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Joker Freis befreit Freiburg

19.08.2012, 12:10 Uhr | dpa

Joker Freis befreit Freiburg. Freiburgs Spieler Oliver Sorg (l-r), Christian Günter und Max Kruse bejubeln das 2:1.

Freiburgs Spieler Oliver Sorg (l-r), Christian Günter und Max Kruse bejubeln das 2:1. (Quelle: dpa)

Hamburg (dpa) - Das hatte sich der SC Freiburg leichter vorgestellt. Erst ein spätes Joker-Tor von Freis bescherte dem Bundesligisten den 2:1-Sieg beim Regionalliga-Letzten Victoria Hamburg.

Als sich Trainer Christian Streich genug über den Auftritt im DFB-Pokal geärgert hatte, griff er zum letzten Joker - und der stach! Mit seiner zweiten Ballberührung sorgte Sebastian Freis (79.) drei Minuten nach seiner Hereinnahme für das befreiende 2:1 (1:1)-Siegtor des haushohen Favoriten SC Freiburg beim SC Victoria Hamburg.

Während sich die überwiegend aus Studenten bestehende Außenseiter-Mannschaft des Tabellenletzten der Regionalliga Nord nach ihrer kämpferisch und taktisch beeindruckenden Leistung am Samstag nach dem Abpfiff noch lange von den eigenen Fans feiern ließ, hatten Julian Schuster & Co. den sattgrünen Rasen des Hoheluft-Stadions schnell verlassen.

Das lag zum einen an der großen Hitze von um die 35 Grad, aber auch am ernüchternden Auftritt, bei dem vom Drei-Klassen-Unterschied nicht viel zu sehen war. "Das war ein typisches Pokalspiel, wir haben uns sehr schwergetan", meinte SCF-Kapitän Schuster, der nach der zwar verdient, aber alles andere als souverän gewonnenen Partie nicht mit Selbstkritik sparte. "Wie wir gestartet sind, so haben wir uns das nicht vorgestellt. Das war zu nachlässig", räumte Schuster ein.

In der Tat hätten sich die anfangs pomadig und später umständlich agierenden Gäste nicht beklagen dürfen, wenn sie ins Hintertreffen geraten wären. Doch die Blau-Gelben waren nicht abgebrüht genug: So schoss ihr spielender Co-Trainer Roger Stilz (6.) einen Foulelfmeter neben das Tor. Nach der Gäste-Führung durch den Ex-St. Paulianer Max Kruse (11.) gelang Jakob Sachs (12.) zwar postwendend der Ausgleich. Doch als den wackeren Hanseaten mit zunehmender Dauer des Spiels die Puste ausging, zerstörte Freis per Abstauber deren Pokalträume.

Streich war zwar erleichtert, konnte sich über sein glückliches Händchen aber nicht wirklich freuen. Denn nach dem Ausfall von Daniel Caligiuri (Hüfte) musste er in Hamburg in Jan Rosenthal und Mensur Mujdza zwei weitere Leistungsträger verletzungsbedingt ersetzen. Der Coach fürchtet längere Ausfälle, die ein kleiner Club wie der SCF nicht so eben mal wegstecken könne: "Das trifft uns ins Herz."

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