar war, nahm Büskens seinen Stammkeeper Max Grün vom Platz. Der vermeintliche Elfmeterkiller Fejzic sollte die Chance bekommen, Pokalheld zu werden. "Diese Einwechslung war vorher so abgesprochen", erklärte sich der Coach nach dem Spiel. "Wir alle sind von Jasmins Qualitäten überzeugt, besonders was das Elfmeterschießen betrifft." Doch statt zum Helden wurde Fejzic zur tragischen Figur des Pokal-Krimis.

DFB-Pokal - Video 
Zoff auf der PK nach dem Pokalspiel in Fürth

Die beiden Trainer der Halbfina- listen finden deutliche Worte. Video

„Als hätte es acht Stunden gedauert“

Der einzige Schuss, der auf sein Tor kam, brachte die Entscheidung. In der 120. Minute knallte der Ball von Dortmunds Ilkay Gündogan zunächst an den Pfosten, prallte jedoch von dort zurück an die Schulter von Fejzic und so ins Tor. "Solche Nackenschläge gibt es im Fußball, das gehört auch zu einer Karriere", sagte Büskens. "In solchen bitteren Situationen muss man dann Charakter zeigen. Jetzt gilt es für uns aufzustehen. Aber das ist in diesem Moment natürlich nicht einfach."

Umso bitterer war es, da Fürth gegen die Borussia tatsächlich ordentlich gespielt hatte. Obwohl wenig Zwingendes heraussprang, schafften die Franken es mit viel Kampfbereitschaft, den Meister besonders im zweiten Durchgang größtenteils in Schach zu halten. "Wir haben gezeigt, dass wir mithalten können", sagte Büskens. "Das war schon unglaublich", gestand auch Dortmunds Verteidiger Neven Subotic. "Das Spiel hat sich angefühlt, als hätte es acht Stunden gedauert."

Gündogan schreibt Geschichte

Nicht nur die Fürther, auch die Borussen waren in Gedanken deshalb schon einen Schritt weiter, als der Treffer fiel. "In dem Moment hatte ich mich schon darauf konzentriert, in welche Ecke ich beim Elfmeterschießen ziele", sagte Subotic. Seinem Trainer ging es ähnlich. "Ich hatte mich auch schon ein bisschen mit einem Elfmeterschießen abgefunden", erklärte Jürgen Klopp. "Für den Torwart tut es mir leid. Aber dass dann ein solcher Ball noch ins Tor geht, das ist einfach geil. So hat Ilkay heute Geschichte geschrieben."

Matchwinner Gündogan hatte nach Abpfiff sogar ein klein wenig Mitleid mit dem gegnerischen Torhüter. "Ich hoffe, dass er sich das nicht zu sehr zu Herzen nimmt, das ist natürlich sehr bitter für ihn", sagte der Ex-Nürnberger. "Es tut mir ja auch leid, aber was soll ich machen? Das Tor zu schießen war für mich ein unbeschreibliches Gefühl.“ Und dass das Ganze dann auch noch vor den Fans des Nürnberger Lokalrivalen geschah, verschaffte Gündogan sicherlich weitere Genugtuung.

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