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Bruno Labbadia: VfB Stuttgart kann "dem FC Bayern wehtun"

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VfB-Trainer Labbadia: "Können dem FC Bayern wehtun"

29.05.2013, 16:31 Uhr | dpa

Bruno Labbadia: VfB Stuttgart kann "dem FC Bayern wehtun". Stuttgarts Trainer Bruno Labbadia möchte den Bayern das Triple versauen.

Stuttgarts Trainer Bruno Labbadia möchte den Bayern das Triple versauen. (Quelle: dpa)

Stuttgart (dpa) - Bruno Labbadia und der VfB Stuttgart wollen im DFB-Pokal-Finale den Spielverderber geben. Sie wollen nicht nur das historische Triple des FC Bayern vereiteln, sondern auch Jupp Heynckes seinen Abschied von der Trainerbank des deutschen Fußball-Rekordmeisters versalzen.

"Ich gönne ihm jederzeit alles, aber nicht am Samstag", sagte der 47-jährige Labbadia der Nachrichtenagentur dpa in einem Interview und fügte schmunzelnd an: "Zwei Titel in einer Saison sind genug."

Herr Labbadia, macht Ihnen der Champions-League-Sieg des FC Bayern München gegen Borussia Dortmund die Aufgabe im DFB-Pokal-Finale leichter oder schwerer?

Labbadia: "Eher ein Stück schwerer. Die Bayern sind jetzt befreiter. Man hat in der ersten halben Stunde gegen Dortmund gesehen, was für ein enormer Druck auf ihnen gelastet hat. Es zeigt aber die Qualität der Mannschaft, dass sie sich aus dieser Situation befreit hat. Für den FC Bayern war es vom Kopf her ein sehr wichtiges Spiel. Von ihnen ist eine große Last abgefallen."

Auf einen Spannungsabfall darf man bei den Bayern nicht spekulieren.

Labbadia: "Der FC Bayern ist momentan die stärkste Mannschaft Europas, wenn nicht der Welt. Diese zwei titellosen Jahre haben sie zusätzlich angestachelt. So einen Gegner zu schlagen, wäre etwas Außergewöhnliches."

Hat Sie die Aussage von Münchens Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge verärgert, wonach der FC Bayern auch mit 1,8 Promille eine Chance im Berliner Olympiastadion habe?

Labbadia: "Wenn man so etwas Großes erreicht hat wie den Champions-League-Sieg, dann lässt man auch mal einen Spruch los. Ich nehme das nicht persönlich. Ich sehe das ganz entspannt."

Fühlen Sie sich in der Außenseiterrolle wohl?

Labbadia: "Ich bin als Spieler und als Trainer immer gerne in der Favoritenrolle gewesen. Aber der FC Bayern hat in dieser Saison nun mal fast alle Rekorde gebrochen. Wir gehen dennoch in dieses Spiel mit dem Glauben, dass wir gewinnen können."

Kann man den FC Bayern überraschen?

Labbadia: "Die Bayern sind in einer Situation, in der sie sich nicht mehr nach dem Gegner richten müssen. Das ist das Schönste, was du als Trainer und Mannschaft erleben darfst. Wir wollen dennoch mit großer Freude und Begeisterung an diese Herausforderung rangehen."

Hat die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes Schwächen?

Labbadia: "Ich sehe nicht viele. Die Bayern habe eine überragende Einzelqualität und schlagen eiskalt zu. Dennoch gibt es Tage, an denen eine Mannschaft gewinnen kann, die nicht die Qualität des Gegners hat. Wir hoffen auf so einen Tag. Wir brauchen einen echten Sahnetag."

Wie groß ist die schwäbische Sehnsucht nach dem Titel?

Labbadia: "Die Gier nach dem Pokal-Sieg ist richtig groß. Gegen den FC Bayern müssen wir wieder am Anschlag arbeiten. Wir haben Stärken, mit denen wir ihm wehtun können. Die müssen wir einbringen."

Mit welcher Taktik gehen sie das Duell?

Labbadia: "Man braucht ein Gesamtkonzept. Ich hoffe, dass meine Mannschaft die Vorgaben gut umsetzen und ausfüllen kann. Das A und O ist, unheimlich geschlossen aufzutreten. Und dann braucht der eine oder andere Spieler einen herausragenden Tag."

Welche Rolle wird Cacau nach seiner langen Verletzungspause spielen?

Labbadia: "Er ist sicher noch nicht so weit, ein paar Spiele in Folge machen zu können, weil er keinen Rhythmus hat. Eine Entscheidung über seinen Einsatz haben wir noch nicht gefällt. Wir schauen mal."

Der DFB-Pokal-Sieg könnte Ihr erster Titel als Trainer sein.

Labbadia: "Titel sind für jeden das Größte. Ich will mit meiner Mannschaft immer in ein Finale kommen. Ich bin gierig darauf."

Sie könnten Heynckes seinen Abschied als Bayern-Coach verderben.

Labbadia: "Falls das Pokal-Finale sein letztes Spiel als Trainer sein sollte, hätte er schon jetzt Außergewöhnliches geleistet. Das gönne ich ihm auch von Herzen. Als Trainer und früherer Spieler von ihm hat mich seine Karriere bewegt. So eine emotionale Reaktion wie nach dem Gladbach-Spiel geht auch an mir nicht spurlos vorüber, das berührt mich. Ich gönne ihm jederzeit alles, aber nicht am Samstag. Zwei Titel in einer Saison sind genug (lacht)."

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