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Bruno Labbadia platzt der Kragen: "Es ist nur Dreck"

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Labbadia: "Es ist nur Dreck"

19.04.2013, 07:38 Uhr | t-online.de

Bruno Labbadia platzt der Kragen: "Es ist nur Dreck". Bruno Labbadia ließ seinem angestauten Ärger freien Lauf. (Quelle: dpa)

Bruno Labbadia ließ seinem angestauten Ärger freien Lauf. (Quelle: dpa)

Aus Stuttgart berichtet Johann Schicklinski

Finale erreicht, Europapokalplatz gesichert: Während Spieler und Fans des VfB Stuttgart nach dem 2:1-Halbfinalsieg im DFB-Pokal über den SC Freiburg noch feierten, sorgte VfB-Trainer Bruno Labbadia auf der Pressekonferenz für Aufregung. Beim Coach der Schwaben hatte sich offensichtlich in den letzten Wochen und Monaten einiges angestaut, nun verschaffte sich der Ex-Profi Luft.

"Ich bin mit der Berichterstattung in den letzten Wochen und Monaten definitiv nicht einverstanden. Da wird Stimmung gemacht, obwohl man die Rahmenbedingungen, unter denen wir hier arbeiten, kennt", sagte Labbadia. "Man hat manchmal das Gefühl, es ist nur Dreck."

Verweis auf die Statistik

Der frühere Stürmer spielte auf die Tatsache an, dass seine Elf gegen Freiburg bereits das 46. Pflichtspiel der Saison bestritt - und dass trotz eines dünnen Kaders. "Wir haben im Sommer mehr Leute abgegeben als geholt und wussten, dass das schwer wird", monierte Labbadia. "Wenn ich dann sehe, dass wir das laufstärkste Team der Bundesliga sind und nach Borussia Dortmund die meisten Sprints gemacht haben, dann wird uns die kritische Berichterstattung nicht gerecht. Die Mannschaft ist wirklich immer über die Grenze gegangen, aber man muss einfach erkennen: Es gibt einfach ein Limit. Das haben wir oft erreicht."

"Das nervt tierisch"

Seine eigene Leistung und die seiner Mannschaft sieht Labbadia zu wenig gewürdigt: "Wir haben den Nicht-Abstieg geschafft, wir sind zweimal in die Europa League eingezogen. Das nervt einfach tierisch." Dann verwies er noch auf die Sparzwänge bei den Schwaben, die ihn in seiner bisherigen Amtszeit begleitet haben. "Für die Probleme, die da waren, können wir nichts. Wir baden sie aus. Das gelingt uns bis jetzt sehr, sehr gut, weil wir vor allem Charakter in die Mannschaft gebracht haben. Das hat sie gegen Freiburg wieder gezeigt."

Gentner: "Wollen den Pokal"

Während Labbadia sich den Frust von der Seele redete, blickten seine Spieler bereits nach vorne. "Wir fahren nicht als Favorit nach Berlin, das ist klar. Trotzdem, jetzt sind wir da, wir wollen den Pokal", sagte Stuttgarts Kapitän Christian Gentner. "Natürlich könnte der Final-Gegner nicht schwerer sein, aber wir fahren natürlich nicht nach Berlin, um uns mit der Europa League zufrieden zu geben", bilanzierte Siegtorschütze Martin Harnik.

Die Stuttgarter, die in der Liga als Zwölfter weit hinter ihren eigenen Ansprüchen und dem Saisonziel Europapokalplatz herhinken, haben sich somit erneut für die Europa League qualifiziert und die Saison gerettet, weil der Endspielgegner Bayern als neuer Meister bereits für die Champions League qualifiziert ist.

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