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Bayern liegt gegen den BVB im direkten Pokal-Vergleich vorn

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Die Bilanz spricht für München

26.02.2013, 14:55 Uhr | dpa

Bayern liegt gegen den BVB im direkten Pokal-Vergleich vorn. Zwischen den Bayern und dem BVB wird es auch am Mittwoch wieder hart zur Sache gehen.

Zwischen den Bayern und dem BVB wird es auch am Mittwoch wieder hart zur Sache gehen. (Quelle: dpa)

Zum sechsten Mal stehen sich der FC Bayern München und Borussia Dortmund im DFB-Pokal gegenüber. Die Bilanz spricht mit bislang drei Siegen bei zwei Niederlagen für die Münchner.

Gleich in der ersten Runde des Wettbewerbs ist für Titelverteidiger Dortmund Schluss. Das Bayern-Team von Trainer Zlatko "Tschik" Cajkovski gewinnt 2:0. Vor 30 000 Zuschauern im Grünwalder Stadion treffen Rainer Ohlhauser (1. Minute) und Gerd Müller (40.) für die Bayern, die damit den Grundstein zum zweiten Pokaltriumph nach 1957 legen.

Wieder siegen die Bayern. Im Olympiastadion gibt es in der dritten Runde ein 4:0. Bertram Beierlorzer (13.) und Wolfgang Dremmler (29.) sorgen vor lediglich 8000 Zuschauern für den Zwei-Tore-Vorsprung zur Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel steuern noch Karl-Heinz Rummenigge (71.) und Wolfgang Kraus (87.) Treffer bei. Am Ende dieses Wettbewerbs fahren die Münchner durch ein 4:2 gegen den 1. FC Nürnberg ihren sechsten Pokalerfolg ein.

Sieg für die Borussia im Westfalenstadion. In der 2. Hauptrunde heißt es im Elfmeterschießen 5:4 für die Dortmunder. Nach der Führung des BVB durch Knut Reinhardt (8.) drehen Bruno Labbadia (16.) und Mazinho (58.) die Partie zugunsten der Bayern. In der Schlussphase gleicht Stéphane Chapuisat (84.) zur Verlängerung aus. Vom Punkt haben die Gastgeber die besseren Nerven. Sie verwandeln alle Elfmeter, Mazinho verschießt bei München.

Luca Toni macht den Unterschied. Im ersten Final-Vergleich der beiden Teams bringt der Italiener (11.) die Münchner mit 1:0 in Führung, durch Mladen Petric (90.) kommt der BVB noch einmal zurück. In der Verlängerung ist es dann wieder Toni (103.), der mit seinem zweiten Treffer für den 14. Münchner Pokalerfolg sorgt.

Im Finale von Berlin gehen die Münchner mit 2:5 regelrecht unter. "Jedes Tor der Dortmunder, das wir da erlebt haben, ist wie so eine Watschn", schilderte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge seine Empfindungen an einem der bittersten DFB-Pokal-Abende in der glorreichen Vereinshistorie und sprach von einer "Blamage". Shinji Kagawa (3.), Mats Hummels (41./Foulelfmeter), Robert Lewandowski (45.+1/58./81.) trafen bei Gegentoren von Arjen Robben (25./Foulelfmeter) und Franck Ribéry (75.).

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