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Pokalhürde Leipzig gemeistert: Augsburg selbstbewusst

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Pokalhürde Leipzig gemeistert: Augsburg selbstbewusst

03.08.2013, 10:29 Uhr | dpa

Pokalhürde Leipzig gemeistert: Augsburg selbstbewusst. Augsburgs Neuzugang Halil Altintop traf zum 2:0.

Augsburgs Neuzugang Halil Altintop traf zum 2:0. (Quelle: dpa)

Leipzig (dpa) - Die Reise nach Leipzig hat sich für den Fußball-Bundesligisten FC Augsburg wieder gelohnt. Wie schon vor zwei Jahren überstanden die Schwaben die Hürde RB Leipzig im DFB-Pokal, diesmal mit einem souveränen 2:0-Erfolg.

Eine Woche vor dem Bundesligastart gegen Borussia Dortmund wirkte die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl gefestigt und selbstbewusst. "So einen guten Gegner wie uns werdet ihr diese Saison nicht mehr haben", sagte Weinzierl in Richtung seines enttäuschten Kollegen Alexander Zorniger, der seine erste Pflichtspielniederlage als Cheftrainer bei RasenBallsport Leipzig hinnehmen musste.

Weinzierl verzichtete gegen den Drittligisten auf Experimente, setzte im Kern auf die Mannschaft, die in der Vorsaison mit einer sensationellen Rückrunde den Abstieg verhindert hatte. In Halil Altintop und Raphael Holzhauser schafften es lediglich zwei Neuzugänge in die Startelf in Leipzig. Beide hatten sofort ihren Anteil am überzeugenden Erfolg. "Sie waren an beiden Toren beteiligt", zeigte sich Weinzierl zufrieden. Altintop traf, Holzhauser überragte mit vielen gefährlichen Ecken. "Wir wussten, dass er uns bei Standardsituationen bereichert", fand Weinzierl.

FCA-Manager Stefan Reuter ließ am Rande der Partie durchblicken, dass sich beim Kader dennoch noch etwas tun dürfte. Gerade in der Offensive müssen die Schwaben die beiden Südkoreaner Ja-Cheol Koo und Dong-Won Ji ersetzen, die bis zum Sommer ausgeliehen und entscheidend am Nichtabstieg beteiligt waren.

In der Defensive ließ Augsburg bereits wenig zu. Kam doch einmal ein Leipziger Schuss aufs Tor, parierte Mohamed Amsif sicher, der den Vorzug vor Neuzugang Marwin Hitz erhalten hatte: "Mo war die gesamte Vorbereitung verletzungsfrei, hat jede Einheit mitgemacht und voll überzeugt", begründete Weinzierl, warum er sich für Amsif als Vertreter des verletzten Stammtorhüters Alexander Manninger entschieden hatte.

Außer Amsif spielte lediglich Rechtsverteidiger Paul Verhaegh schon vor zwei Jahren in Leipzig mit. Dabei hatte der Niederländer gleich mehrfach Grund zur Freude. Unter der Woche erreichte ihn die Nachricht, dass er von Bondscoach Louis van Gaal in den vorläufigen Kader gegen Portugal berufen wurde. "Das war eine absolute Überraschung, damit habe ich nicht mehr gerechnet", sagte der 29-Jährige und betonte: "Ich sehe das als eine Anerkennung für meine Leistung, aber auch für Augsburg."

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