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Schmeichelhaftes 2:0 in Wilhelmshaven für FC Augsburg

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Schmeichelhaftes 2:0 in Wilhelmshaven für FC Augsburg

25.10.2012, 09:10 Uhr | dpa

Schmeichelhaftes 2:0 in Wilhelmshaven für FC Augsburg. Augsburgs Stürmer Aristide Bance (r) erzielte einen Treffer in Wilhelmshaven.

Augsburgs Stürmer Aristide Bance (r) erzielte einen Treffer in Wilhelmshaven. (Quelle: dpa)

Wilhelmshaven (dpa) - Der FC Augsburg hat sich mühsam und glanzlos in die zweite Runde des DFB-Pokals gezittert. Beim Viertligisten SV Wilhelmshaven gewann der Fußball-Bundesligist nach einem blutleeren und enttäuschenden Auftritt mit 2:0 (1:0).

Die Tore für die Schwaben erzielten die Neuzugänge Aristide Bancé (28. Minute) und Knowledge Musona (78.). "Wir freuen uns über diesen Sieg, das Ergebnis ist okay", sagte FCA-Coach Markus Weinzierl. "Das war ein hartes Stück Arbeit. In der 2. Halbzeit haben wir das Ergebnis verwaltet." Wilhelmshavens Trainer Christian Neidhart meinte: "Bancé war der Unterschied. Man muss anerkennen: Wir hatten keine reelle Torchance."

Gegen die Niedersachsen hatte der FCA lange Zeit Probleme und offenbarte gut eine Woche vor dem Start in seine zweite Bundesligasaison noch Abstimmungsprobleme und spielerische Mängel. Die mit drei Neuzugängen in der Startelf angetretenen Gäste brauchten bis zu Bancés Treffer, ehe sie zum ersten Mal gefährlich vor das Tor des Viertligisten kamen. Der Ex-Mainzer verwandelte gleich die erste Chance per Kopf nach einer präzisen Flanke von Tobias Werner.

"Wir sind sehr schwer ins Spiel gekommen, das haben wir uns anders vorgestellt", gestand Augsburgs neuer Manager Manfred Paula zur Pause. "Da müssen wir noch zulegen." Der Nachfolger von Andreas Rettig wurde indes bitter enttäuscht. In der zweiten Halbzeit tat der FCA noch weniger und verlor völlig die Souveränität.

In der schwachen Partie hatte auch Wilhelmshaven selbst nach dem Rückstand wenig bis gar nichts für die Offensive getan, weshalb die 4098 Zuschauer im Jadestadion an der Nordsee lange extrem gelangweilt wurden. Nach dem Wechsel wurde der Viertligist etwas mutiger, vermochte den Favoriten aber kaum in Gefahr zu bringen.

Bis zur 55. Minute kamen die lange Zeit ängstlichen Gastgeber gar nicht vor das Tor von Simon Jentzsch. Mehr als ein Kullerball vom kurz zuvor eingewechselten Moussa Alawie kam indes auch bei der ersten Möglichkeit Wilhelmshavens nicht heraus. Immerhin vermieden die Amateure durch ihre passive Spielweise zum ersten Mal im vierten Duell mit einem Bundesligisten eine deutliche Pleite. Zuvor hatte der Regionalligist gegen Bochum (1980), gegen Kaiserslautern (2007) und gegen Frankfurt (2010) jeweils vier Gegentore kassiert.

Doch diesmal war auch die Augsburger Offensive zu schwach. Mehr als das Tor zum Endstand durch den früheren Hoffenheimer Musona sprang nicht mehr heraus. Vor dem ersten Bundesligaspiel am kommenden Samstag gegen Fortuna Düsseldorf scheint der neue FCA-Coach Weinzierl noch einige Arbeit vor sich zu haben.

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