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Dortmund in Wilhelmshaven mühevoll eine Runde weiter

03.08.2013, 17:33 Uhr | dpa

Dortmund in Wilhelmshaven mühevoll eine Runde weiter. Borussia Dortmund benötigte 71 Minuten um die Abwehr der Wilhelmshavener zu knacken.

Borussia Dortmund benötigte 71 Minuten um die Abwehr der Wilhelmshavener zu knacken. (Quelle: dpa)

Wilhelmshaven (dpa) - Borussia Dortmund hat die erste Hürde der Saison nur mit Mühe gemeistert. Der Fußball-Bundesligist setzte sich beim drei Klassen tiefer spielenden SV Wilhelmshaven mit 3:0 (0:0) durch und erreichte damit die zweite Runde des DFB-Pokals.

Der Champions-League-Finalist tat sich schwer, kam aber im mit 7500 Zuschauern ausverkauften Jade-Stadion zu Toren durch Kevin Großkreutz (71.), Marvin Ducksch (83.) und Robert Lewandowski (89.).

Die Dortmunder spielten zu pomadig. Gegen die dicht gestaffelte Defensive der Niedersachsen fanden die Bundesligaprofis anfangs kein Mittel. Zu oft wurde der Ball quer statt steil gespielt. Bei den Torchancen für den Favoriten aus der ersten Liga zeigte Gastgeber-Tormann Aaron Siegel mehrfach starke Paraden.

Der Viertligist spielte überraschend gut, zumal die Mannschaft vor der Saison bunt zusammengewürfelt wurde. Trotz 17 neuer Spieler wirkte der Defensiv-Verbund harmonisch. Die gefährlichsten Szenen für den BVB ergaben sich, wenn die Außenverteidiger energisch nach vorne gingen.

Besonders im Blickpunkt stand nach seiner Kritik an den BVB-Offiziellen Top-Stürmer Lewandowski, doch der polnische Nationalspieler spielte ähnlich schwach wie seine Kollegen. Der Mittelstürmer bekam allerdings kaum gute Vorlagen, erzielte aber das Tor zum Endstand.

Der einzige neue Spieler in der BVB-Startelf war Pierre Emerick Aubameyang. Der 24-jährige Offensivspieler aus St. Etienne wirkte mit seinen häufigen Seitenwechseln eifrig, aber nicht sehr effektiv. So vergab Aubameyang nach 16 Minuten die erste große Chance und scheiterte freistehend an Wilhelmshavens Torwart Siegel.

Einen ruhigen Nachmittag verbrachte Mitch Langerak. Der zweite Torhüter der Borussen durfte in Wilhelmshaven auflaufen, um Spielpraxis zu sammeln, weil er den gesperrten Stamm-Torwart Roman Weidenfeller bei der Bundesliga-Auftaktbegegnung am 10. August beim FC Augsburg ersetzen soll.

Viel zu tun bekam Langerak gegen den Viertlegisten nicht. Er war aber auf dem Posten bei Wilhelmshavens bester Torchance und parierte gegen Tim Scheffler (77.), der allein vor ihm auftauchte.

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