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HSV - Karlsruhe: Hamburger SV nach 2:4 raus im Pokal

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Kalte Dusche in Karlsruhe: HSV nach 2:4 raus im Pokal

20.08.2012, 12:26 Uhr | dpa

HSV - Karlsruhe: Hamburger SV nach 2:4 raus im Pokal. HSV-Torwart René Adler kann dem Ball nur noch hinterher schauen - der KSC hat erneut zugeschlagen.

HSV-Torwart René Adler kann dem Ball nur noch hinterher schauen - der KSC hat erneut zugeschlagen. (Quelle: dpa)

Karlsruhe (dpa) - HSV-Coach Thorsten Fink versuchte seinen Frust über die Pokal-Schlappe runterzuschlucken, seine Profis waren restlos bedient. Der Norweger Per Skjelbred wusste nach dem peinlichen 2:4 (2:1) beim Drittligisten Karlsruher SC noch nicht einmal das richtige Endergebnis.

"3:2 in Karlsruhe ist nicht gut", sagte Skjelbred und musste von den Journalisten über das tatsächliche Resultat aufgeklärt werden. Ähnlich desorientiert hatte sich der Bundesliga-Dino zuvor auf dem Platz präsentiert. Trotz zweimaliger Führung verpatzte der HSV sein Pflichtdebüt völlig und musste ernüchtert miterleben, wie sich die Außenseiter aus Karlsruhe von ihren berauschten Fans feiern ließen. "Die haben uns auf die leichte Kappe genommen", feixte der starke KSC-Akteur Danny Blum.

Neben zahlreichen Schnitzern in der Defensive fehlte bei den Hanseaten auch die nötige Abschluss-Souveränität. "Die Riesenchancen müssen wir einfach nutzen. Der KSC hat am Ende verdient gewonnen", ärgerte sich Fink, sichtlich um Contenance bemüht. Sein schwedischer Angreifer Marcus Berg war angefressen: "Wir können nicht vier Tore kassieren. So verlierst du jedes Spiel. Ich bin zu sauer um zu denken." Dabei steht der Zweitliga-Absteiger nach fünf Spieltagen ohne Sieg, mit drei mickrigen Pünktchen und drei erzielten Toren nur auf Rang 18 der dritten Liga. "Man wird belächelt, wenn die Ergebnisse fehlen", sagte KSC-Trainer Markus Kauczinski. "Heute hat man das Potenzial gesehen, das in uns steckt."

Sein Team verkraftete vor 16 138 Zuschauern selbst einen zweimaligen Rückstand durch Berg (24. Minute) und Maximilian Beister (45.+1). und kam durch Koen van der Biezen (31.) und Selcuk Alibaz (58.) zurück, ehe Martin Stoll (78.) und Elia Soriano (87.) die entscheidenden Treffer erzielten. Karlsruhe behielt dadurch auch im dritten Pokal-Heimspiel gegen die Hanseaten die Oberhand. "Wir haben uns als Mannschaft bestätigt, dass wir in den letzten Wochen zusammengestanden sind", meinte Stoll.

Der HSV hatte sich seinen Betriebsausflug nach Karlsruhe völlig anders vorgestellt. "Wir hatten die erste Halbzeit im Griff und müssen das dritte oder vierte Tor machen. Aber mit den Standards haben wir sie zurück ins Spiel geholt", klagte HSV-Kapitän Heiko Westermann. Fink, von 1994 bis 1997 selbst Profi beim KSC, forderte nach der Pleite an seiner alten Wirkungsstätte ein deutliches Zeichen von seiner Truppe: "Wir müssen eine Reaktion zeigen, um in der Liga gut zu starten."

Insbesondere in der Defensive offenbarten die Norddeutschen große Abstimmungsprobleme zwischen den Innenverteidigern Jeffrey Bruma und Michael Mancienne und Westermann davor. Der HSV hatte zudem noch Glück, dass es nach einem Foul von Beister an Alibaz in der 41. Minute keinen Elfmeter gab. Die Hamburger ließen einfach zu viele Chancen liegen. Die Vorentscheidung für die Gäste verpassten nach dem Wechsel erst Marcell Jansen (52.) mit einem Pfostenschuss und dann Bruma bei der folgenden Ecke mit dem Kopf. So gelang Alibaz bei hochsommerlichen Temperaturen von über 35 Grad mit einem Freistoß aus 18 Metern der fast logische Ausgleich. Stoll markierte nach einem Calhanoglu-Freistoß die erstmalige Führung, ehe Soriano alles klar machte und sich anschließend riesig freute. "Wer gewinnt einfach mal so gegen den HSV, gegen den Erstligisten?"

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