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Stuttgart ohne Glanz ins Pokal-Halbfinale

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Stuttgart ohne Glanz ins Pokal-Halbfinale

27.02.2013, 21:19 Uhr | dpa

Stuttgart ohne Glanz ins Pokal-Halbfinale. Die Stuttgarter Spieler jubeln über das Tor zum 2:0-Endstand durch Vedad Ibisevic (M).

Die Stuttgarter Spieler jubeln über das Tor zum 2:0-Endstand durch Vedad Ibisevic (M). (Quelle: dpa)

Stuttgart (dpa) - Der VfB Stuttgart hat sich vom VfL Bochum nicht überraschen lassen und ohne Glanz das DFB-Pokal-Halbfinale erreicht. Der dreifache Cup-Gewinner bezwang den letzten Fußball-Zweitligisten im Wettbewerb am Mittwochabend mit wenig Aufwand 2:0 (1:0).

Damit stehen die Schwaben erstmals seit dem Meisterjahr 2007 wieder unter den letzten Vier im Pokal. Die Tore für den Favoriten gelangen vor 20 200 Zuschauern Christian Gentner (18. Minute) mit einem abgefälschten Schuss und Vedad Ibisevic (81.) aus Kurzdistanz, der damit seine Torflaute nach 856 Minuten beenden konnte.

Ex-Nationalspieler Gentner entwickelt sich zum Stuttgarter Pokal-Experten - in der Vorwoche hatte er die Schwaben mit einem Tor gegen KRC Genk schon ins Achtelfinale der Europa League geschossen. "Es ist ein dolles Gefühl. Wir wussten, dass wir in der Liga hinter den Erwartungen zurück sind. Wir sind glücklich, dass wir das geschafft haben", sagte Gentner. Bochum spielte besonders in der zweiten Halbzeit ordentlich mit, war aber letztlich zu brav - die Träume vom Pokalfinale in Berlin am 1. Juni endeten im Schwabenland.

"Das Ergebnis war sehr gut. Aber ich war mit einigen Dingen nicht zufrieden. Die Einstellung war da. Was wir nicht hinbekommen haben, war eine gewisse Ruhe am Ball. Wir haben im richtigen Moment die Tore gemacht", sagte VfB-Trainer Bruno Labbadia. "Wir haben der Mannschaft immer mitgegeben: Berlin ist eine Reise wert."

Sein Bochumer Kollege Karsten Neitzel trauerte der Pokalchance nach: "Die Jungs haben einen gute Job gemacht. Uns hat es heute 16 Metern vor dem Tor gefehlt, da waren wir nicht kaltschnäuzig genug. Es war möglich, aber es ist uns nicht gelungen. Das ist bitter", sagte er.

Der VfB versuchte, früh die Verhältnisse zu klären und übernahm die Initiative. Dabei musste sich der Favorit nicht sonderlich mühen. Bochum igelte sich zwar auch nicht ein, wirkte in seinen Möglichkeiten aber doch limitiert und brachte das Tor der Stuttgarter in der gesamten ersten Halbzeit nicht einmal ernsthaft in Gefahr.

Die Schwaben brannten beileibe kein Fußball-Feuerwerk ab. "Wir müssen klarer spielen und mehr zum Abschluss kommen", monierte VfB-Sportdirektor Fredi Bobic in der Halbzeitpause. Gentner war noch einer der aktivsten Akteure. Seinen Versuch lenkte VfL-Torwart Andreas Luthe in der 13. Minute ins Toraus.

Kurz darauf hatte Gentner das Glück auf seiner Seite. Seinen keinesfalls gefährlichen Schuss aus etwa 18 Metern lenkte Bochums Holmar Örn Eyjólfsson unhaltbar für Luthe ins eigene Tor ab. Der Vater des Unglücksraben dürfte die Aktion mit gemischten Gefühlen gesehen haben: Eyjólfur Sverrisson spielte in den 90er Jahren 110 Mal für den VfB.

Auch mit Führung im Rücken wurde das Spiel der Stuttgarter nicht ansehnlicher - ein packender Pokalfight war die Partie nicht. Immer wieder wurden Rückpässe gespielt. Vor dem Tor des Gegners bot sich noch Martin Harnik (24.) eine gute Gelegenheit, doch sein Abpraller ging vorbei. Seit Wochen fehlen dem Österreicher wie seinem Offensivpartner Ibisevic Form und Fortune.

"Hier geht es nicht um einen Schönheitspreis, sondern darum das Spiel zu gewinnen", sagte Bobic. Labbadia war der Auftritt im ersten Abschnitt aber offenbar auch zu dürftig - er brachte Federico Macheda für Shinji Okazaki. Doch was passierte: Plötzlich tauchte Bochum gleich mehrfach gefährlich im und um den VfB-Strafraum auf.

Yusuke Tasaka (52.) zwang Sven Ulreich zu einer ersten Parade. Kurz zuvor musste Verteidiger Georg Niedermeier mit einer Knieblessur raus. Auf der Gegenseite wurde ein Harnik-Kopfball (60.) von Michael Lumb auf der Torlinie geklärt. Der VfB hatte sich nun wieder gefangen und die Drangphase der Bochumer überstanden. Versöhnlich endete der Abend besonders für Ibisevic, dem seit der vorangegangenen Pokalrunde am 19. Dezember gegen Köln und acht Partien wieder ein Tor gelang.

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